habemus papam
Manchmal wünschte ich mir, der liebe Gott persönlich würde die Vertreter der verschiedenen Religionen auf Erden mal alle übers Knie legen und ihnen kräftig den Hintern versohlen. Wenn es nur einen Gott gibt, was machen dann die vielen Religionen in der Welt? Irgend etwas stimmt doch da nicht. Was da nicht stimmt, werden wir nun erfahren. Was die Religionen unterscheidet, sind auch die verschiedenen Auffassungen über die verschiedene Bedeutung ihrer verschiedenen Rituale. So verschieden ist das. Nehmen wir nur mal das Abendmahl. Da gab es heftige Diskussionen bis hin zur Exkommunizierung eines katholischen Priesters. Was war geschehen?
Der deutsche Kurienkardinal Walter Kasper hat nachdrücklich vor gemeinsamen Abendmahlsfeiern von Katholiken und Protestanten beim Kirchentag 2003 in Berlin gewarnt. Er befürchte hierdurch eine Beeinträchtigung der Ökumene.
Ach wirklich? Also, Katholiken und Protestanten sollen nicht gemeinsam am Tisch des Herrn speisen dürfen. Erstens gibt man damit jedem Atheisten mehr Zündstoff für die Ansicht, dass Religionen eigentlich nur eine Form von Geisteskrankheit und Geldschneiderei sind, und zweitens fordert man dann Leute wie mich heraus mal klarzustellen, worum es hier eigentlich geht. Es geht um Macht, nämlich um die Macht der katholischen Kirche, die alle anderen Religionen als das Werk des Teufels sieht. Aber zäumen wir den Gaul mal von vorne auf. Was ist eigentlich ÖKUMENE?
Ökumene bezeichnet die Beziehung zwischen den christlichen Kirchen verschiedener Konfessionen (seltener zwischen verschiedenen Religionen). Katholiken und Christen glauben zwar an den selben Gott, nur über die Einzelheiten ist man sich nicht einig. Ein gemeinsames Abendmahl mit Christen darf es natürlich nicht geben, sagen die Katholiken. Da sei Gott und der Papst vor. Da beziehe ich mich wieder auf den Beginn meines Berichtes. Aber im Ernst: Warum nicht zusammen essen? Vielleicht hilft eine Erklärung des Begriffes Abendmahl, und zwar die zunächst gängige Definition und dann die meine, welche – oh Wunder – recht kontrovers ist.
Also: Was ist das Abendmahl und warum können Christen und Katholiken es nicht gemeinsam einnehmen? Wikipedia erklärt es uns:
"Die Eucharistie, auch (Heiliges) Abendmahl, Herrenmahl oder auch Brotbrechen, gehört zusammen mit der Taufe zu denjenigen gottesdienstlichen Handlungen, die in so gut wie allen christlichen Kirchen praktiziert werden. Es handelt sich dabei um einen Ritus, der sich auf das im Neuen Testament mehrfach geschilderte letzte Abendmahl von Jesus Christus mit seinen Jüngern bezieht. Wörtlich bedeutet das griechische Wort Eucharistie Danksagung.
Es gibt im Christentum keine von allen Konfessionen gleichermaßen anerkannte Interpretation der Eucharistie. Sowohl beim Abendmahlsverständnis wie auch bei der Zulassungspraxis zum Abendmahl gibt es unter den christlichen Konfessionen sehr unterschiedliche Auffassungen.
Allerdings lassen sich zwei Hauptgruppen des Eucharistieverständnisses unterscheiden:
- Die Vertreter der einen Gruppe lehren, dass in den Elementen von Brot und Wein Christus mit seinem Leib und seinem Blut real gegenwärtig ist (Realpräsenz) und die Teilnehmenden am Abendmahl durch das Essen und Trinken leiblich an Christus Anteil bekommen. Dies ist die Auffassung der orthodoxen, der katholischen, der anglikanischen und der lutherischen Kirchen.
- Die Vertreter der anderen Gruppe lehren, dass die Elemente von Brot und Wein nur Zeichen seien, die Christi Leib und Blut „bedeuten“, aber nicht „sind“. Das Abendmahl ist eine Gedächtnisfeier. Diese Auffassung vertreten die reformierten Kirchen, und die meisten baptistischen Kirchen und Pfingstgemeinden.
Das Abendmahl wird in der Regel mit Brot und Wein gefeiert. In der katholischen und auch in vielen protestantischen Kirchen verwendet man Hostien aus ungesäuertem Teig, (d.h. unfermentiertem Teig, also auch keine Hefen oder Backpulver), in den Ostkirchen dagegen normales Weizen-Weißbrot aus Hefeteig. In vielen protestantischen Gemeinden wird seit dem 20. Jahrhundert aus Rücksicht auf Kinder und Alkoholiker kein Wein, sondern Traubensaft zum Abendmahl gereicht. Vor der Erfindung moderner Konservierungsmethoden wäre das natürlich in den meisten Jahreszeiten gar nicht möglich gewesen. Für diesen Usus gibt es allerdings nicht nur eine praktische Begründung, sondern auch eine biblische: In allen Texten, die die Abendmahlsthematik berühren, wird zwar vom Brot gesprochen, nicht aber vom Wein als alkoholisches Getränk. In den Abendmahlsberichten ist vom Kelch die Rede, an anderen Stellen vom „Gewächs des Weinstocks“. Ende des Zitats.
So, jetzt wissen wir’s. Doch halt!! Noch fehlt MEINE Definition dessen, was das Abendmahl wirklich ist und warum daher die ganze Ökumene-Diskussion zu nichts führen wird.
Liebe Freunde, alle Sakramente des Christentums und der katholischen Kirche sind heidnischen Ursprungs. Der Begriff Sakrament selber kommt aus dem Heidentum.
Alle heutigen Sakramente – sei es Taufe, Firmung, Beichte oder das Abendmahl selber – waren und sind prächristliche heidnische Handlungen, versehen mit magischen Wirkungen. Es ist also Zauberei. Die Kirchen praktizieren also das, was sie am meisten verdammen – nämlich Zauberei. Doch bleiben wir beim Abendmahl. Da handelt es sich um nichts anders als um den heidnischen Brauch des Gottesessens. Man kreuzigte (auch lange vor Jesus) die Könige, bezeichnete sie als Erlöser und aß ihre Körper vollständig auf. Dass auch dies eine heidnische Verformung eines einst reinen EINWEIHUNGSRITUALS ist, führt hier zu weit und wird im BUCH DES LICHTS erklärt. Der heidnische Brauch des „Gottesessens“ wurde später von den Christen kopiert . Heute lehrt die katholische Kirche, dass die Hostie der wahre Körper das wahre Fleisch Jesu ist und der Wein das wahre Blut des Verstorbenen. Papst Ratzinger als Oberhaupt von Kannibalen? Ich glaube doch wohl kaum. Dies alles – sowie das „Osterei“ und die Auferstehung Christi, aber auch die Kreuzigung, etc. etc. - ist eine Kopie von früheren prächristlichen heidnischen Mitras- und Osiris- Kulten. Schon in Ägypten hat man lange vor Christus einen Kuchen gebacken und hat gesagt, dies ist das Fleisch bzw. der Leib Gottes und ihn dann gegessen. Es ist also alles kannibalischen Ursprungs, und wenn man bedenkt, dass DAS BUCH DES LICHTS lehrt, dass diese Erde der Körper eines Planetengottes ist, also eines von unendlich vielen „Elohim“, dann stimmt dies sogar wieder. Zusammenfassend kann man sagen, dass – die Bergpredigt ausgenommen – alles im Katholizismus, aber auch z.T. in der evangelischen Kirche, pures Heidentum ist. Seien es Rituale, Prozessionen, Wallfahrten, Heiligenverehrung, Ministranten, Weihwasser, Messgewänder, Monstranzen, Altar, Kanzel, die Mitra, alle Gewänder, der Weihrauch, die Ritualmorde, dies alles ist HEIDNISCHEN URSPRUNGS! Doch halt! Welche Ritualmorde? Was meine ich damit? Damit meine ich die Inquisition. Die fällt unter die Abteilung Ritualmorde. Da man hat Menschen rituell getötet wie damals im Heidentum auch. Das kennt man auch vom Voodoo. Da nennt man es Schutzzauber. Derselbe Zauber wird bzw. wurde von der Kirche praktiziert: Bannflüche, letzte Ölung, Rosenkranz sowie die Feiertage, Weihnachten, Ostern und die Festtagsbräuche, alles heidnisch, entstammt alles den prächristlichen Mysterienkulten. Man lese die Diskussion zweier anonymer Zeitgenossen:
1. Sprecher: Und deshalb ist es eine weitere Blasphemie, dass sich diese kirchliche Organisation - ich zitiere wörtlich - als „den Leib Christi“ bezeichnet, als „den fleischgewordenen Gott“. Eine Organisation, die diese Erde mit Blut und Tränen übersät hat! Im Grunde genommen ist es der größte Etikettenschwindel der Menschheitsgeschichte, dass die Kirche sich mit dem Christentum gleichsetzt. Ich glaube, darauf muss man immer wieder hinweisen. Wer „Christentum“ sagt und ernsthaft meint, der kann nicht gleichzeitig „Kirche“ sagen. Das ist ein Gegensatz, der sich aus der Bibel ohne weiteres ergibt.
Marienkult ist heidnischen Ursprungs
2. Sprecher: Wir kennen das Vaterunser, das Gebet der Christenheit. Und uns allen ist vertraut, dass wir in diesem Gebet unseren Vater im Himmel mit Du ansprechen, und Ihn persönlich. Denn jeder Mensch ist ein Kind Gottes.
Aber in der Kirche ist es üblich, dass es verschiedene Heilige gibt, die sozusagen zwischen Gott und dem Menschen stehen, die man als Fürbitter ansprechen kann, wenn man etwas von Gott möchte. Eine besondere Stellung hat hier Maria. Der Marienverehrung wird ja auch unter dem derzeitigen Papst, Johannes Paul II., eine besondere Rolle zuteil.
Die Frage ist: Was hat Jesus, der Christus, dazu gesagt? Was ist heute noch darüber in der Bibel zu finden?
In Matthäus 12,48-50 lesen wir:
Jesus antwortete aber und sprach zu dem, der es ihm ansagte: Wer ist meine Mutter und wer sind meine Brüder? Und er streckte die Hand aus über seine Jünger und sprach: Siehe, da, das ist meine Mutter und das sind meine Brüder! Denn wer den Willen tut meines Vaters im Himmel, der ist mir Bruder und Schwester und Mutter.
Wir sehen schon, hier wird von Jesus keine bevorzugte Stellung von Maria bestätigt. Noch deutlicher wird es, wenn wir die zweierlei Seligpreisungen bei Lukas 11,27-28 nachlesen:
Und es begab sich, als er so redete, da erhob eine Frau im Volk ihre Stimme und sprach zu ihm: Selig ist der Leib, der dich getragen hat, und die Brüste, an denen du gesogen hast. Er aber sprach: Ja, selig sind, die das Wort Gottes hören und bewahren.
Also, Jesus, der Christus, wollte nicht, dass Maria zwischen Gott und den Menschen steht. Er wollte nicht, dass Maria angebetet wird, sondern Er wollte, dass all diejenigen, die das Wort Gottes hören, es bewahren, also in ihrem Leben anwenden.
Woher kommt nun diese ausgeprägte Marienverehrung?
5. Sprecher:Der Marienkult ist uralt. Eigentlich gab es ihn in vielen heidnischen Mysterien-Religionen. Es ist wirklich erstaunlich, dass fast in jeder heidnischen Religion eine Frau auftaucht, meist mit einem Kind. Und - man höre! - fast alle haben das Kind „jungfräulich empfangen“. Da gibt es z.B. die Diana, die Semiramis mit dem kleinen Nimrod, die Indrani mit Kind, die Gevaki mit dem Krischna - das war mehr im Osten -, die Athene oder die Astarte mit dem kleinen Baal. Oder die Isis, die Göttin der Fruchtbarkeit, mit Horus - das kommt wieder aus dem ägyptischen Gebiet.
Dieser Kult wurde also übernommen, weil die Menschen es gewohnt waren, eine Frau anzubeten, und meist eben eine Frau, die „jungfräulich ein Kind empfangen“ hat. Dass Maria die „Gottesgebärerin“ sei, wurde aber erst auf dem Konzil von Ephesus im Jahre 431 beschlossen – und zum Dogma erhoben. Es gab aber auch damals schon Gegner, z.B. der damalige Patriarch von Konstantinopel, Denestorius, war absolut dagegen. Er erklärte, man könne höchstens sagen „Christusgebärerin“, aber doch niemals „Gottesgebärerin“. Aber schon während dieses Konzils gab es Tumult auf den Straßen, und die Leute wollten einen Ersatz für ihre Diana. Und so wurde nachgegeben und beschlossen, dass Maria die Gottesgebärerin sei. Später kamen andere Dogmen dazu: Dass sie leiblich in den Himmel aufgefahren sei, und so weiter. Aber der Urgrund ist absolut heidnischer Kult, wie bei vielem anderen in der katholischen Kirche.
3. Sprecher: Auch dies lenkt wieder vom Zentrum der Lehre des Jesus von Nazareth ab. Viele Menschen beten mehr diese Maria an als Gott. Viele Menschen wenden sich an diese mysteriöse Jungfrau, anstatt an Christus, unseren Erlöser. Man sieht, dass immer wieder die Lehre des Nazareners durch die kirchliche Organisation in geradezu satanischer Weise verfälscht wird.
Zwangschristianisierung durch die Säuglingstaufe
2. Sprecher: Wir haben nun schon einiges über die wahre Lehre des Jesus von Nazareth gehört. Und man fragt sich in unserer Zeit:
Warum werden eigentlich Kinder getauft? Kinder werden meist schon kurz nach ihrer Geburt in diese Institutionen hineingetauft, obwohl es in der Bibel (Markus 16,15-16) heißt:
Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur. Wer da glaubt und getauft wird, der wird selig werden. Wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.
Das bedeutet: Eine Taufe setzt normalerweise voraus, dass man zuvor das Evangelium kennen gelernt hat, die Lehre der Liebe, dass man daran glaubt, die Lehre also in seinem Leben anwendet - und dann getauft wird. In der Kirche ist es doch aber ganz anders üblich!
3. Sprecher: Würde sich die Kirche an diese Lehre des Nazareners halten, dann wäre sie eine verschwindende Minderheit, die niemand mehr beachten würde, denn jeder würde dann darauf achten, ob er an das Evangelium glaubt und ob er sich dann diesem Evangelium zuwenden kann und vielleicht auch einer Gemeinschaft zuwenden kann, die dieses Evangelium lebt.
Die Kirche macht es umgekehrt. Sie fragt nicht nach dem Glauben, sondern sie verhaftet die Säuglinge gewissermaßen über die Eltern mit Drohungen der ewigen Verdammnis: Wenn ihr euer Kind nicht taufen lasst, begeht ihr Eltern eine schwere Sünde und das Kind wird nie in der Anschauung Gottes leben. - Das sind massive und totalitäre Drohungen, mit denen die Kirche ihre Mitglieder requiriert. Und wenn sie einmal in diese Organisation hineingetauft, hineingezwungen sind, dann dürfen sie nicht mehr austreten, denn der Austritt aus dieser Organisation gilt wieder als schwere Sünde, die mit der ewigen Verdammnis bedroht ist. Es handelt sich also um eine Zwangsorganisation, die mit der Lehre des Jesus von Nazareth nicht das Geringste zu tun hat.
2. Sprecher: Wir haben nun über das Sakrament der Taufe gehört, wie Menschen praktisch zwangsweise in eine Organisation hineingetauft werden, noch bevor sie sich dagegen wehren können. Es gibt aber noch mehrere Sakramente, die großes Leid über die so genannte Christenheit gebracht haben. Eines dieser Sakramente, das vor allem die Unterdrückung der Gläubigen zum Ziel hat, ist die Ohrenbeichte.
Ohrenbeichte statt Versöhnung
In der Bibel ist davon nicht die Rede.
Jesus hat gesagt - wir können es nachlesen in Matthäus 6,14-15 -:
Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, so wird euch euer himmlischer Vater auch vergeben. Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, so wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben.
Hier ist also kein Priester zwischengeschaltet, sondern Menschen, die sich gegenseitig etwas zu vergeben haben, sollten dies miteinander tun, nicht über einen Priester.
3. Sprecher: Im Grunde genommen wird man darauf ja bei jedem Vaterunser aufmerksam gemacht, wenn man betet „Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern“. Es kann also nicht sein, dass es Menschen gibt, denen die magische Macht verliehen wurde, im Rahmen eines so genannten Sakramentes, wie es die katholische Kirche lehrt, Sünden zu vergeben. Verfehlungen, die man gegen andere begangen hat, für die muss man die Betroffenen selbst um Verzeihung bitten. So hat es auch Jesus von Nazareth gelehrt. Aber die Ohrenbeichte ist ein weiteres Machtinstrument dieser totalitären Organisation katholische Kirche. Man hat damit Politik gemacht. Man hat Menschen in das Abseits getrieben. Man hat Angst verbreitet. „Wenn ein Priester deine Sünden nicht vergibt, dann bist du ewig verdammt“, hieß es immer wieder. Also wiederum ein Missbrauch der Lehre des Nazareners!
Sakramente sind heidnisch
Übrigens noch eine Bemerkung zu dem Begriff „Sakrament“. Auch das kommt aus dem Heidentum. Es handelt sich um eine Handlung, die - sei es die Taufe, die Firmung, die Beichte oder das Abendmahl - mit magischen Wirkungen versehen sein soll. Bei der Beichte bzw. der „Absolution“, wie es dann heißt, sollen plötzlich die Sünden verschwinden. Bei der Taufe wird aus dem verworfenen Gotteskind, von dem die Kirche ausgeht, das mit der Erbsünde belastet ist, plötzlich ein Mensch, der zu Gott zurückkehren kann, bloß weil er in die Kirche hineingetauft wird. Wer das glaubt, ist - salopp gesagt - selber schuld.
Und bei dem Sakrament des Abendmahls ging man dazu über, in magischer Form Fleisch und Blut des Jesus von Nazareth zu produzieren und den Menschen zu essen zu geben. Es handelt sich um nichts anderes als um den alten heidnischen Brauch des Gottessens. In der frühen Christenheit übrigens war dies noch nicht der Fall. Dort fand ein so genanntes Liebemahl statt, bei dem sich die Nachfolger des Jesus von Nazareth schlicht zu einem Mal versammelten, um ihres Erlösers zu gedenken. Erst später hat man aus diesem Mahl ein magisches Mahl gemacht und lehrt bis heute, dass in dieser Hostie das wahre Fleisch des Jesus von Nazareth und in diesem Wein das wahre Blut des Verstorbenen enthalten sei. - Wer würde da nicht an Kannibalismus denken!?
5. Sprecher: Man kann es vielleicht verstehen, wenn man bedenkt, dass die Römer heidnischen Religionen anhingen. Und die Priester und die Kaiser haben versucht, einfach dem Christentum dieses Gewand überzustülpen. Eine Verfälschung hat stattgefunden, denn im Mitras- und Osiris- Kult war es üblich, dass solche Wandlungen passieren. Oder z.B. in Ägypten wurde ein Kuchen gebacken, und man hat gesagt, man isst das Fleisch Gottes, wenn man diesen Kuchen isst. Also, dieser kannibalische Ursprung, den gab's in vielen Mysterienkulten. Das ist, wie fast alles, was man im Katholizismus und auch z.T. in der evangelischen Kirche sieht und erlebt, pures Heidentum – außer es wird einmal etwas aus der Bergpredigt vorgelesen. Der ganze Rest aber ist Heidentum. Seien es Prozessionen, Wallfahrten, Heiligenverehrung, Ministranten, Weihwasser, Messgewänder, Monstranzen, Altar, Kanzel, die Mitra, alle Gewänder eigentlich, der Weihrauch, die Ritualmorde.
Da stutzt man wohl - Ritualmorde? Aber was war die ganze Inquisition? Man hat Menschen rituell getötet. Das ging 12 Stunden lang mit Musik, mit Gesängen. Das kennt man im Voodoo... Exorzismus, der Totenkult, der Reliquienkult ist ja was ganz Seltsames, nicht? Oder der Kelch, der ganze Opferkult, das Segnen von Gegenständen, beim Voodoo-Kult nennt man es Schutzzauber. Die Kirche praktizierte die Bannflüche, sie praktiziert die letzte Ölung: Auch der Rosenkranz - in anderen Religionen sind das die Wiederholungsgebete. Aber auch die Feiertage, Weihnachten, Ostern und die Festtagsgebräuche, alles das stammt ja nicht von Jesus. All das, was man eigentlich als Katholizismus kennt, stammt nicht von Jesus, sondern kommt aus anderen Mysterienkulten.
3. Sprecher: Vor allem auch dieses so genannte Blutopfer, das Paulus lehrte - nicht Jesus von Nazareth, sondern Paulus, der mit all diesen Mysterienkulten vertraut war. Das Blutopfer ist zum Zentrum dieser kirchlichen Organisation mit dem Namen „katholisch“ geworden. Sie lehrt die Menschen, Gott hätte seinen Sohn auf die Erde geschickt, um ihn als Opferlamm schlachten zu lassen. Im Grunde genommen ein satanischer Gedanke, der auch viele Menschen so irritiert, dass sie an der Güte Gottes zweifeln. Dieser Blutopfergedanke, den Paulus in das Kirchen-Christentum einführte, ist pures Heidentum und hat mit der Lehre des Nazareners nichts zu tun.
1. Sprecher: Das heißt also: Von all dem, was wir gerade gehört haben, findet man in der Bibel gar nichts oder allenfalls dort, wo nicht über Jesus selbst berichtet wird, also zu späteren Zeiten - in Schriftstücken, die angeblich von Paulus oder anderen verfasst wurden.
5. Sprecher: Das stimmt, man weiß heute nicht, ob Paulus diese Briefe auch wirklich geschrieben hat oder ob sie ihm nicht später „untergejubelt“ wurden. Das kann man heute auch nicht mehr beweisen. Aber die Kirche stützt sich natürlich ganz gern auf diese Briefe, wenn es darin z.B. heißt: „Esst alles, was auf dem Fleischmarkt erhältlich ist.“ Es gibt ja apokryphe Schriften, aus denen klar hervorgeht: Jesus und die Apostel waren Vegetarier und haben kein Fleisch gegessen.
- Sprecher: Ein Thema wäre die Frage: Wie sind die Fälschungen in der Bibel zustande gekommen?
Hier breche ich das Gespräch lieber ab, denn es berührt Ebenen, die man nicht durchdenken sollte, es sei denn, man hat DAS BUCH DES LICHTS gelesen. Nur soviel: Einst gab es ein Wissen über Ursprung von Mensch und Universum, aller Menschheit bekannt. Dann zersplitterte dieses Wissen in die zunächst heidnischen Bräuche, um dann von den verschiedenen Religionen kopiert zu werden. Das Ergebnis: Die vielen verschiedenen Religionen von heute. DAS BUCH DES LICHTS wird alle Religionen auf Erden wieder unter diesem einem Wissen vereinen.
Also liebe stets wohlgenährten Päpste und Pfaffen und Nonnen, bevor ihr euch das nächste „Mahl“ über das gemeinsame Abendmahl streitet, denkt bitte daran : Jeden Tag verhungern über 40000 Kinder in der Welt. Denen wäre es Wurscht, ob man das Abendmahl gemeinsam oder getrennt isst, Hauptsache, es gibt überhaupt etwas zu essen.
In diesem Sinne
Liebe und Licht
Lanoo, Euer einsamer Rufer in der Wüste
P.S. Habemus papam, und dazu noch einen Deutschen. Wie wär’s mit einer grundlegenden Reformation, Herr Ratzinger? Kopieren Sie doch bitte diese Kolumne, machen sie ein paar tausend Kopien und verteilen Sie die im Vatikan. Amen.
Quelle: 5.Sprecher: German Murer
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