Schröder in China
Die Ratten verlassen das sinkende Schiff bzw. Kanzler Schröder hilft den Ratten (Unternehmern) NOCH MEHR Kaufkraft aus Deutschland abzuziehen und ihre Produktionsstätten ins Ausland (z.B. China) zu verlagern. Und dann? Werden dann VWs, die in China für viel weniger Geld produziert wurden, nach Deutschland zurückimportiert und hier für viel Geld verkauft? Kanzler Schröder arbeitet systematisch am Untergang der deutschen Wirtschaft. DAS, lieber Leser, sind die katastrophalen Folgen des zweiten Bildungsweges. (Mal sehen, wer den Gag verstanden hat).
Doch selbst der chinesische billigproduzierte VW wird es nicht mal in China so leicht haben, wie uns Kanzler das hofft. Schon jetzt spürt VW in China Gegenwind.
Man lese nur folgenden Sachverständigenbericht:
„Erstmals seit 15 Jahren hat der deutsche China-Exportboom einen Dämpfer erhalten. Nach regelmäßigen Wachstumsraten von über 25 Prozent gingen im dritten Quartal 2004 die Ausfuhren leicht zurück. Produkte „Made in Germany“ gelten in China nicht mehr automatisch als Gütesiegel. Eine „völlig unausgereifte Technik“ habe man seinem Land mit dem Transrapid in Schanghai angedreht, wetterte Chinas Regierungschef Wen Jiabao im vergangenen Jahr bei seinem Deutschland-Besuch. Beim geplanten Nachfolge-Projekt wollen die Chinesen 80 Prozent selbst in die Hand nehmen. Solche Kröten beim Überlassen von modernster Technik müssen auch andere deutsche Firmen schlucken, um überhaupt noch zum Zuge kommen.“
Ende Zitat.
Wann werdet ihr tumben deutschen Unternehmer eigentlich begreifen, was die Chinesen WIRKLICH wollen? Die lernen ganz schnell, wie man die VW-Caddy Kiste zusammenbaut, und dann machen sie es SELBST UND NOCH BILLIGER! Haha. Kartell hin oder her, ‚makes no difference’. Die in Changchun sind nicht blöd. Die Chinesen waren schon schlau, da haben wir Deutschen noch die Borke vom Baum gekratzt. BRAVO! Schröder sorgt für Aufschwung in CHINA!! Soll er doch gleich drüben bleiben und weiter aufschwingen. WIR brauchen Aufschwung, Gerhard!! Wir DEUTSCHEN (gibt es die noch?) brauchen Aufschwung. Es wäre besser, Herr Schröder, Sie würden sich Sie IN DEUTSCHLAND um das DEUTSCHE HANDWERK und um DEN EINZELHANDEL kümmern, Herrgott noch mal!! Und was machen Sie? Sie, Herr Schröder, buhlen um die Chinesen, deren Mehrheit sowieso nur VERACHTUNG empfindet für alles NICHT – chinesische. Aber freundlich scheinheilig lächeln, wenn’s was umsonst gibt, das können die! Was machen Sie, Herr Schröder? Sie schleimen in China, und in Ihrem Gefolge schleimen die großen Bosse, die ihre Arbeitsplätze sowieso ins Ausland verlegen. Was (in Deutschland) zurückbleibt, ist der deutsche Mittelstand und die Kleinunternehmer. Interessenkonflikte scheinen den ehemaligen Verkäufer Gerhard Schröder nicht zu stören, denn: Warum gerade VW? Warum nicht Mercedes etc? Nun, weil Schröder zwischen 1990 und 1998 im AUFSICHTSRAT von VW saß. Was haben die Chinesen denn dafür bezahlt, Gerhard? Na ja, lassen wir das.
Schröder lässt sich abfeiern. Ich aber sage voraus, dass man nicht absetzbare VW Überkapazitäten in Chanchung produzieren wird. Wait and see. Das Ding wird ein Investitionsbumerang, den letztendlich DANN WIR WIEDER bezahlen müssen, also der deutsche Steuerdepp. In der Zwischenzeit haben sich dann natürlich die Herren Direktoren die Taschen vollgestopft und könnten sich beruhigt aufatmend in ihre (von uns finanzierten) Villen in Südfrankreich oder Peking zurück ziehen. Der Depp ist wie immer der kleine Mann.
Und Schröder? Was also hat er bewirkt? Er hat in China etwa 8500 neue Arbeitsplätze geschaffen. IN CHINA! Nicht in Deutschland!!! NA, DOLL! Und dafür ist er mit 80 Unternehmern AUF UNSERE KOSTEN nach China gefahren? BRAVO! Ob Gerhard Schröder wohl sein Haartönungsmittel mitgenommen hat und auch von uns, also von Steuergeldern, bezahlen lässt? Aber nur keine Panik Freude, wenn sogar PROFESSOREN wie Prof. Volker Weißgerber (ein alter Schröder-Kumpan) im Vorstand von VW sitzen und gar DIE VERANTWORTUNG für die Region China übernehmen, dann kann ja nichts mehr schief gehen, oder? Und wenn doch, dann hoffe ich doch nicht, dass Prof. Weißgerber HARTZ IV in Anspruch nehmen muss!!? Gott bewahre! Was glaubt ihr wohl, liebe Leute, wie schnell der gute Professor in seinem Jet Richtung Deutschland sitzt, wenn’s in China mal nicht mehr klappt?
Das VW Modell, das in China produziert werden soll, heißt CADDY. Genau. Deutschland ist wieder mal der Caddy fürs Ausland. Fazit: Die Chinesen verdienen an uns, nicht wir an ihnen. UND GEFOLTERT UND UNTERDRÜCKT WIRD WEITER IN CHINA!
Man kann es nur wiederholen: Die meisten Unternehmer interessieren sich für sich selbst, nicht für die Wirtschaft insgesamt. Wenn der Kanzler nach China reist, dann um den Nutzen einiger FIRMEN zu mehren, nicht den Nutzen des Landes. Sogar DIE GRÜNEN bzw. Linken glauben ja, dass, wenn man die Interessen von Konzernen vertritt, man automatisch auch die Interessen der Volkswirtschaft im Allgemeinen vertritt. Dieser verheerenden Ideologie folgt auch uns Kanzler Schröder. Ich aber sage: Gute Wirtschaftspolitik besteht darin, ein unternehmerfreundliches INLÄNDISCHES UMFELD zu schaffen. Dazu muss man nicht nach China reisen, es sei denn, die Chinesen wollen, dass wir nach China EXPORTIEREN!! Was wir brauchen, ist eine Regierung, die sich eben NICHT um einzelne Unternehmer schert. Was wir vor allem brauchen, ist EIN NEUES GELDSYSTEM, und zwar Zinsfreies Umlaufgesichertes Geld. Es ist ja leider so, dass die Interessen einiger Unternehmer und Konzerne oft NICHT immer mit den Interessen Deutschlands übereinstimmen. Gerhard Schröder schwimmend im unternehmergestützten Kanzlerrausch erkennt das nicht. Er erkennt nicht, dass die ihn nach China begleitenden Manager und Unternehmer nicht zur Lösung der wirtschaftlichen Probleme unseres Landes beitragen, SONDERN SIE SIND DAS PROBLEM SELBER! Diese den Kanzler begleitenden Unternehmer wollen keine freie Marktwirtschaft, sie wollen, dass man ihre Kartelle schützt. Kurz gesagt: Was gut ist für VW, ist eben NICHT immer gut für Deutschland!
Ja, verdammt noch mal, WOLLT ihr Politiker und „Wirtschaftsexperten“ eigentlich nicht begreifen? Oder KÖNNT ihr es nicht?? Habt ihr schon mal den Begriff EXPORT gehört?? Exportieren bedeutet nicht, dass wir unsere Fabriken in anderen Ländern aufstellen und dann DORT produzieren, sondern GESUNDER EXPORT wäre, wenn die Chinesen HIER BEI UNS die VWs bestellen und wir diese Produkte dann verdammt noch mal nach China EXPORTIEREN. Muss denn erst EIN SCHLAGERSÄNGER kommen, um euch die Leviten zu lesen und die Augen zu öffnen??!!
Da kann ich nur Rouven Schellenberger zustimmen, wenn er schreibt:
„ Es passt zu Gerhard Schröder, dass sein nunmehr sechster Besuch in China ein wenig anmutet wie der Jahresausflug der Deutschland AG. Jeden Tag melden einige der 43 mitreisenden Manager erfolgreiche Geschäftsabschlüsse nach Hause, am Ende einer Serie von Unterschriften, Spatenstichen und Grundsteinlegungen dürften Milliarden-Aufträge stehen. China, das ist für Schröder vor allem ein Ort der unbegrenzten ökonomischen Möglichkeiten, ein Schlaraffenland für deutsche Investoren und der künftige Lieferant rosiger Exportnachrichten. Hier kann er die Rolle spielen, die ihm am liebsten ist auf internationalem Parkett: Die des Außenhändlers Schröder. Vom Diplomaten Schröder hingegen ist nichts Überzeugendes zu vernehmen. Aus seinem Handeln zumindest lässt sich nicht entnehmen, wie er umzugehen gedenkt mit den zum Teil aggressiv vorgetragenen Gebietsansprüchen Pekings. Und auch die deutsche Haltung zur Lage der Menschrechte in China geht unter im Schröderschen Pragmatismus.
Nun ist es nicht so, als hätte Helmut Kohl in seiner Kanzlerzeit in Peking Vorträge gehalten über die Lage der Menschrechte im Allgemeinen und die chinesischen Defizite im Speziellen. Schröders Pragmatismus nannte sich unter Kohl nur anders, er trug den Namen „Wandel durch Handel“. Den größten Markt der Welt vor Augen verließ Kohl einmal völlig das Feingefühl: Er war taktlos genug, nur sechs Jahre nach dem Tiananmen-Massaker eine Kaserne der Volksbefreiungsarmee zu besuchen - dergleichen würde Schröder vermutlich nie passieren.
Dennoch ist Schröders wiederholt zahmes Auftreten in China eine besonders große Enttäuschung - der schlichte Verweis auf den bilateralen rechtsstaatlichen Dialog zwischen Berlin und Peking ungenügend. Es ist eine unangenehme Form der Zurückhaltung, die Schröder hier praktiziert. Noch unangenehmer wird sie durch die Tatsache, dass sie nicht isoliert auftritt. Auch Russlands Präsident Wladimir Putin, der nachweislich von Menschenrechten wenig hält, erfährt von Schröder keine Kritik, sondern wird gar zum lupenreinen Demokraten ernannt.
Wer wie Schröder auf internationaler Ebene eine stärkere Rolle für Deutschland fordert, der muss andeuten, welche Grenzen Partnerschaft hat. Sicherlich wäre es wenig hilfreich, öffentlich daran zu erinnern, dass in China Schätzungen zufolge jährlich 10 000 Menschen hingerichtet werden.“ Ende Zitat.
Liebe Leute, ich gebe euch ein Beispiel: Die deutsche Wirtschaft schloss mit China Aufträge in Milliardenhöhe ab. Der europäische Flugzeugbauer Airbus, an dem Daimler Chrysler maßgeblich beteiligt ist, machte einen Vertrag über die Lieferung von 23 Airbus-Flugzeugen perfekt, deren Lieferwert bei knapp einer Milliarde Euro liegt. Siemens unterzeichnete ein Abkommen zur Lieferung von Lokomotiven im Wert von 360 Mio. Euro. NA UND? Da freut sich des Unternehmers Herz. Der Arbeitnehmer IN DEUTSCHLAND hat nicht viel davon. Oder mit anderen Worten, wie ich immer zu sagen pflege: Wenn VW Arbeiter entlässt, steigen die Aktienwerte. Die Perversion treibt Blüten. Übrigens lese ich gerade:
„Bertelsmann wird in China als einziges Unternehmen lobend erwähnt. Im Dezember 2003 übernimmt die Bertelsmann Direct Group, also der Buch- und Musikclub, 40 Prozent an der größten chinesischen Buchhandelskette, und zwar während eines offiziellen Besuchs von Bundeskanzler Schröder in China. Im Mai 2004 findet ein groß angelegtes internationales Kulturforum in Peking statt, veranstaltet vom chinesischen Kulturministerium und von der Bertelsmann Stiftung. Es sprechen Repräsentanten der Stiftung, die zugleich dem Konzernvorstand angehören. Und wenig später unterzeichnet die RTL Group mit dem chinesischen Staatsfernsehen einen Programmlieferungsvertrag. Im Geiste der Völkerfreundschaft. Die Kooperation zwischen Stiftung und Konzern Bertelsmann ist eng und kontinuierlich.“
Ende Zitat.
Das ist auch klar, wenn man bedenkt, dass Bertelsmann ALLEIN MIT MEINEN LIEDERN über 100 Millionen Euro eingespielt hat. Dies nur am Rande.
Ich sage: Staatsschauspieler Gerhard Schröder in China ist ein miserabler Selbstdarsteller. Aber was soll’s.
Fazit: Ihr Chinesen produziert in China unsere VWs und dafür dürft ihr in China weiter aufrüsten und foltern und die Menschenrechte missachten!!
ACH, GERHARD!!
Liebe und Licht
Euer ach so einsamer Rufer in der Wüste, Christian Anders
Übrigens und P.S.: Jetzt fliegt Schröder nach Japan und lässt sich dort von den Japanern über den Tisch ziehen. Ich habe in Japan gelebt und spreche Japanisch. Die werden sich den „gajin“, den „Ausländer“, richtig vornehmen...
Und außerdem, Herr Schröder? Falls Ihnen das entgangen sein sollte: Der Autoboom in China ist im ABFLAUEN. Fahrradfahren ist in.
Und noch was, Herr Schröder: Wissen Sie eigentlich, dass Zwangsarbeit in China oft auf Produkte zutrifft, die mit „Made in China“ gekennzeichnet sind? Ich hoffe, chinesische Zwangsarbeiter müssen nicht Frondienst für deutsche VWs tun...
P.S. 2
Ach, und übrigens Herr Schröder: HEUTE (9.Dez. 2004) hat der chinesische Konzern LENOVO die PC-Sparte vom amerikanischen IBM gekauft. IBM PCs gehören jetzt den Chinesen. Haha. Alles begann ganz harmlos damit, dass die IBM USA zusammen mit China als Partner begannen. Damit wurde China zum DRITTGRÖSSTEN PC PRODUZENTEN DER WELT!!!! Vorsicht, Herr Schröder!! Wird VW bald GANZ den Chinesen gehören? Werden CHINESEN bald unsere Bosse sein? Der schlafende Gigant erwacht. WEHRET DEN ANFÄNGEN!!
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