Das scheinbare Paradoxon

oder

Auch hier irrt Einstein.

Albert Einstein hatte zusammen mit Boris Podolski und Nathan Rosen (EPR) ein scheinbares Paradoxon aufgestellt, das zeigen sollte, dass die Quantenmechanik unvollständig ist. Mit Photonen, Ionen und mit Neutronen konnte man schon nachweisen, dass das Paradoxon keines ist und das Gedankenexperiment tatsächlich so ausgeht, wie EPR es nicht wahr haben wollten. Nun ist es gelungen, mit Teilchen und Antiteilchen das EPR-Paradoxon auch nachzustellen. In dem Experiment an der B-Mesonen-Fabrik des japanischen KEK Labors wurden ein B-Meson und ein Anti-B-Meson jeweils gleichzeitig erzeugt. Solange keines der beiden zerfallen war, wusste man nicht, welches von beiden das Meson und welches das Anti-Meson war - beide Teilchen waren sozusagen beides gleichzeitig. In dem Augenblick jedoch, wo das erste zerfallen war, wusste man, ob das andere Teilchen oder Antiteilchen war - egal wie weit das andere schon weg war. Das Bedeutsame an solchen Experimenten ist, dass sie zeigen, dass man Informationen über Objekte zu einer Zeit erhalten kann, wo selbst das Licht nicht schnell genug ist, um diese Information zu übertragen. Auf der anderen Seite zeigen sie, dass Theorien, die (lokale) versteckte Parameter vorhersagen oder benötigen, nicht richtig sein können.

Bevor ich Einstein weiter widerlege und beweise, dass der ganze Rummel um Einstein eine wissenschaftlich nicht belegbare Hysterie ist, möchte ich zunächst einmal darlegen, was ZEIT wirklich ist. Zeit ist mit Sicherheit NICHT das, was Einstein definierte, obwohl Zeit in der Tat relativ ist. Hier also meine Definition der ZEIT:

Zeit ist eine durch Verlangen hervorgerufene Wahrnehmung von sich verändernder Materie und Ereignissen oder Momenten. Wenn wir unsterblich wären, würde die Zeit in unserem Leben eine völlig untergeordnete Rolle spielen. Wenn wir Zeit empfinden, ist dies nur so, weil wir einen Moment mit einem anderen vergleichen. Das Konzept der Zeit hängt von unseren Wahrnehmungen ab und von dem Vergleich, den wir zwischen diesen Wahrnehmungen machen. Ein Beispiel. Sie hören gerade mein Lied „Es fährt ein Zug nach Nirgendwo“. Kurz davor saßen Sie auf der Toilette (ich schocke gern…). Sie glauben nun, dass es eine Periode gibt zwischen „der Zeit“, als sie auf dem Klo saßen und jetzt, wo sie mein Lied hören... Diese Periode nennen Sie „Zeit“. In Wirklichkeit ist aber der Moment auf dem Klo nur eine Info in Ihrem Gedächtnis. Sie haben nur die EMPFINDUNG der Zeit, weil Sie eben den Moment, den Sie erleben (mein Lied hören) mit einem Moment (auf dem Klo) vergleichen, der in Ihrem Gedächtnis gespeichert ist.

Für Alzheimer-Patienten läuft Zeit VÖLLIG ANDERS ab, eben weil sie keine Vergleichsmöglichkeiten mehr haben zwischen dem, was geschehen ist und dem, was geschieht, also wenn sie den Moment, der geschehen war, nicht mehr mit dem vergleichen können, der geschieht bzw. mit dem, den sie DANACH wahrgenommen hatten. Für sie gibt es immer nur das sich ständig verändernde ‚Jetzt’, dessen Veränderung sie aber gar nicht wahrnehmen. Es vergeht KEINE Zeit für einen Alzheimer-Patienten. Die Länge der Zeit wiederum ist abhängig vom Erinnerungsvorgang, z.B. entsprechend der Anzahl der Momente, die ZWISCHEN dem jetzigen und dem, an den man sich erinnern will, liegen. Diese „Zwischenmomente“ liegen wie ein Puffer oder wie eine Barriere zwischen dem jetzigen Moment und dem, an den man sich erinnern will. Im Unterbewusstsein sind sie alle abgeheftet, kommt nur darauf an, welchen Zugang man zu diesem Unterbewusstsein hat. Länge und Kürze der Zeit werden also im Gehirn empfunden und entstammen eben diesem Vergleich von Momenten. Zeitempfinden ist Vergleichen.

Ebenso macht man einen Vergleich, wenn man jemanden beobachtet, der sich bückt, um einen Füller aufzuheben, der auf den Boden gefallen ist und ihn dann auf den Tisch legt. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem die Person den Füller auf den Tisch legt, wurden die Bilder des Sich-Beugens, des Aufhebens des Füllers vom Boden, des Gehens dieser Person zum Tisch und schließlich des Ablegens des Füllers auf den Tisch als Informationen im Gehirn zusammengestellt. Die Wahrnehmung der Zeit findet statt, wenn man die den Füller auf den Tisch legende Person mit jenen Informationen vergleicht.

Der berühmte Physiker Julian Barbour definiert die Zeit folgendermaßen:
Die Zeit ist nichts anderes als ein Maß der sich ändernden Positionen von Objekten. Ein Pendel schwingt, die Zeiger auf einer Uhr rücken vor.
Zeit entsteht als Ergebnis des Vergleichs zwischen mehreren Eindrücken, die im Gehirn gespeichert sind. Wenn der Mensch kein Gedächtnis hätte, könnte das Gehirn keine solchen Interpretationen machen und somit könnte er auch keine Zeitempfindung haben, was wiederum für den absoluten Alzheimer-Patienten zutrifft.

Ein berühmter Koran-Wissenschaftler schrieb völlig zu Recht:

„Das Konzept der "Vergangenheit" stammt von den Informationen in unserem Gedächtnis.
Wir denken, dass wir in unterschiedlichen Zeitspannen leben, die wir Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nennen. Der einzige Grund, warum wir den Begriff der "Vergangenheit" haben ist, dass in unserem Gedächtnis verschiedene Ereignisse stattfinden. Der Moment, in dem wir in der Grundschule eingeschrieben wurden, ist eine Information in unserem Gedächtnis und deswegen nehmen wir sie als ein vergangenes Ereignis wahr. Zukünftige Ereignisse befinden sich nicht in unserem Gedächtnis. Aus diesem Grund nehmen wir diese Ereignisse, von denen wir keine Ahnung haben, als Ereignisse an, die "erlebt" werden und die "in der Zukunft vorkommen". Doch genau wie die Vergangenheit für uns aus den erlebten, erfahrenen und gesehenen Ereignissen besteht, ist auch die Zukunft bereits in gleicher Weise erlebt worden. Da diese Ereignisse sich aber nicht in unserem Gedächtnis befinden, können wir sie nicht wissen.

Wenn Allah uns zukünftige Ereignisse sehen lassen würde, dann würde die Zukunft für uns die Vergangenheit sein. Jemand, der dreißig Jahre alt ist, hat dreißigjährige Erinnerungen und Ereignisse in seinem Gedächtnis, und aus diesem Grund denkt er, dass er eine Vergangenheit von dreißig Jahren hat. Wenn zukünftige Ereignisse zwischen seinem dreißigsten und siebzigsten Lebensjahr ins Gedächtnis dieser Person gegeben würden, dann würden für diese dreißig Jahre alte Person sowohl seine dreißig Jahre "Vergangenheit" als auch seine Zukunft bis zu seinem siebzigsten Lebensjahr zu seiner "Vergangenheit" gehören. Denn in einem solchen Fall würden beide, seine Vergangenheit und seine Zukunft in seinem Gedächtnis stattfinden und beides würden für ihn erlebte, erfahrene Ereignisse sein.

Da Allah uns die Ereignisse sequentiell wahrnehmen lässt, als ob es eine Zeit gäbe, die sich aus der Vergangenheit in die Zukunft bewegt, informiert Er uns nicht über unsere Zukunft und gibt unseren Gedächtnissen diese Informationen nicht. Die Zukunft ist nicht in unserem Gedächtnis, aber die Vergangenheit und Zukunft aller Menschen befinden sich in Seinem ewigen Gedächtnis. Wie gesagt ist dies ähnlich, als wenn ein Mensch sein Leben in einem Film betrachten könnte. Der Film wurde gedreht und ist vollendet. Aber jemand, der den Film nicht vorspulen kann, sieht sein Leben nur dann, wenn die Filmsequenzen eine nach der anderen in einander übergehen. Er irrt sich aber, wenn er annimmt, dass die Sequenzen, die er noch nicht gesehen hat, seine Zukunft darstellen.
Bevor wir geboren waren, wurde die Zukunft der ganzen Menschheit in dieser Welt und im Jenseits bei Allah in einem einzigen Augenblick erlebt und wird in Allahs Gedächtnis aufbewahrt.“ Ende Zitat.

Damit ist an sich gemeint, dass es eine – eigentlich nur für höhere Wesen - Ebene der Wahrnehmung gibt, in der alle Dinge zugleich geschehen, die wir hier unten aufeinander folgend WAHRNEHMEN. So funktionieren dann auch Voraussagen. Die voraussagende Person ist dann (durch entsprechend aktivierte Gehirnzentren) mit dieser Ebene verbunden und kann sehen was geschehen wird, obwohl derartige Verbindungen nicht immer vollständig sind und damit auch nicht die Voraussagen oder Prophezeiungen. Große PROPHETEN sind mit solchen „zeitgleichen“ Ebenen verbunden…

 

Liebe und Licht,

Euer Lanoo (Christian Anders)

nach oben    zurück    Startseite

Alle Kolumnen
Voraussagen

Maul- und Klauenseuche II
Maul- und Klauenseuche
Die Stauffenberg-Lüge
Albert Einstein
Impfsymposium 2007
Wolfowitz
Gewaltbereitschaft
Sigmar Gabriel
Klima Schwindel Alarm
Geburtstag der EU
Aprilscherz
Klimawandel
Gerhard Schröder
Ist Merkel Kanzlerin?
Saddam Hussein
Mohammed Junus
Arbeitslosenzahlen
AIDS-Tag
Gratuliere, Joe!
Die Ursache der Armut
Die Ringwurm-Kinder
Die Schröder Biographie
Der Masern-Impfblödsinn

 


Neu: Möchten Sie mehr exklusive Infos von Christian Anders?
Bitte geben Sie hier Ihre Mailadresse ein und Sie erhalten den kostenlosen Newsletter:
Info

 


Eine Sammlung der Kolumnen von Christian Anders finden Sie in seinem neusten Buch "Literarischer Rebell".

Kontakt  :  Impressum