Fussball kickt gut

Ist Fußball ein Erfolgserlebnis für Versager? Ganz so krass meinte ich es wieder nicht. Aber dann wiederum ... vielleicht doch.

WARUM lieben die Massen den Fußball? Die Antwort auf diese Frage wird mir bestimmt nicht nur Freunde schaffen, doch liebe Freunde, ich bin hier um DIE WAHRHEIT zu verkünden und NICHT den Selbstbetrug.

Doch zunächst einmal: Wo liegt der Ursprung des Fußballs?

Der heutige Fußball hat mehrere Geschwister. Das älteste stammt aus China um 2 Jahrtausende vor Christus und trug den Namen Ts`uh- küh. Es wurde vor allem bei der Ausbildung der Soldaten verwendet und fand später auch im Volk seine Freunde. Es hat mit dem jetzigen Fußball einige Gemeinsamkeiten.
Auch aus dem Kulturkreis des antiken Griechenland sind Abbildungen von Ballspielen mit dem Fuß auf Vasen zu erkennen.
Bei den Mayas und Azteken in Mittelamerika gab es auch ein beliebtes sogenanntes Steißballspiel, das in mancher Hinsicht mit dem Fußball verglichen werden kann.
Im Mittelalter wurde in Italien, Frankreich, und England das Treibballspiel verbreitet. Dabei versuchten die Mannschaften, oft die ganzen Bewohner einer Ortschaft, den Ball durch das gegnerische Stadt- oder Dorftor zu befördern. Aus diesen Wettbewerben entwickelten sich die Vorformen des heutigen Fußballspiels. Allerdings fanden die grausamen Azteken auch großen Gefallen daran, mit den abgeschlagenen Köpfen ihrer Feinde Fußball zu spielen.

Der Kapitän der Verlierer wurde dann auch noch zusätzlich geköpft und während einer GANZ EXTREMEN Maya Kulturepoche wurde sogar DER KAPITÄN DER GEWINNER geköpft als besondere Ehre, bevor er in den Siegerhimmel aufstieg. Da fragt man sich wirklich: WELCHER GOTT hat dem Menschen solch einen verwirrten Verstand gegeben? Da scheint es mir, als ob das afrikanische Sprichwort doch recht hätte. Es lautet: DAS DENKEN ist das Grässlichste.

Mitte des 19. Jahrhunderts gab es in England, dem Mutterland des heutigen Fußballs, verschiedene fußballähnliche Ballspiele, die sich nur darin unterschieden, ob man den Ball mit der Hand oder mit dem Fuß spielen sollte.

Darum hört bzw. lest, was ich zu sagen habe: Die Massen lieben den Fußball, weil er ihnen ein Erfolgsergebnis ohne eigene Leistung verspricht bzw. gewährt und zugleich das stets gestörte Selbstwertgefühl des Einzelnen bzw. einer ganzen Nation erhöht, aber auch zerstört, wenn die eigene Mannschaft verliert.

HEIL FUSSBALL, sagte sich Hitler damals und benutzte den Fußball und die Olympischen Spiele etc., um so seinem von Minderwertigkeitsgefühlen gerüttelten „arischen“ deutschen Volk zumindest DIE ILLUSION des Siegers zu vermitteln. Der lustige Mann mit dem Schnurrbart und den epileptischen Bewegungen und dem lächerlichen Gehabe wird zwar heute als doof und psychopatisch hingestellt, war aber zumindest nicht zu doof, um -zig Millionen von Menschen in seinen Bann zu ziehen, sie zu „verführen“. Ich sage, IN JEDEM Deutschen damals steckte ein kleiner Hitler. SIE WAREN BEREIT für ihn, ja SIE HABEN IHN HERBEIGERUFEN! Und wer sich heute von unserer politischen Alteherrenmannschaft rauszureden versucht – von Ex-Nazis wie Globke, Oberländer, Lübke, Filbinger, Kiesinger Schmidt, Weizsäcker bis zum Rest dieser Exnazis, der lügt halt.

Doch zurück zum Fußball.

Heute ist FUSSBALL LIVE Deutschland gegen Iran. Da stehen gerade bei der Deutschlandhymne Hunderte von Iranern mit zum Hitlergruss erhobener Hand.

Ja, ja, Adolf lebt.

Liebe Freunde: Fußball ist also für den Zuschauer = Erfolgserlebnis, ohne eigene Leistung bringen zu müssen. Dies ist ja bei jedem Wettkampf so. Man setzt auf einen Spieler (oder eine Mannschaft) und IDENTIFIZIERT sich dann mit ihm oder ihr. Wenn ER oder SIE (die Mannschaft) gewinnt, dann hat man auch gewonnen. Man hat also ein Erfolgserlebnis ohne etwas dafür tun zu müssen. WIR haben gewonnen, oder ICH habe gewonnen. Dabei hat MIKE TYSON den anderen K.O. geschlagen. Ach ja, sich doch einmal wie John Wayne fühlen. EINMAL NUR die eigene elende Versagerexistenz vergessen. Einmal nur aus der Masse herausragen bzw. eher sich IN der Masse als der Größte fühlen.

Und doch sagt der Buddha: DER ist der größte aller Menschen und Götter, der UNERKANNT durch die Lande zieht und allem entsagt.

Beim Fußball ist das noch viel tragischer. Dann da identifiziert sich – mehr als bei jeder anderen Sportart - EIN GANZES VOLK damit. Fußball ist simulierter Krieg in Friedenszeiten. Fußball ist Ersatzkrieg. Die Schizophrenie des Fußballs ist die: Der Untertan darf da endlich mal wer sein, bei Bier und Chips fett auf dem Sofa lümmeln und sich schließlich siegestrunken auf die Schultern klopfen, wenn man gewonnen hat. Mein Vorschlag war ja immer: Warum kauft sich nicht jeder der Spieler einen Ball, dann hat jeder einen. Brauchen dann nicht darum zu kämpfen... Gott oh Gott. Und dann diese verlogene Lüge von der Fairness im Sport. Niemanden interessiert das wirklich. Man will gewinnen. So denkt das Volk. Pane et circensum . Gebt ihnen Brot und Spiele, dann könnt ihr lieben Politiker und Banker nebenbei so unbemerkt wie möglich eure korrupten Mauscheleien praktizieren. Hauptsache, wir bringen den guten Franz, den Vater vieler unehelicher Kinder, wenn er babbelt: „Jo, do hobe ich donn gesogt, man müsste den Boll mehr diagonal spielen.“

Alles klar. Beckenbauer sagte: „Is des net scheen. Frieher wor Fußball a Prolätenspoat, heit is es in.“

Ach Franzl. Ich sag Fußball ist immer noch ein Proletensport, aber bitte. Wie man’s nimmt. Fußball ist also so beliebt, weil wir eigentlich eine Nation der Versager und der Verlierer sind. Denn: Wir haben ja den Krieg verloren. Remember? Da will man doch wenigstens noch einmal ein Erfolgserlebnis haben und sei es nur in einem SCHEINKRIEG. Denn den richtigen Krieg dürfen wir bösen Deutschen ja nicht mehr führen. Das hat man uns ein für alle Mal vermasselt bzw. abgewöhnt. Den richtigen Krieg haben wir ja verloren. Wir hätten halt nur nicht diese Sache mit den Juden machen dürfen. DANN wäre alles nicht so schlimm gewesen. Doch die Sache mit den Juden hat uns den Rest gegeben. Krieg dürfen wir Deutschen also nicht mehr führen. Das dürfen unsere Besieger, die Amis, und der Rest der Welt. Wir dürfen zuschauen oder mit helfen bzw. zahlen in Form von Entschädigungen, Aufbaukosten etc. Aber SCHEINKRIEG dürfen wir doch wenigstens führen, oder? Das Deutschlandlied würde so mancher Deutsche natürlich lieber als Sieger über eine Unterrasse hören, doch damit ist’s jetzt vorbei. Daran kann auch die wiedererwachte NPD nichts ändern. Jetzt hören wir das Deutschlandlied beim Fußballspiel und träumen insgeheim, dass wir es unserem unterlegenen Feind vorsingen. Und die Iraner? Die haben gleich eine Sure aus dem Koran vorgeleiert im Fußballstadion. Als ob Allah selbst im Tor steht. Herr, gib mir Kraft. Doch weiter: Sie sangen die Sure eins aus dem Koran. Ich hätte zu diesem Anlass die Sure 47, 4-6 des Koran S. 890 ausgesucht. Da steht geschrieben:

4 „Wenn ihr (auf einem Feldzug) mit den Ungläubigen zusammentrefft, dann haut (ihnen mit dem Schwert) auf den Nacken! Wenn ihr sie schließlich vollständig niedergekämpft habt, dann legt (sie) in Fesseln, (um sie) später entweder auf dem Gnadenweg oder gegen Lösegeld (freizugeben)! (Haut mit dem Schwert drein) bis der Krieg (euch) von seinen Lasten befreit (w. bis der Krieg seine Lasten ablegt) (und vom Frieden abgelöst wird)! Dies (ist der Wortlaut der Offenbarung). Wenn Gott wollte, würde er sich (selber) gegen sie helfen. Aber er möchte (nicht unmittelbar eingreifen, vielmehr) die einen von euch (die gläubig sind) durch die anderen (die ungläubig sind) auf die Probe stellen. Und denen, die um Gottes willen (w. auf dem Weg Gottes) getötet werden (Variante: kämpfen), wird er ihre Werke nicht fehlgehen lassen (so dass sie damit nicht zum Ziel kommen würden). 5 Er wird sie recht leiten, alles für sie in Ordnung bringen 6 und sie ins Paradies eingehen lassen, das er ihnen zu erkennen gegeben hat.“

Ende Zitat.

Soviel zu den Islamisten, die uns vormachen wollen, dass der Islam FRIEDLICH ist. Haha.

Da weiß doch unser deutsches Fußballteam gleich, was es zu erwarten hat...

Dazu passt dann sehr schön die Kolumne DAS GRAUEN auf meiner website www.christiananders.com. Da gelangt man dann auch zu www.homelandsecurityus.com, wo man die Enthauptungen unschuldiger Menschen durch muslimische Fanatiker in voller Länge sehen kann.

Ich sage das mit bewusstem Zynismus, um den geneigten Leser ZU WARNEN. Wenn wir nicht aufpassen, werden sich solche Dinge auch bald in Deutschland abspielen.

Zurück zum Fußball:

Zum Beispiel wusste nicht einmal Sepp Herberger genug über den Fußball, um wenigstens die Form des Balles beschreiben zu können. Er sagte: „Der Ball ist rund“ und „Ein Spiel dauert 90 Minuten.“ Falsch. Beides ist falsch. Der Ball ist ECKIG. Der Fußball besteht aus lauter kleinen Ecken und kein Spiel dauert exakt 90 Minuten. Doch was soll’s. Fußball ist schön. Da kann man in etwa 90Minuten alles hineinpacken, was Emotionen schürt und wonach es den gestörten schizoiden Zuschauer so lüstet: Spannung, Identifikation (ganz wichtig für uns als Kriegsverlierernation), Entladung, Handlung aus Instinkt, Nationalismus (wenn schon nicht Heil Hitler, dann zumindest Heil Fußball), Triumph, Niederlage (für die Masochistenmehrheit unter uns), Gemeinschaft und vor allem GEWALT. Sind wir doch mal ehrlich: Wir als Menschen stehen an der Spitze der Nahrungskette. Und warum? Und wie? Weil wir alles KILLEN und dann fressen, was unter uns ist. Da verstehe ich schon den großen Buddha, wenn er sagt: „EKEL empfindet der Mönch vor der Nase und den Gerüchen, Ekel vor dem Ohr und den Tönen, DEM GAUMEN und dem Geschmack. Doch das, liebe Freunde, ist der extreme Entsagungsweg, den ich einst ging. NUR WENIGE sind dafür bestimmt. Die meisten von uns müssen noch durch die Fussballfaninkarnation hindurch, um dann in einem anderen Leben vielleicht zu verstehen, was für ein Schwachsinn das eigentlich ist bzw. war? Fußball ist eben so sinnlos und dumm ist wie jede andere Sportart auch. No sprots. Sport ills. Weil, wie ich bereits in DARWIN IRRT schreibe, die Evolutionsrichtung und Entwicklung des Menschen EBEN NICHT in der Entwicklung des Körperlichen, sondern des MENTAL GEISTIGEN liegt. Darum ist ja auch der Mensch das ÄLTESTE Wesen auf Erden und darum hat sich SEINE Körperstruktur kaum verändert. JEDE HALBLAHME WANZE ist uns im Verhältnis an Körperkraft hundertmal überlegen und jeder halbtote Fisch schwimmt schneller als Franziska von Almsick, weshalb sie sich ja jetzt auch mit der Produktion von Badelatschen befasst. Das Problem ist doch folgendes: Solange man den Menschen durch falsche Lehren wie den Darwinismus (,Der Stärkere überlebt’ etc) in die Irre führt, wird er sich immer als Tier sehen, welches den anderen Tieren überlegen ist und das sich darum alles herausnehmen darf. Vom Schächten bis zum unkontrollierten Waldbestandzerstören. FUSSBALL ist Darwinismus in seiner übelsten Form. Darum kann ich Oliver Kahn, den man jetzt sowie so absägen wird – der Kahn hat seine Schuldigkeit getan, der Kahn kann gehen – nur raten, mein Buch DARWIN IRRT zu lesen und dann dem Fußball abzuschwören, seine Tusnelda unter den Arm zu nehmen und ein richtiges menschenwürdiges Leben zu beginnen, fernab vom Fußball.

So: Was gibt’s noch über Fußball zu sagen? Fußball ist auch eine sexuelle Perversion. Warum? Lesen sie Umberto Eco zu dem Thema. Der sagt’s Ihnen.

Außerdem:

Das Spiel an sich ist neutral. Der Fußball zieht alles an, diese universale Gemeinschaftlichkeit und Verbundenheit (die philantrope Sportpropagandisten so gerne betonen) genauso wie die Internationale der Gewalt und Brutalität, die auch nicht zufällig in und rund um Stadien wütet (in wesentlich größerem Ausmaß als bei ungleich härteren Sportarten wie Eishockey, Football oder Rugby). Fußball ist eben auch Ersatzkrieg, wobei die Betonung vielleicht mehr auf Ersatz denn auf Krieg liegen sollte, dann verliert die Bezeichnung gleich etwas von ihrer Bedrohlichkeit. Alle rührigen Versuche, diesen Schatten von der Lichtquelle zu entfernen, werden aber nicht gelingen: Er gehört dazu. Es ist schon viel erreicht, kann man ihn vergleichsweise klein halten.
Ich erinnere mich noch gut an die Szenen nach einem Grazer Lokalderby. Sturm-GAK, wo auch in dieser lieblichen Stadt Hasstiraden und Antisemitismusparolen aus den Mündern bleichgesichtiger Halbwüchsiger schwappten. Ja, der Fußball erweckt den Nazi im Menschen, er bringt das Schlimmste im Menschen zum Vorschein. Da erbricht sich dann der begeisterte oder enttäuschte Fan und kotzt alles aus was, ihn so bedrückt. Liebe Leute: Manche fragen mich: Christian, warum so radikal? Die Antwort: MANCHMAL lehre ich durch Schock. So wie der große ZEN Meister seinem Schüler ins Gesicht schlägt, um ihm damit die Augen zur Wahrheit zu öffnen. Genau das mache ich, und so mache ich es auch auf www.homelandsecurityus.com ICH WILL EUCH BEIM WICKEL PACKEN UND AUFWECKEN!!! So. Meinetwegen schaut ruhig Fußball und seht wie 22 mental unterernährte und meist ausländische Multimillionäre einem einzigen Ball nachlaufen. ABER seid euch wenigstens BEWUSST, wenn ihr vor dem Bildschirm ausflippt, WAS da ausflippt. Es mag der Nazi in euch sein. Vorsicht Freunde. Doch weiter: Wer bis jetzt durchgehalten hat, dem ist Erleuchtendes beschert. MEIDET Sportarten, die euch nach unten ziehen, und WENN ihr sie schon anseht, dann pass t wenigstens auf dass ihr nicht ZU WEIT in eueren Reaktionen nach unten gezogen werdet. Denn: Eigentlich kann man sich ALLES ansehen. Man muss nur recht damit umgehen können. Und wem das esoterische Wissen abgeht, welches ich in meinen Büchern verbreite, der kann dies schon gar nicht. Darum: Lest und versteht.

Und zum Schluss frage ich: Macht Fußball dumm? Klickt hier, dann wisst ihr’s, liebe Leute.

http://www.fussball.schwepnitz.de/fussball/fussball.htm

Tatsache ist: FUSSBALL KICKT GUT

WIE intelligent diese millionenschweren Rasenathleten wirklich sind, kann man auch ihren STATEMENTS entnehmen. Den entsprechenden Dialekt oder die unbeholfene Sprechweise muss man sich dazudenken. Selbst DER SPIEGEL begibt sich da in geistige Niederungen. Also dann:

Ewald Lienen

(Hannovers Trainer zur starken Leistung von Nebojsa Krupnikovic beim 3:1 in Rostock) Wir haben viele Trainingsspiele auf engem Raum gemacht. Da musste er sich auch gegen mich durchsetzen. Das hat ihm weitergeholfen.

Klaus Augenthaler

(nach Leverkusens 3:0-Sieg gegen den HSV) Das war nicht Fußball vom Traumschiff, sondern mehr von der Galeere.

René C. Jäggi

(Kaiserslauterns Vorstandsvorsitzender nach dem 0:2 gegen Hertha BSC über die mangelnde Laufbereitschaft der Spieler und das Training der nächsten Woche) Die Pfalz hat wunderschöne Wälder.

Peter Neururer

(über die Gegentore bei Bochums 2:3 auf Schalke) Wir haben Schalke die Tore geschenkt. Da spielen wir hinten 3 gegen 1 und jeder wünscht dem anderen viel Glück.

Süddeutsche Zeitung

Rooney ist das Anti-Phantom. Wenn er den Ball nicht gerade am Fuß hat, hetzt er ohne Rücksicht auf Grasnarbe und Gegner-Schienbein über den Platz, „fliegt wie eine Abrissbirne durch die Abwehr“ (Telegraph) und versucht vor Übermut, schon mal an der Mittellinie den Kopf eines Verteidigers abzuschießen.

Jürgen Klopp

Der Koller ist 20 Zentimeter größer als unsere Spieler. Es ist eigentlich nicht fair, dass der mitspielen darf.

Michael Zorc

Unser neuer Trainer Bart van Marwijk versucht konsequent das 4-4-3-System durchzuspielen.

Horst Heldt

(nach Stuttgarts 3:0 gegen Bayer 04) Dass wir letzte Runde zwei Mal gegen Leverkusen abgekackt sind, hat uns extrem geärgert.

Jeff Strasser

(nach Gladbachs 2:2 gegen Rostock, bei dem eine 2:0-Führung verspielt wurde) Wie blöd sind wir denn - gegen diese Blindentruppe.

Eduard Geyer

(über die Bundestrainer-Suche des DFB) Es wurden so viele Pappnasen ins Spiel gebracht, da fragt man sich, warum kein Trainer aus dem Osten dabei war.

Holger Fach

(Gladbachs Trainer während der Pressekonferenz nach der 2:3-Niederlage bei Schalke 04) Kann mich auch mal einer was fragen?

Francisco Copado

(vor dem Pokalspiel seiner SpVgg Unterhaching in Dortmund) Wir haben keine Chance, aber die Chance, die wir haben, müssen wir nutzen, damit wir eine Chance haben.

Süddeutsche Zeitung

(nach Bayerns Pokalsieg in Osnabrück) Durch das Last-Second-Tor von Roy Makaay, der sich im Bewusstsein dieser letzten Chance mit der Eiseskälte einer Gletschermuräne durch den Osnabrücker Strafraum fräste, wuchs bei den Bayern wieder ein Stück der Gewissheit, dass nicht alle Schinderei unter dem neuen Trainer vergebens war.

Jürgen Klopp

(über seinen Präsidenten Harald Strutz, der Manuel Friedrich für die Nationalmannschaft empfohlen hatte) Zum Glück für uns alle ist er nicht Bundestrainer.

Hermann Gerland

(der Trainer der Bayern-Amateure auf die Frage, wie er seine Spieler für den Pokalsieg gegen Aachen belohnt) Im Training lass' ich sie statt zehn nur neun Runden laufen.

Martin Pieckenhagen

(zum negativen Lauf des HSV) Woche für Woche die gleiche Scheiße.

Bert van Marwijk

(der BVB-Trainer nach den beiden kurz vor Schluss eingefangenen Gegentreffern im Heimspiel gegen die Bayern) Dass ein Tor Vorsprung für Dortmund nicht reicht, habe ich ja schon gemerkt. Aber zwei? Das ist unglaublich.

Silvio Meißner

(Stuttgarts Mittelfeldspieler, der erst nach vier Flaschen alkoholfreiem Bier seine Urinprobe abgeben konnte) Beim Doping dauert es immer ein bisschen länger bei mir.

Klaus Toppmöller

(der HSV-Trainer nach dem 1:2 in Kaiserslautern) So ein Spiel zu verlieren, geht gar nicht. Wir bringen es fertig.

Gaby Köster

Bevor sie einem Deutschen das Tanzen beibringen, wird Reiner Calmund auf einem Seepferdchen Olympiasieger im Dressurreiten.

Anke Engelke

Nach dem Sieg über Real Madrid haben die Leverkusener so viel Selbstbewusstsein – ich würde mich nicht wundern, wenn die jetzt auch noch im Irak einmarschieren.

Franz Beckenbauer

(über seinen Geburtstagswunsch) Mein größter Wunsch ist Frieden auf der Welt. Wir sind immer noch am Beginn der Evolution. Wir sind den Tieren immer noch sehr ähnlich. Der einzige Unterschied ist, dass Gott uns die Stimme gab.

Werner Hansch

(kommentiert eine Fehlentscheidung des Schiedsrichters) Da bellten jetzt die Blindenhunde im Umkreis von 10 km.

Frank Rost

(nach der 0:3-Niederlage in Wolfsburg auf seine Fehler angesprochen) Soll ich mir jetzt die Klamotten vom Leib reißen und "Schalke, Schalke" brüllen? ... Stellt euch doch selber in den Kasten, da kann man leichtes Geld verdienen und dummes Gelaber von Journalisten hören... Verlieren wir, sind wir die überbezahlten Volldeppen. Alle prügeln auf uns ein, wir sind Idioten und Vollpenner... Wenn das meine Schuld ist und wir wegen mir verloren haben, ist mir das wurscht. Fußball ist schließlich ein Mannschaftssport.

Matthias Sammer

(über die Einwechslung von Jurica Vranjes für Horst Heldt, die die Mannschaft als Aufforderung zu mehr Defensive verstand) Im Nachhinein muss ich sagen: Das war ein Scheißsignal.

spiegel online

Albaniens Coach Hans-Peter Briegel, der als Manager in seiner Zeit in Kaiserlautern immer wieder mit Rehhagel aneinander geriet, wurde anschließend von einer begeisterten Menge auf Schultern geschlagen.

Rudi Völler

(über seinen neuen Job bei AS Rom) Klar, ich hätte auch Nein sagen können. Doch ich konnte nicht.

Christian Genau

(der Pressesprecher des Wuppertaler SV Borussia nach einem 0:4 gegen die BVB-Amateure) Die spielerischen Defizite konnten meistens mit Kampf wettgemacht werden, die kämpferische Einstellung fehlte jedoch völlig.

Carsten Sostmeier

(kommentiert die Einzel-Entscheidung im Dressurreiten bei den Olympischen Spielen in Athen) Das Pferd äppelt, vielleicht ein Zeichen von Entspannung.

Friedrich Stickler

(der Präsident des ÖFB nach Österreichs 2:2 gegen England) Dieses Jahr geht noch bis Ende des nächsten Jahres.

Anke Engelke

Victoria und David Beckham kriegen ihr drittes Kind – erstaunlich daran ist nicht, dass sie wieder schwanger ist, sondern dass der Mann mal wieder getroffen hat.

Hermann Gerland

(der Trainer der Bayern-Amateure zu den neuen Trainingsmethoden in der DFB-Elf) Als das Gummiband-Training im Fernsehen kam, habe ich mich gefragt, ob wir den 1. April haben.

Torsten Frings

(vor dem Länderspiel) Am besten grätschen wir die Brasilianer schon bei der Hymne weg.

Fredi Bobic

(über Herthas 1:1 gegen Mainz) Die erste Halbzeit war so schlecht, die hätte man nicht im Fernsehen zeigen dürfen.

Felix Magath

(der Bayern-Trainer über seine Mannschaft) Sie stehen lange vor dem Spiegel, schmieren sich Gel in die Haare. Hier wollen zu viele nur selbst gut aussehen anstatt für den anderen zu laufen.

Karl-Heinz Rummenigge

Bayern München hat in Deutschland 10,8 Millionen echte Hardcore-Fans.

Rudi Cerne

(kündigt an, dass Griechenlands Nationaltrainer Otto Rehhagel das Olympiastadion besuchen wird) Dann wird ein leises Raunen, vielleicht sogar ein frenetisches Raunen, durch das weite Rund gehen.

Peter Leisl

(kommentiert den Zehnkampf) Man kann mangelnde Kraftnachteile ausgleichen.

Wolf-Dieter Poschmann

(stellt den 100-m-Weltmeister Kim Collins aus St. Kitts & Nevis vor) St. Kitts & Nevis liegt in der Karibik, östlich von Hawaii.

Lothar Matthäus

(erklärt, warum er nicht deutscher Bundestrainer wurde) Gewollt hab ich schon gemocht, aber gedurft ham sie mich nicht gelassen.

Jürgen Klopp

(nach dem 2:1 gegen den HSV - Halbzeitstand 0:1) Ich hab meinen Spielern in der Pause gesagt: "Wenn wir schon mal alle hier sind, können wir doch eigentlich auch mal ein bisschen Fußball spielen."

Heinz Prüller

Budapest, ein klassisches 3-Stopp-Rennen. Mit 3 Boxenstopps.

sportal.de

(in der Einzelkritik der deutschen Mannschaft nach dem Spiel gegen Österreich) Huth: Kam an seinem 2. Geburtstag zum seinem Länderspiel-Debüt. Die Abwehrspieler vom FC Chelsea ist eine Alternative für die Zukunft.

Kevin Kuranyi

(nach seinen drei Toren gegen Österreich in Anspielung auf seinen Vereinstrainer Matthias Sammer, der ihn zuletzt wegen angeblich mangelnder Fitness auf die Bank gesetzt hatte) Ich überlege, wie viele Tore ich geschossen hätte, wenn ich fit gewesen wäre.

sport1.at

(über Kevin Kuranyi, der alle Tore für Deutschland bei Österreichs 1:3-Niederlage erzielte) Im österreichischen Abwehr-Torso war Kevin dreimal allein zu Haus.

Matthias Sammer

(über den Schiedsrichter, der Cacau mit einer Gelb-Roten Karte vom Platz schickte) Wir wussten, dass er da ist. Er hätte sich nicht auch noch extra bemerkbar machen müssen.

Jürgen Klopp

(auf die Frage, ob der SC Freiburg ein Vorbild für Mainz 05 sei) Nein, nach Georgien haben wir nicht so einen Draht.

Kaya Yanar

Liebe Griechen, ihr habt vielleicht Olympia erfunden – aber wir Otto Rehhagel.

Jürgen Klopp

(über sein Stürmertalent Claudius Weber, das gegen den HSV erstmals in der Startelf stand und ein überragendes Spiel ablieferte) Der weiß gar nicht, wie stark er ist. Der hat überhaupt keinen Plan.

Gerald Asamoah

(erklärt, warum er so viel Gewicht verloren hat) Meine Frau ist noch in Ghana. Deswegen gibt es nicht so viel zu essen. Ich hoffe, sie bleibt noch lange.

Tja so ist das. Oder wie Lothar Matthäus so ganz richtig antwortete, als man ihm 1/3 Gewinnbeteilung anbot: „Nein, nein, das ist mir zu wenig. Ich will mehr, ich will 1/4!!!“

Und diese Leute verdienen Millionen, während jeden Tag 50.000 Kinder an Hunger sterben!

So, nun muss ich aber Schluss machen. Muss mir jetzt unbedingt die zweite Halbzeit Deutschland gegen Iran ansehen. Mal sehen, ob die Bibel gegen den Koran gewinnt. So ist das, wenn man Wasser predigt und Wein trinkt.

Damit verbleibe ich

Euer einsamer Rufer in der Wüste

LANOO (Christian Anders), im Oktober 2004

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