Zinsfreies Geld in Japan

oder

Japan macht, worüber man bei Christian Anders lacht

oder

Japan macht’s uns vor!

 

Ob vielleicht doch mehr Leute als wir denken unsere Bücher lesen? Oder ob das darin beschriebene zinsfreie Geldsystem eben einfach ein guter Weg, nämlich DER Weg aus der Misere ist? Japan hat anhaltende wirtschaftliche Probleme. Ja, da sind sie aber nicht die Einzigen.

In unserem Land mahnt Christian Anders schon lange eine Änderung der Finanzpolitik an, wird aber regelmäßig dafür ausgelacht, zuletzt wieder mal in Fernsehen, wo man extra einen Professor bemühte, der darlegte, dass zinsfreies Geld überhaupt nicht funktionieren könne.

Und nun will ein Land wie Japan die Sache angehen – genau mit den gleichen Zielen wie im Buch „DER RUB€L MUSS ROLLEN“ ausführlich von Christian Anders beschrieben. Um die Geldhortung zu unterbinden und das Geld in den Umlauf zu zwingen. Der Umtausch in die neuen Scheine soll im Zuge einer Wertminderung um 3-5% erfolgen. Wer seine Scheine nicht umtauscht, behält ein wertloses Stück Papier.

Lesen Sie dazu die folgende Artikel (Quelle: www.Freace.de)

 

„Nachrichten, die man nicht überall findet.

Japan erwägt Freigeld

Japan Weighs Radical Deflation Therapy by instroducing interest free money

TOKYO - Japan is considering taxing all cash and savings in an effort to force its people to spend their money or lose it, according to Shukan Gendai, a leading Japanese newsweekly.

The plan, as outlined in the magazine, calls for an annual tax of 3% to 5% on all savings and time deposits in the country. The aim of the move is to force Japanese savers to either buy consumer goods or put their money in stock, bonds or real estate to avoid what in effect would become a steep negative interest rate on their savings.

To stop people from simply hoarding cash, the magazine says the move would take place next April when the Japanese government plans to replace current currency with new, hard-to-forge bills. Old cash would be exchanged for new cash after the government takes a 3% to 5% cut and inventories how much people have stashed away.

If people fail to change their old bills before that time, they will become worthless pieces of paper. Needless to say, underground money held by gangsters, tax cheats and others would be forced into real estate, bonds or stocks.

The only other alternative would be for Japanese savers to take their money overseas, a move which would send a tsunami of yen onto world markets.

Since Japan has about $12 trillion in savings, this move, if implemented, could have massive repercussions. It would almost certainly end the 13-year Japanese equity bear market. It could also end deflation in the country.

U.S. companies who have invested heavily in Japanese real estate and stocks, or bought Japanese companies, should benefit nicely. These would include Goldman Sachs, Morgan Stanley, General Electric, Wal-Mart Stores and all the various hedge funds--including Ripplewood Holdings, Cerberus and Carlyle--that have big Japan bets”.

und:

„Einem Forbes-Bericht vom Montag unter Berufung auf die japanische Zeitschrift Shukan Gendai zufolge erwägt Japan die Einführung von Freigeld um so die anhaltenden wirtschaftlichen Probleme des Landes zu lösen.

Die Planungen sehen eine Besteuerung aller Geldreserven, gleichgültig, ob als Bargeld oder auf Bankkonten, von jährlich 3 bis 5 Prozent vor. Dies würde das "Zurückhalten" von Geld aus dem Wirtschaftskreislauf bestrafen und so - wenn eine Kapitalflucht ins Ausland verhindert werden kann - aller Wahrscheinlichkeit nach zu einer starken Ankurbelung der Wirtschaft und zu einem Ende der Deflation in Japan führen.

Dem Bericht nach soll dieser Schritt im April nächsten Jahres vollzogen werden. Zum gleichen Zeitpunkt sollen die bestehenden Geldscheine durch neue, schwer zu fälschende, ersetzt werden. Im Zuge des Umtauschs soll die Steuer auf Bargeld erhoben werden.

Dies wäre das bisher mit Abstand größte Freigeld-Experiment in der Geschichte. Der Erfolg dürfte zum großen Teil davon abhängen, daß es gelingt, die Abwanderung von Geldern ins Ausland zu verhindern und daß ein Weg gefunden wird, die Steuer auch auf Bargeldbestände regelmäßig zu erheben.“

Christian Anders, dessen ernstgemeinte Hinweise eben im eigenen Lande (noch) nichts gelten, meint allerdings einschränkend:

„Die Japaner gehen da allerdings etwas zu radikal vor, denn sie wollen auch die Bankeinlagen im Wert abnehmen lassen. Das empfehle ich nicht. Die Bankeinlagen sollten stabil bleiben und lediglich bei Ein- und Auszahlung mit Gebühr belegt werden. Dann kann das Geld durch Kredit leichter umlaufen“.

Na ja, warten wir ab, bis es uns die Japaner vormachen. Und wenn es ihre Wirtschaft belebt und ihr Land rettet, dann, VIELLEICHT DANN

wird man nicht mehr über Christian Anders lächeln.

Mit hoffnungsvollen Grüßen,

Elke Straube, Gastautorin

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