Saddam Hussein wurde ermordet

Sollte man George Bush gleich daneben hängen?

Die beiden "Friedenstauben", US-Präsident Bush (links) und der israelische Ministerpräsident

Saddam Hussein, ehemaliger von George Bush bezahlter und unterstützter Führer des Irak, wurde in den frühen Morgenstunden des 30.12 2006  ermordet.

Saddam Hussein kurz vor der Exekution.

Nachdem Saddam während der 80er Jahre hochgerüstet und von den Amis massiv unterstützt wurde, hat Bush nun einen unbequemen Mitwisser aus dem Wege geräumt, indem er ihn einfach ermorden ließ.

Da ich ein Gegner der Todesstrafe bin, sage ich, dass Saddam Hussein  ermordet wurde. Er starb wie ein Mann, bot seinen Henkern sogar noch Paroli. Das haben die Amerikaner wohl nicht erwartet. George Bush, feige wie er ist, hätte um sein Leben gewinselt. Das ist eben der Unterschied. Noch etwas ist interessant. Mehr und mehr JUDEN sind GEGEN George Bush und FÜR Saddam Hussein. Sie sagen, George Bush ist VIEL SCHLIMMER als Saddam Hussein es je sein konnte. Darüber gleich mehr. Warum nun sagen viele, man hätte Bush gleich neben Saddam Hussein hängen sollen?

Die beiden "Friedenstauben", US-Präsident Bush (links) und der israelische Ministerpräsident

Weil George Bush EBENFALLS des Völkermordes und vieler Kriegsverbrechen angeklagt ist und darum nach Meinung vieler auch erhängt werden sollte bzw. die Todesstrafe verdient. Stimmt das? Ist George Bush wirklich ein Verbrecher der übelsten Sorte? Ist er wirklich des Völkermordes und anderer Verbrechen schuldig? Man lese und staune:

Ankläger von Nürnberg: Bush ist Kriegsverbrecher

Während der so genannten Nürnberger Prozesse richteten die siegreichen Alliierten nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges über die noch am Leben befindlichen Nazigrößen. 22 Hitlerschergen wie Reichsmarschall Herrmann Göring, Hitlers Stellvertreter in der NSDAP Rudolf Heß, Großadmiral Karl Dönitz, Reichsminister für Bewaffnung und Munition Albert Speer, der Generalgouverneur in Polen Hans Frank oder auch der Herausgeber der Wochenzeitung Der Stürmer Julius Streicher und andere wurden stellvertretend für das Naziregime angeklagt.

Benjamin Ferencz half neben vielen Anderen mit, die Klagen gegen die Nazis vorzubereiten. Laut seiner Biografie auf seiner Internetseite wurde er „zusammen mit ungefähr 50 Forschern nach Berlin geschickt, um Büros und Archive der Nazis zu durchsuchen”. Dann wurde er „Oberster Ankläger für die Vereinigten Staaten im „Einsatzgruppen”-Fall”, den die Associated Press „die wichtigste Mordanklage der Geschichte” nannte. Ferencz half also mit, nach dem Zweiten Weltkrieg eine neue Mentalität zu manifestieren, die Angriffskriege ein für allemal beenden sollte.

Doch dann kam George W. Bush und trieb den vielleicht letzten Nagel in den Sarg der Ächtung von Angriffskriegen, indem er der Welt erlogene irakische Massenvernichtungswaffen präsentierte und daraufhin das Zweistromland in Schutt und Asche bombte.

Ferencz hat für die Ächtung von Angriffskriegen gekämpft und will sie im Gegensatz zu vielen anderen und trotz Bushs Beharrung auf der Politik der preemptive strikes nicht wieder rückgängig machen. Glücklicherweise hat Ferencz (wiederum im Gegensatz zu vielen anderen) kein Problem damit, unangenehme Vergleiche zu ziehen und die Nazis und Bush mit den gleichen Maßstäben zu messen:

“Benjamin Ferenccz (sic), sagte OneWorld dass sowohl Bush als auch Saddam (vor dem Internationalen Gerichtshof) wegen der Anzettlung von Angriffskriegen angeklagt werden sollten - Saddam für seinen Angriff im Jahre 1990 auf Kuwait und Bush für seine Invasion des Iraks 2003. “Nürnberg hat aggressive Kriege zum höchsten internationalen Verbrechen erklärt”, (sagte Ferencz). Ferenccz (sic) sagte, dass die internationale Gemeinschaft nach Nürnberg eingesehen hat, dass jeder Krieg Verletzungen (des Völkerrechts) auf beiden Seiten mit sich bringt, und dass deshalb das oberste Ziel sein sollte, überhaupt jeden Krieg zu verhindern. Er sagte, die Charta der Vereinten Nationen (…) enthalte eine Klausel, wonach keine Nation ohne die Zustimmung des UN-Sicherheitsrats militärische Gewalt anwenden darf.”

Und eben diese Klausel wurde durch den Irakkrieg verletzt. Sollte Bush tatsächlich nicht angeklagt werden, nicht für das höchste aller Verbrechen bestraft werden, dann ist die gesamte UNO und ihre Charta sowie der Sicherheitsrat seiner Legitimität beraubt. Die UNO wurde gegründet, um eben solche Kriege zu verhindern. Solange Bush nicht angeklagt wurde, kann niemand mehr die UNO ernst nehmen und hat die Weltorganisation auch keine Autorität, der sich irgendein Staat beugen müsste.

 

DaRockwilda

Dieser Eintrag wurde am Tuesday, den 29. August 2006 von DaRockwilda geschrieben und in die Kategorie Krieg & Terrorismus eingeordnet. Du kannst alle Kommentare zu diesem Artikel mit dem RSS 2.0 Feed beobachten. Du kannst eine Antwort hinterlassen, oder durch einen Trackback auf diesen Artikel verlinken. Dieser Beitrag hat folgende Tags: irakkrieg, kriegsverbrechen, internationaler strafgerichtshof, uno, wwii, nürnberger prozesse, nationalsozialismus, ferencz, saddam

Wer noch klagt Bush der Kriegsverbrechen an? Wie denken eigentlich AUSCHWITZ ÜBERLEBENDE über George Bush?

Auschwitzüberlebende halten an Forderung nach Amtsenthebung von George Bush fest

Nancy Pelosi, künftige Vorsitzende des US-Kongresses, ist von der Internationalen Projektgruppe Auschwitz-Sammelklagen (Ipas) aufgefordert worden, einen seitens der Ipas 2004 gestellten Antrag auf Amtsenthebung des US-Präsidenten Bush zu behandeln.

Die Ipas begründet ihren Antrag mit dem Vorwurf, der US-Präsident habe eine gegen die USA gerichtete Sammelklage wegen der Nichtbombardierung der Zufahrtswege zum KZ Auschwitz durch die US-Luftwaffe aus familiären Interessen behindert.

Im Rahmen dieser Klage war auch gegen die Familie Bush, die in der NS-Zeit Geschäfte mit deutschen Firmen machte, eine Klage eingereicht worden. Insgesamt klagt die Ipas einen Betrag von 40 Milliarden Dollar ein.

 

Nun zu der Behauptung, dass mehr und mehr JUDEN der Meinung sind, George Bush IST VIEL SCHLIMMER als Saddam Hussein und gehört darum auch an den Galgen:

Jüdischer Kolumnist:
“Saddam zurück an die Macht, Bush ist schlimmer“

"Vielleicht wäre es das Beste, Saddam Hussein wieder an die Macht im Irak zu bringen.... Die Idee, den Diktator zurück an die Macht zu bringen, mag grausam erscheinen. Doch muß man bedenken, daß die Dinge, die jetzt passieren, die Verbrechen Saddams bei weitem übertreffen."

So der jüdische Kolumnist Jonathan Chait in der Los Angeles Times am 26.11.2006. Bush, ein schlimmerer Verbrecher als der "psychopatische Massenmörder Saddam Hussein"? Na, das sind ja Töne aus der Ecke der jüdischen Machtzentren. Die Los Angeles Times ist nach der New York Times die einflussreichste Zeitung der USA und Jonathan Chait ist einer der mächtigsten jüdischen Kolumnisten in den USA. "Im Hauptberuf ist Chait ein einflussreicher Redakteur des Magazins 'New Republic'." (spiegel.de, 26.11.2006). "The New Republic" wiederum ist das Sprachrohr der mächtigsten jüdischen Lobby in den USA, der AIPAC. Rette sich wer kann, das Schiff sinkt, so scheint es. Die BRD und Europa sollen die künftige Machtbasis der Israellobby werden.

Die beiden "Friedenstauben", US-Präsident Bush (links) und der israelische Ministerpräsident Olmert (rechts) sehen ihre Arbeit allerdings ganz anders. Sie versicherten sich einander, dass sie beide für die Stabilität und den Frieden im Nahen Osten unerlässlich seien:

"Als stünde die Region nicht in Flammen, saß der israelische Premierminister Ehud Olmert vergangenen Montag im Oval Office des Weißen Hauses und wandte sich an George W. Bush: 'Wir sind sehr beeindruckt und ermutigt von der Stabilität, die Amerikas großartige Operation im Irak dem Nahen Osten gebracht hat.' Wie bitte? Zwei Regierungschefs sprachen da einander Mut zu, die mit ihren Versuchen, den Nahen Osten mit militärischer Gewalt dauerhaft zu verändern, fürs Erste kläglich gescheitert sind. Der amerikanische Präsident, für das Fiasko im Irak mit neuen Mehrheitsverhältnissen im Kongress gestraft, bemühte sich, seinen Gast zu loben: 'Ich schätze seine strategischen Überlegungen, er sorgt sich sehr um sein Land und um den Frieden'. Olmert, mit seinen Gedanken erkennbar nicht ganz bei der Sache, wollte 'beten und hoffen, dass, diese Stabilität anhält'." (Der Spiegel, 47/2006, S. 156)

 

n-tv, Montag, 4. Dezember 2006 - http://www.n-tv.de/740074.html

UN-Generalsekretär Kofi Annan. USraels Demokratie schlimmer als Saddams Diktatur.

Annan zur Lage im Irak

Schlimmer als mit Saddam

UN-Generalsekretär Kofi Annan hat die Lage im Irak als "viel schlimmer" als in einem Bürgerkrieg bezeichnet. Das Leben für den normalen Iraker sei heute schlechter als unter dem Regime von Saddam Hussein, sagte der scheidende UN-Generalsekretär in einem am Montag von der britischen BBC ausgestrahlten Interview. Die Situation sei "extrem gefährlich". ...

Auf die Frage, ob die Lage im Irak als Bürgerkrieg bezeichnet werden könne, sagte Annan: "Vor ein paar Jahren, als wir die Kämpfe im Libanon hatten, haben wir das einen Bürgerkrieg genannt. Dies hier (im Irak) ist viel schlimmer." ... Die Situation im gesamten Nahen und Mittleren Osten sei sehr Besorgnis erregend. Erneut stellte Annan den Konflikt im Irak mit dem im Libanon, dem palästinensisch-israelischen Konflikt und den Spannungen mit dem Iran in Zusammenhang. Der Unfähigkeit, den von den USA geführten Krieg gegen den Irak zu verhindern, habe den Vereinten Nationen schweren Schaden zugefügt, von dem sich die Weltorganisation erst langsam erhole, sagte Annan.

Vergessen wir niemals, dass die BRD-Kanzlerin Angela Merkel (von der übrigens viele behaupten, sie sei durch Wahlschwindel an die Macht gekommen, C. A.),  eine feurige Verfechterin von Bushs Vernichtungsorgie im Irak war. Noch während Bushs Besuch bei ihr in diesem Jahr in der BRD dankte sie ihm für die Stabilität und Demokratie, die er mit seinen Vernichtungskriegen in Irak und Afghanistan dem Mittleren Osten gestiftet habe.

 

Lieb Deutschland, magst ruhig sein...

Liebe und Licht

Euer Christian Anders

 

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