Horst Köhler
Jawoll, Herr Köhler. Ich meine jetzt nicht Gildo Horn (der heißt nämlich auch Horst Köhler mit bürgerlichem Namen,) sondern ich meine SIE, lieber Herr Bundespräsident Horst Köhler. Jawoll, Herr Köhler. Hat man’s erst mal selbst geschafft, werden die andern runtergemacht. Reimt sich zwar nicht, aber es trifft, was Sie, Herr Köhler, gesagt haben, nämlich:
„Es gab und gibt nun einmal überall in der Republik große Unterschiede in den Lebensverhältnissen. Das geht von Nord nach Süd wie von West nach Ost. Wer sie einebnen will, zementiert den Subventionsstaat und legt der jungen Generation eine untragbare Schuldenlast auf. Wir müssen wegkommen vom Subventionsstaat.“
Mit anderen Worten: Zurück in die Plattenbauten, ihr nichtsnutzigen rückständigen Dritte Welt Ossis! Das meinten Sie doch, Herr Köhler, oder? Tja, wer selbst aus einfachsten Verhältnissen kommt und es dann geschafft hat, der ekelt sich schnell vor dem „Pöbel“, dem er entstammt.
Haben Sie denn Ihre eigene Vergangenheit vergessen, Herr Köhler, oder sitzt diese ihnen immer im Nacken und sie möchten mit solchen Verhältnissen nichts zu tun haben?
Sie selbst waren doch mal ein ganz armes Schwein. Sind mit ihrer Familie 1934 aus Polen geflüchtet. Sie stammen aus einfachsten Verhältnissen. Sie hatten nicht wie ich das Glück einen Vater zu haben der Konsul von Italien mit Sitz in Frankfurt war. Sie, lieber Herr Köhler, entstammen einer ganz einfachen Bauernfamilie (was bei Gott keine Schande ist, WENN MAN ES NICHT WIE SIE ALS SCHANDE EMPFINDET). Sie, Herr Köhler, waren immer auf der Flucht (zuletzt flohen sie vom IWF). SIE KOMMEN DOCH AUS DEM OSTEN, HERR KÖHLER. Schämen sie sich deswegen? Sie SIND doch ein Ossi. Ist Ihnen das jetzt peinlich? Herr Köhler? Sie sollten sich etwas schämen, unsere Brüder und Schwestern in den neuen Bundesländern so zu beleidigen, sie sozusagen als Dritte Welt Menschen hinzustellen. AUCH SIE, Herr Köhler, haben in Plattenbauten gewohnt.
Köhler hat was Unheimliches im engen Blick. Er gehört zur Bankhierarchie, die sich an den Staatsverschuldungen dumm und dämlich verdient, diese sogar provoziert, um dann später, wenn man durch die Zinseszinszahlung allein die Hauptschuld bereits dreimal zurückgezahlt hat, anderen Ländern (siehe Irak) eben diese Schuld zu „erlassen“ und dann aber gleich „frisches“ Geld anzubieten, um den Schuldnerstaat noch mehr im Würgegriff zu halten. Von daher gesehen kann man schon verstehen, dass Herr Köhler mehr daran interessiert ist, dass ein Staat aus wenigen Reichen und sehr viel Armen besteht. Darauf steuern wir ja jetzt hin.
Sehen Sie sich doch nur die Schuldenuhr an. Vergleichen Sie den Stand vom 9. September

und dem 17. September 2004. 10 (ZEHN!) Tage sind vergangen:

Und wie sie weiterläuft, das können Sie beobachten unter
www.corin-gebhardt.de/Schuldenuhr/d-schulden.html
Da lacht des Bankers Herz.. Bin ich nun der Einzige, der so denkt? Mitnichten. Man lese nur, was Lothar Kemp von der „Neuen Solidarität“ schreibt:
Warum floh Horst Köhler von seinem Posten beim IWF?
IWF-Chef Horst Köhler verließ seinen Posten in Washington praktisch fluchtartig.
Der Internationale Währungsfonds (IWF) schlittert in die größte Krise seit seiner Entstehung vor 60 Jahren. Mit einem Mal entweichen große Mengen heißer Luft aus den diversen Finanzblasen, wobei sich zahlreiche Fonds und Banken nicht nur die Finger verbrennen. Wie wird die Finanzoligarchie auf diese Herausforderung reagieren? Mitten in der schwersten Auseinandersetzung des IWF mit einem Schuldnerland, nur wenige Tage vor Ablauf der Zahlungsfrist für Argentinien, flüchtete Horst Köhler Hals über Kopf aus Washington und ward dort nicht mehr gesehen. Mit sofortiger Wirkung legte er sein Amt nieder, das dann erst einmal an seine Stellvertreterin Anne Krüger überging. Gutinformierte Kreise weisen in diesem Zusammenhang auf zwei Motive hin. Erstens gilt Köhler, auch wenn er sich als Bundespräsidentenkandidat auf eine neoliberale Agenda für Deutschland festgelegt hat, in Washington als viel zu weich für die anstehenden Kämpfe mit den Schuldnernationen. Zum anderen dürfte Köhler kaum entgangen sein, dass die weltweite finanzielle Lage, und nicht zuletzt die des IWF selbst, völlig unhaltbar geworden ist.
Schlacht um Argentinien noch unentschieden
Hier ist zunächst Argentinien zu nennen. Zwar hat Argentinien am 9. März in letzter Minute die fällige Zahlung in Höhe von 3,1 Mrd. Dollar an den IWF getätigt. Aber diese erfolgte nur nach eindeutigen Zusagen des IWF, in Kürze einen gleich hohen Betrag an Argentinien im Rahmen des laufenden Kreditabkommens auszuzahlen. Zuvor hatte der IWF eine derartige Zusage stets davon abhängig gemacht, dass Argentinien nicht nur alle üblichen Konditionalitäten - etwa einen Überschuss im Staatshaushalt - erfüllt, sondern obendrein weitere Zugeständnisse gegenüber den Käufern von Argentinienanleihen macht.
Die Investoren haben jahrelang horrende ZINSEN kassiert, gerade weil das Risiko einer Zahlungsunfähigkeit Argentiniens als hoch eingestuft wurde. Sie gingen also ein spekulatives Geschäft ein - und haben verloren. Argentinien bietet den Anleihekäufern nun (zusätzlich zu den in den vergangenen Jahren bereits gezahlten Zinsen) die Rückzahlung von 25% des Nominalwertes an. Mehr käme angesichts des dramatisch zusammengebrochenen Lebensstandards in Argentinien einem Völkermord gleich.
Alle fürchten das gleiche Schreckgespenst: Was passiert, wenn andere große Schuldner, beispielsweise Brasilien oder die Türkei, dem argentinischen Vorbild folgen? Dies würde nicht nur wegen der dreistelligen Milliardenforderungen unmittelbar eine finanzielle Systemkrise auslösen. Es wäre zugleich das Ende des IWF in seiner jetzigen Rolle, d.h. eines einst von Regierungen geschaffenen Instruments, das inzwischen weltweit zur Durchsetzung privater Finanzinteressen und neoliberaler Wirtschaftsideologien eingesetzt wird.
Abwärtstrend an den Finanzmärkten
All dies geschieht zu einem Zeitpunkt, an dem die Finanzmärkte verrückt spielen und das Platzen billionenschwerer Blasen bereits eingesetzt hat oder unmittelbar bevorsteht. Ein Händler an der Wall Street brachte die Lage folgendermaßen auf den Punkt: „Es gibt keine neuen Arbeitsplätze, die Defizite werden immer größer, der Ölpreis schießt hoch und die Schuldenblasen wachsen mit jedem Tag. All diese Dinge umgeben uns schon seit geraumer Zeit, aber wir haben sie ignoriert. Die ganze Idee vom Aufschwung ist jetzt in Frage gestellt.“
Es geht um folgendes: Weil die Zinsen weltweit in den Keller gefallen sind, haben die Banken und übrigen Marktteilnehmer, um ihre Einkünfte aufrechtzuerhalten, riesige Summen in hochriskante und deswegen höher verzinste Anlagen gesteckt. An den Aktienmärkten haben die Bewertungen dadurch mitunter, im Verhältnis zur Leistung der Unternehmen, „historische“ Höhen erreicht. Bei Ramschanleihen von Unternehmen und bei Anleihen schlecht eingestufter Entwicklungsländer habe es den größten Kaufrausch seit August 1998 gegeben - ein deutlicher Hinweis der BIZ auf die damals wenig später erfolgende LTCM-Katastrophe.
Hier werden also an jedem Handelstag neue Finanzwetten abgeschlossen in einem Volumen, das doppelt so groß ist wie die gesamte in gut 50 Jahren angesammelte Staatsverschuldung Deutschlands..
Diesem Horrorüberblick fügt der BIZ-Bericht sodann noch vier Aufsätze zu „speziellen Themen“ bei. Jeweils geht es um Immobilien- und Hypothekenblasen, insbesondere in den USA, sowie um die Verschuldung der privaten Haushalte.
Die Auswahl der Personen, welche die Köhlers und Greenspans ersetzen sollen, dürfte einen Hinweis darauf geben, welche Pläne die Finanzoligarchie angesichts des zusammenbrechenden Finanzsystems verfolgt.“ Ende Zitat.
Tja, lieber Leser, DIE RATTEN VERLASSEN DAS SINKENDE SCHIFF. Oder : Horst Köhler verließ den IWF und treibt jetzt sein Unwesen als Ossiprügelnder Bundespräsident.
Frau Merkel hofft vergebens, denn „Die Schere zwischen Ost und West“ wird GRÖSSER, nicht kleiner und schuld daran ist unser zinsbelastetes Geldsystem, welches die Staatsverschuldung in schwindelnde Höhen treiben wird, weshalb ja unsere Volksvertreter ja auch ständig mehr Wachstum fordern, beides ein absoluter Irrsinn, denn ständiger Wachstum führt nur zu einem, nämlich zum unweigerlichen Zusammenbruch der Wirtschaftssysteme. Übrigens: Die Europäer werden weniger und die Islamisten mehr. „Die schnackseln halt lieber“ würde unsere Skandalprinzessin Gloria sagen, aber so einfach ist das auch wieder nicht.
„Wenn ich Tschetschene wäre, wäre ich auch Terrorist!“ sagte erst kürzlich Peter Scholl Latour in „Phönix TV“! Kann schon sein, aber das ist auch keine Lösung. Den Terrorismus mit Gewalt zu bekämpfen ist das dümmste was man tun kann, man wird es aber tun. Ergebnis: Null. Warum? Weil sich jemand, der eh nichts hat außer Dreck und Elend, der buchstäblich in der Scheiße lebt, sich ganz riesig auf goldene Toiletten, Flüsse von Wein und 72 Jungfrauen im Himmel freut, und sich darum vor dem Tod nicht fürchtet, sondern ihn BEWILLKOMMNET, wobei man ja noch ein paar Jungfrauen mehr bekommt, wenn man von einem UNGLÄUBIGEN getötet wird oder diesen mit sich in die Luft jagt. Dem entgegen steht aber der Titel eines Liedes, welches ich für „Anton aus Tirol“ geschrieben habe: IM HIMMEL GIBT’S KEIN BIER.
Doch Spaß beiseite. So ist das eben. Den Terrorismus kann man nur beenden indem man seine WURZELN ausreißt. Diese Wurzeln oder diese Wurzel ist DAS ZINSBELASTETE GELDSYSTEM, denn dieses verursacht die immer größer werdende Schere zwischen Arm und Reich. Was wir brauchen ist also EIN ERLASSJAHR, in dem man uns die Schulden erlässt und dann beginnen wir wieder von vorn, und zwar mit dem in meinem Buch präzise beschriebenen Z.U.G. System. Also: Weg mit dem Zins und das Geld muss leicht im Wert abnehmen und wird damit in den Umlauf gezwungen. „Der Rubel rollt“ also dann wieder. Kapito?
Die immer größer werdende Schere zwischen Arm und Reich – von Köhler gefordert – wird zum Anstieg des Terrorismus führen, welcher in der immer größeren Verschuldung und Verarmung der Menschen eben seinen Ursprung hat. Das sieht Herr Köhler natürlich nicht (oder sieht er es doch?). Komisch: Ich treffe Oskar Lafontaine immer wieder. Erst kürzlich hatten wir wieder ein Treffen in Bad Ems im Marmorsaal.

Erst „Brenners“ in Baden-Baden, jetzt „Marmorsaal“ Bad Ems. Dieses Mal gab ich ihm mein Buch DER RUBEL MUSS ROLLEN und schrieb ihm hinein. „Für Oskar Lafontaine – Bitte lesen UND DANN DANACH HANDELN!“ Ein guter Freund von mir, der Rolf, hat Lafontaine dann von Bad Ems nach Saarbrücken nach Hause gefahren und mir versprochen, dem Oskar ins Gewissen zu reden, bezüglich meines Buches, DENN Oskar Lafontaine ist genial. Schon allein deshalb ist er genial, weil ER GENAU WEISS, dass mein ZUG-System die Lösung aller wirtschaftlichen, politischen und sozialen Probleme darstellt. Er will es nur noch nicht ganz einsehen.
Bei unserem nächsten Treffen werde ich nachhaken. Der Leser dieser Kolumne möge mit mir die Daumen drücken, dass Lafontaine sich mehr und mehr für das in meinem Buch propagiert Z .U.G. System einsetzt. Aber auch ohne ihn wird die Entwicklung zum Z.U.G.-System nicht aufzuhalten sein, denn ich plane Großes, verrate aber noch nicht was. Hehe.

Zurück zu Köhler. Seht euch den mal genau an Leute. Hat er nicht etwas Irres im Blick, etwas nahezu Unheimliches?

Von ihm kommt nichts Gutes. Dem platzen gleich alle Adern vor Wut gegen das Volk. Der ist gegen uns. Der ist eine Marionette der Illuminati.
Da ist Hopfen und Malz verloren. Auf den kann man nicht bauen. Er kommt von der obersten Währungsfondspitze. Er verweigert anderen, was er sich selbst zugesteht, nämlich sich vom Dreck nach oben zu arbeiten. IHN hat man genau dahingesetzt, wo man ihn haben will, nämlich dem deutschen Volk vor die Nase, damit auch der letzte Depp versteht: JETZT REGIEREN DIE BANKEN.
Lieber Leser, im Osten gibt’s mehr TV-Geräte und im Westen mehr Raubüberfälle. Die Gewaltbereitschaft wird immer größer. Erst neulich hat sich ein riesiger Besoffener in Bad Hönningen im „Hotel Rüssel“ bei einer geschlossenen Gesellschaft erfrecht nach mir zu schlagen. Der war fast zwei Meter. Nun ist er bestimmt zwei Meter 20, so lange habe ich ihn ins Parkett getreten. Was sein muss, muss sein. Böse bin ich ihm trotzdem nicht. Ich versteh ja die allgemeine Verunsicherung. Das ist alles so geplant. Und doch hoffe ich, dass die Regierenden ein Einsehen haben. Ich setze voll auf Oskar Lafontaine. Alles, was er tun muss, ist, mein Buch lesen und dann danach HANDELN.
Liebe Leute, ich werde euch auf dem Laufenden halten. Es lebe der kleine Unterschied, aber nicht so wie Herr Köhler denkt!
Euer Christian Anders,
Der einsame Rufer in der Wüste.
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