Armut

Gleich vorneweg möchte ich mit einer Antwort beginnen. Es ist die Antwort auf die Frage: WAS ist der wahre Grund für die wachsende Armut in Deutschland?!
Antwort: Der wahre Grund für die wachsende Armut in Deutschland und für die immer größer werdende Kluft zwischen Arm und Reich ist derselbe Grund wie für die Armut in der ganzen Welt. Es ist – und ich hämmere es noch mal ein, damit auch jeder davon aus dem Schlaf gerissen wird – es ist DAS WELTWEIT HERRSCHENDE ZINSBELASTETE GELDSYSTEM! Dieses zins- und zinseszinsbelastete Geldsystem stürzt die Nationen und Menschen auf der Erde tiefer und tiefer in den Schuldensumpf, und das war dann auch so geplant. Der exponentiell anwachsende Zins und Zinseszins macht es nicht nur unmöglich, die Hauptschuld zu bezahlen, sondern er sichert nur den wenigen wirklich Mächtigen dieser Welt eine ständige von den Schuldnerländern erquetschte Zinszahlung. WACHSTUM wird ja nur deshalb gefordert, weil damit die steigende Zinsbelastung finanziert werden soll. Das ganze ist KRANK BIS INS MARK. Und unsere Politiker? Kennen die denn die Lösung nicht? Haben sie noch nie etwas gehört vom ZINSFREIEN UMLAUFGESICHERTEN GELD, wie ich es in meinem Buch DER RUBEL MUSS ROLLEN beschreibe und fordere? DOCH, SIE HABEN! SIE HABEN DAVON GEHÖRT! SIE WISSEN DAVON! Und nun muss ich mal das Wort DIREKT an OSKAR LAFONTAINE richten.

Herr Lafontaine, sie sollten sich eigentlich etwas schämen. Man sieht sie jeden Tag im Fernsehen, aber auf die Frage „Wie kann man das Armutsproblem lösen“ geben Sie keine Antwort. UND SIE MÜSSTEN DIE ANTWORT EIGENTLICH KENNEN! Erinnern sie sich noch, Herr Lafontaine? Sie und ich, wir beide, wir hatten mal anlässlich einer Podiums-diskussion im „Hotel Brenner“ in Baden-Baden eben genau über dieses Problem gesprochen. Und ich fragte Sie damals: „Herr Lafontaine, was halten Sie eigentlich von einem neuen Geldsystem, im Wert abnehmend, zinsfrei und Umlaufgesichert?“ UND ZU MEINEM ERSTAUNEN sagten Sie: „Ja, das ist ein System, welches erfolgreich angewendet wurde von Silvio Gesell. Aber HEUTE ist das auf die Schnelle nicht mehr zu machen!“ AUF DIE SCHNELLE, Herr Lafontaine? Auf die Schnelle geht heute gar nichts mehr. Auf die Schnelle werden bald die Arbeitsämter brennen, und sie Herr Lafontaine und andere werden wohl bald ihre Bodyguards verstärken müssen. DENN DAS VOLK WIRD BÖSE! Seien Sie doch mal kühn, Herr Lafontaine! Benutzen sie die ständige TV-Präsenz, um der Welt zu sagen: JA, CHRISTIAN ANDERS HAT RECHT! WIR BRAUCHEN DAS Z.U.G. WÄHRUNGS-SYSTEM! EIN ZINSFREIES UMLAUFGESICHERTES WÄHRUNGSSYSTEM, WIE ES CHRISTIAN ANDERS IN SEINEM BUCH „DER RUBEL MUSS ROLLEN“ BESCHREIBT UND ERKLÄRT!“

Na, Herr Lafontaine? Hätten Sie Mut das zu sagen? Dann hätten Sie der Menschheit viel Gutes getan und bräuchten ihre TV-Zeit bei Christiansen nicht mit Plattitüden zu vergeuden.
Wie aber, lieber Leser, steht es nun mit der Armut in Deutschland?

Ich warne vor einer Verschärfung des Armutsproblems in Deutschland in folge der Agenda 2010, dem massivsten sozialpolitischen Kahlschlag seit Bestehen der Bundesrepublik. Hier findet für Millionen von Menschen eine Kürzung von Sozialleistungen bis unter die Armuts-grenze statt. Die Hartz-Perversion, also die Zusammenlegung von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe erhöht die Anzahl der Menschen, die Leistungen auf dem Niveau der Sozialhilfe beziehen von derzeit 2,8 Millionen um 4,5 Millionen. Dies bedeutet daß künftig über SIEBEN MILLIONEN MENSCHEN in Deutschland mit 345 Euro im Monat leben müssen. Und über eine halbe Million Menschen erhalten überhaupt keine Unterstützung, weil der Partner oder die Partnerin mehr als 800 EURO verdient.
Man bedenke: Gezwungen durch das zinsbelastete Geldsystem und die dadurch wachsenden Schulden hat sich seit Ende der siebziger Jahre in ALLEN Industrienationen der Trend verstärkt, immer mehr Güter mit immer weniger Beschäftigten zu produzieren. Von den Firmen die preisgünstiger im Ausland produzieren, aber trotzdem- obwohl sie die Kaufkraft entzogen - hier im Land ihre Produkte verkaufen wollen, mal ganz abgesehen. Dies führte in der Bundesrepublik Deutschland zu einer Sockelarbeitslosigkeit. Und die wächst unaufhalt-sam. Der Staat versucht nun verzweifelt dagegenzuhalten indem er Einschnitte in den sozialen Sicherungssystemen vornimmt und somit die Lebenssituation der Betroffenen spürbar verschlechtert.
Damit ist erst mal jedes 10. Kind in Deutschland von Armut betroffen, also etwa 1,5 Millionen Kinder. Die Politik des dunkelgetönten Schönlings Gerhard Schröder und seines ebenso perfekt dunkel getönten Vasallen Müntefering spaltet, statt zu integrieren, und diese Politik ERZEUGT Armut in diesem unseren Lande anstatt sie zu bekämpfen. Der Deutsche Paritätische Wohlfahrtsverband schreibt: „Die Politiker werden nicht müde, uns zu erklären, es sei eben nicht mehr genug Geld da, alle müssten sparen. Das wird verkündet wie ein Naturgesetz. Nicht nur in Deutschland, in allen europäischen Ländern wird das so behauptet. Und überall werden die Sozialleistungen gekürzt, der Service public privatisiert und verschlechtert, die Ausgaben für Bildung und Gesundheit, für Renten und Pensionen gekürzt. Aber wo ist denn das Geld geblieben?“ Zitat Ende.

Ja, ihr Lieben, habt ihr denn mein Buch DER RUBEL MUSS ROLLEN nicht gelesen?? Dann wüsstet ihr, wo das Geld geblieben ist. Es ist bei denen geblieben, die es uns gegen Zins und Zinseszins geliehen haben, und die damit eine Rückzahlung VÖLLIG UNMÖGLICH GEMACHT HABEN, denn das Interesse dieser Leute ist es, am Aufstieg und Fall von Menschen und Nationen ZU JEDER ZEIT UND PHASE dieses Vorgangs KRÄFTIG ZU VERDIENEN.
 
In Ostdeutschland ist ein größerer Anteil der Bevölkerung von Armut betroffen, etwa 5,6%. Ist nix mit „blühenden Landschaften“, wie uns der wohlgenährte, wohl bespickte und Schwarzgeld kassierende Herr Kohl versprochen hat. Das einzige, was blüht, sind die Bankkonten des feinen Herrn und die Blumen auf dem Grab seiner armen Frau Hannelore, die schon gewusst hat warum sie nicht mehr weiter leben wollte.

Doch weg vom reichen Kohl und zurück zu dem armen Deutschen UND Ausländern. Es gibt doppelt soviel arme Ausländer wie arme Deutsche. Paare mit Kindern sind ärmer als Paare ohne Kind.
Was kann man nun zur heutigen Situation zusammenfassend sagen? Günter Hannich schreibt in seinem Buch SPRENGSTOFF GELD so ganz wunderbar:
 
„Am Anfang der Währung im Jahr 1948 standen die Zerstörungen aus dem Zweiten Weltkrieg Das System startete auf einem Trümmerhaufen, den der letzte Zusammenbruch übriggelassen hatte. Das bedeutete, dass ein großer Kapitalbedarf für den Wiederaufbau vorhanden war, die erzielbare Rendite war deshalb hoch. Noch höher war jedoch das Wirtschaftswachstum, was zu vorübergehend steigenden Arbeitseinkommen führte. Doch täuschte diese Sichtweise: Der Zuwachs des Bruttoinlandsproduktes steigerte sich nur linear, also um gleiche Beträge jedes Jahr. Der Kapitalertrag (Zinsen) wuchs jedoch exponentiell, das heißt mit um den Zinssatz jährlich erhöhten Beträgen. Anfangs war der lineare Zuwachs des Bruttoinlandsproduktes noch größer als das Zinswachstum, doch spätestens Anfang der achtziger Jahre konnte eine immer größer werdende Diskrepanz zwischen exponentiellem Kapitalzuwachs und Steigerung der Wirtschaftsleistung verzeichnet werden. Damit fingen die, schon Ende der sechziger Jahre zu beobachtenden Probleme an auszuufern. Abhängig vom Zinssatz wurden die Unternehmen mit einer größer werdenden Zinslast konfrontiert, welche sich in Niedrigzinsphasen nicht mehr reduzierte. Die Betriebe waren zu Entlassungen oder zur Firmenaufgabe gezwungen. Der Reallohn steigerte sich immer langsamer, bis er seit Mitte der neunziger Jahre sogar zu sinken begann. Damit setzte sich eine Abwärtsspirale in Bewegung, welche sich seitdem über den Zyklus sinkender Reallöhne, sinkender Binnen-nachfrage und damit erzwungener Arbeitslosigkeit selbständig beschleunigt. Inzwischen machte sich auch das künstlich fortgesetzte, ungebremste Wirtschaftswachstum in zunehmender Umweltzerstörung bemerkbar. Doch besteht bis heute keine Möglichkeit die Wirtschaft auf einem Niveau zu stabilisieren, weil ein ständiger Wachstumszwang im Wettlauf mit dem exponentiell wachsenden Kapitalertrag besteht. Die Produktion wurde zunehmend auf Exportwirtschaft getrimmt. Damit jedoch steigerte sich bis heute die Abhängigkeit vom Ausland. Gleichzeitig tut sich heute eine Kluft auf, welche aus Handelsbilanzüberschuß bei uns und entsprechendem Defizit der anderen Handelspartner besteht. Diese können ihr Defizit nur über steigende Verschuldung bei uns ausgleichen, womit auch das internationale Konfliktpotential beträchtlich anwächst. Der Staat war von Anfang an dazu gezwungen, den Zinssatz möglichst hoch zu halten, da anderenfalls das Kapital aus dem Geldkreislauf gezogen wird und die Wirtschaft in eine Deflation abgleitet. Dabei war das Staatswesen zu wachsender Verschuldung gezwungen. Sobald die Unternehmen oder die Privathaushalte nicht mehr ausreichend für Neuverschuldung sorgten, mußte der Staat das Kreditangebot abschöpfen, um den Zinssatz hoch zu halten. Dabei besteht für die gesamte Volkswirtschaft ein Verschuldungszwang. Den exponentiell sich nach der Zinseszinsrechnung wachsenden Geldvermögen muß zwangsläufig ein gleich großer Verschuldungsbetrag gegenüberstehen. Damit jedoch kommt es automatisch zu einer Ansammlung von Kapital bei einer Minderheit, welche die Zinsen bekommt und einer Mehrheit, welche die Kapitallast durch wachsende Verschuldung tragen muß. Verschärft wird der Gegensatz noch durch das Steuer- und Sozialsystem. Die Reichen müssen im Vergleich zum Vermögen nur wenig Steuern und keine Sozialbeiträge zahlen, entsprechend bleibt mehr Geld übrig, um durch das Zinssystem sein Geld zu vervielfachen. Seit dem Wendepunkt des Systems, Anfang der achtziger Jahre, als der Kapitalertrag schneller zu wachsen begann als der Produktionszuwachs, stand den Finanzströmen nicht mehr genug rentables Realkapital zur Investition zur Verfügung, weshalb zunehmend in spekulative Anlageformen (Aktien) investiert wurde. Damit wuchs exponentiell eine Spekulationsblase, welche dann zerplatzt, wenn die Unternehmen nicht mehr die erwarteten Gewinnsteigerungen aufweisen können. Ein Aktiencrash ist die unmittelbare Folge. Damit wird das Vertrauen in die Wirtschaft völlig untergraben und das Kapital zieht sich bei gleichzeitig sinkenden Zinsen vom Markt zurück. Dann beginnt eine deflationäre Abwärtsspirale immer schneller zu drehen. Die Preise brechen ein, Löhne werden gedrückt und Arbeitskräfte entlassen. Auch der Staat kommt durch die deflationär aufgewerteten Schulden in zunehmende Zahlungsschwierigkeiten.“ Ende Zitat.
  
Wohl wahr. Der Staat ist Pleite. Was ist nun zu tun? Kann man den Zusammenbruch aufhalten? Ich sage nein, und das ist gut so, so schlimm es sich auch anhören mag.

Was also wird in Deutschland passieren?

EINE WELLE VON ARMUT WIRD DEUTSCHLAND ÜBERFLUTEN!
GEWALTSAME REVOLUTIONÄRE ZERSTÖRUNGSKRAFT WIRD AUS DEN UNZUFRIEDENEN MASSEN ERWACHSEN!
Es wird zu einem Bürgerkrieg in Deutschland und zu internationalen bewaffneten armutsbedingten Konflikten in der ganzen Welt kommen. Dies geschieht ja im Ansatz bereits.

Kann man den nichts dagegen tun? Den Prozess nicht stoppen? Ich sage NEIN!

Die heutige Vermögenssituation und die gewaltig angewachsene Spekulationsblase machen dies unmöglich. Die zerstörerische Entwicklung kann NICHT aufgehalten werden. Ich halte selbst eine schnelle Aufklärung der Bevölkerung durch mein Buch "DER RUB€L MUSS ROLLEN" für unmöglich, eben weil die monopolisierten Massenmedien nicht bzw. nur beschränkt zu meiner Verfügung stehen. Oder glauben sie wirklich, FRAU CHRISTIANSEN von der ich sogar höre, dass sie ein Christian Anders Fan ist, würde es wagen, mich in ihre Show einzuladen, damit ich offen über all dies und vor allem über das Z.U.G. Geldsystem sprechen kann? NO WAY JOSE! Oder….doch? Aber wir können nicht darauf warten oder hoffen, dass Frau Christiansen sich erbarmt, wir müssen SELBST handeln. Doch wie und wann? Wann?! Nach dem Zusammenbruch. Genau dann. Wir müssen den Zusammenbruch Deutschlands abwarten UND DANN aktiv werden. Alles andere ist aber WICHTIGE VOR-ARBEIT, die JETZT getan werden muss. JETZT muss man die Menschen bereits vorsichtig mit dem Gedanken an eine Zinsfreie Währung vertraut machen, damit sie in der Zukunft - spätestens nach dem Zusammenbruch Deutschlands – POSITIVER dem neuen, von mir vorgeschlagenen Z.U.G. oder Zinsfreiem Umlaufgesicherten Geldsystem gegenüberstehen.

Der Zusammenbruch wird kommen UND DAS IST GUT SO, denn wie Günter Hannich so ganz richtig schreibt: „Die Geschichte zeigt deutlich, dass sich ein besseres System nur dann durchsetzen kann, wenn die alte Ordnung an ihren inneren Widersprüchen zerbrochen ist. Lieber ein Schrecken mit Ende als ein Ende ohne Schrecken!“
Oder wie ich immer sage: Der Mensch lernt nur durch leiden!
 
UND DANN? Lesen Sie bitte mein Buch "DER RUB€L MUSS ROLLEN". Dort werden alle Fragen beantwortet.
Das war’s wieder mal
 
Liebe und Licht Euer
Christian Anders (LANOO)
Der einsame Rufer in der Wüste.
(Noch hören mich nur wenige, aber es werden immer mehr....)
   
UND DAS IST GUT SO!

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