Eine Krähe hackt ...
Ich bin’s, Christian Anders, der unfreiwillige Prophet, der einsame Rufer in der Wüste. Lieber wäre ich allerdings keiner, denn viele meiner Voraussagungen betreffen die negative Entwicklung in dieser Welt, und sie treffen immer zu. Sie glauben das nicht? Dann lesen Sie doch bitte Seite 36 meines 2003 erschienenen Buches DER RUBEL MUSS ROLLEN. Darin prophezeite ich bereits, dass die 3% Grenze von Maastricht NIEMALS eingehalten wird und dass jene, die dieses Gesetz schufen, ES AUCH WIEDER ABSCHAFFEN WERDEN.
Ich zitiere Seite 36 meines Buches DER RUBEL MUSS ROLLEN über das Maastricht Abkommen:
“Es ist doch letztlich DER EUROPÄISCHE RAT, der entscheidet, ob Sanktionen ergriffen werden. Dieser Europäische Rat wird aber von DEN REGIERUNGEN gebildet, und eben diese Regierungen sind es, welche die Staatsverschuldung erzeugt haben... irgendwann werden die im Schuldensumpf erstickenden Regierungen neue Gesetze aufstellen, um den alten zu entgehen!“
Und genau das haben die Herren getan, indem sie einfach beschlossen, das Maastricht Abkommen NICHT zu akzeptieren.
Doch zunächst einmal zur Lage selbst. Die Neuverschuldung des Bundes, von der ich hier voraussage, dass sie in diesem Jahr die 47 Milliarden Grenze überschreiten wird, hat sich seit der Wiedervereinigung glatt verdoppelt. Wie im Großen so im Kleinen. Das wusste bereits der alte Hermes. Denn: Die Verdopplung der Neuverschuldung spiegelt sich wider in einer einfachen Pizza. Die kostet nämlich heute in Euro, was wir früher in D-Mark zahlten, also das Doppelte. Da hat die Perversion Methode. Und so missachtet Herr Hans Eichel, die Inkompetenz in Person und der Versager der Nation, unser aller Finanzminister, zum dritten Male die Maastricht Kriterien, obwohl doch Eichel Baby eben gerade diesen Stabilitätspakt zur BEDINGUNG für die Euro-Einführung gemacht hat. Bundesfinanzminister Waigel hatte ja damals diesen Stabilitätspakt initiiert, in dem er festlegte, dass ein Haushaltsdefizit, das drei Prozent des Bruttosozialproduktes überschreitet, bekanntlich gegen eben diesen Stabilitätspakt verstößt.
Politiker, die etwas weiter (aber nicht weit genug ) denken, schlagen nun vor, die Subventionen um 50% Prozent zu senken, dann würde wieder mehr Geld zur Verfügung stehen. ACH IHR BLAUÄUGIGEN, und wenn ihr die Subventionen GANZ abschaffen würdet, wäre dies noch immer keine Lösung, weil die ZINS UND ZINSESZINSLAST DER DEUSCHEN SCHULDENUHR rasant wächst und jeder Einspar-Maßnahme entgegenwirken würde. Zum Schluss ersticken wir alle in einem ZINS- UND ZINSESZINSSUMPF. Was wir abschaffen müssen ist DAS GEGENWÄRTIGE WÄHRUNGSSYSTEM, um dann ein neues, nämlich das von mir vorgeschlagene ZINSFREIE UMLAUFGESICHERTE WÄHRUNGSSYSTEM einführen.
Doch zurück zu meiner vor einem Jahr in meinem Buch DER RUBEL MUSS ROLLEN geschriebenen Prophezeiung. Eichel und Kumpane haben sich also zusammengerottet und sich NICHT erschossen, wie es vor nicht allzu langer Zeit unter Ehrenmännern noch üblich war, wenn sie ihr Geschäft in den Ruin getrieben hatten. NEIN, NEIN, Eichel geht es prima, er wird auch immer runder, UND DAS IST GUT SO, HERR EICHEL.
Im Grunde geht es um folgendes: Der blaue Brief ist ein gesetzlich vorgeschriebenes Frühwarnsystem der Europäischen Union, welches solide Staatsfinanzen bei allen Gemeinschaftsmitgliedern sicherstellen soll. Wird die Defizitgrenze von 3% des BIP von einem Mitgliedsland überschritten bzw. beträgt die NEUVERSCHULDUNG mehr als 3% des Bruttoinlandproduktes, kann bzw. muss die EU-Kommission eine Warnung verschicken, eben jenen „blauen Brief“. Das EU-Finanzministerium muss dann diesen blauen Brief bzw. diese Warnung bestätigen. Die Konsequenz: Eine von UNS zu bezahlende Buße in MILLIARDENHÖHE. Dadurch soll verhindert werden, was sich jetzt anbahnt, nämlich,
dass ein Land auf eine Niedrigzinspolitik drängt, um so seinen Schuldendienst leisten zu können. Und das Verrückte an der Sache ist: DEUTSCHLAND SELBST, also unsere geniale Regierung, hat diese Obergrenze für die Neuverschuldung festgelegt!! Wie kann man das Ganze nun wieder wegflickschustern?
Nun schlägt Eichel genau das vor, was ich in meinem Buch IM LETZTEN JAHR bereits vorausgesagt habe. Eichel ist die Krähe, die den anderen Krähen (Frankreich, Portugal, sowie allen anderen Ländern, die nicht das Maastrichtkriterium einhalten können) die Augen aushackt. Darum haben die feinen Herrschaften einen Beschluss gefasst (eben jenen Beschluss, den ich in meinem Buch DER RUBEL MUSS ROLLN bereits vorausgesagt habe). Die Essenz jenes Beschlusses lese ich am Dienstag, dem 13. Juli 2004, also nahezu ein Jahr NACH meiner Prophezeiung, in der Zeitschrift WIRTSCHAFT:
„Deutschland scheint den drohenden „blauen Brief“ wegen des zu hohen Haushaltsdefizits ABWEHREN ZU KÖNNEN (Schau an). Unmittelbar vor dem Treffen der EU-Finanzminister gibt es in Brüssel eindeutige Hinweise darauf, dass genügend EU-Länder Finanzminister Hans Eichel bei seinem Abwehrkampf gegen die Verwarnung UNTERSTÜTZEN (oder wie ich ein Jahr davor auf Seite 36 meines Buches DER RUBEL MUSS ROLLEN voraussage: „ES IST HIER FAST SO, ALS OB DER ANGEKLAGTE SEINE EIGENE STRAFHÖHE FESTLEGT! EINE KRÄHE HACKT DER ANDEREN KEIN AUGE AUS, UND IRGENDWANN WERDEN DIE IM SCHULDENSUMPF ERSTICKENDEN REGIERUNGEN NEUE GESETZE UND REGELEUNGEN AUFSTELLEN, UM DEN ALTEN ZU ENTGEHEN.“
Und eben dies, lieber Leser, ist jetzt der Fall.
Doch zurück zum Bericht der Zeitschrift WIRTSCHAFT. Dort heißt es weiter:
„Frankreich, Spanien und Großbritannien sind auf der Seite Deutschlands.“
(Na klar, eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus. Die Herren haben das Gesetz beschlossen, und die Herren werden es sich so richten, wie ich es bereits ein Jahr davor vorausgesagt bzw. geschrieben habe.).
„Sogar die kleineren Länder wie Luxemburg haben sich jetzt öffentlich GEGEN eine Abmahnung Deutschlands ausgesprochen.“
KLAR, weil es sie selber auch bald betreffen wird. Und England und Frankreich werden bald noch mehr blaue Briefe bekommen. Just wait and see. Uns kleine Steuerzahler steckt man IN DEN KNAST, wenn wir unsere Steuerschulden oder Schulden im Allgemeinen nicht bezahlen. Aber Eichel und Kumpane, die MIT UNSEREM GELD misswirtschaften, die treffen sich beim gepflegten Rotwein in der Bretagne und beraten, wie sie uns noch mehr schröpfen können.
Die Krähen, große UND kleine, haben sich zusammengerottet und beschließen, sich gegenseitig die Augen NICHT auszuhacken. Dies wird rechtlich dadurch möglich, dass man eine nötige „Sperrminorität“ von 26 Stimmen gegen einen „blauen Brief“ im Rat der EU Finanzminister beigefügt hat. HAHAHAHHAHAHAHAHAHA. Da lacht des diätengespickten Politikers Herz. Pedro Solbes und Präsident Romano Prodi werden zwar gegen diesen Schwindel aufbegehren, doch – wie ich ebenfalls voraussage – vergebens. Es bleibt alles beim Alten. Wir sind die Deppen und „die da oben“ kassieren uns ab.
Na Bravo. WEM DIE AUGEN WIRKLICH ausgehackt werden, das ist Stück für Stück der kleine Mann, der zahlenden Steuerdepp. DER muss bluten.
HILFE!!! HHHHIIIIIIIIILLLLLFFFFFFEEEEEEE!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
HÖRT MICH DENN KEINER? ICH BINS! DER EINSAME RUFER IN DER WÜSTE!!ICH HABE MIR SCHON DIE LUNGEN HEISSGEBRÜLLT!! HÖRT IHR MICH DENN NICHT!!! SEID IHR ALLE SCHON SO VERBLENDET VON „SUPERSTARS“ UND „FUSSBALL“ UND „TALKSHOWS“ UND „COMPUTERSPIELEN ???? ODER SIND EINIGE VON EUCH TATSÄCHLICH SCHON AUFGEWACHT?“
Na gut, dann bis zum nächsten Mall
Euer LANOO (Christian Anders)
P.S. Vor noch nicht allzu langer Zeit – während der Französischen Revolution – hat sich das aufgebrachte Volk seiner unfähigen Herrschafts- und Regierungsschicht dadurch entledigt, dass man die Herrschaften zum Schafott führte und ihnen den Kopf abschlug. Wie wird das Volk HEUTE reagieren, wenn es erst einmal wirklich begriffen hat, wie es belogen, betrogen, hintergangen und beschissen wird von „denen da oben“ und den von ihnen gekauften Medien.........
Ist der Terrorismus (so sehr ich ihn verurteile und verabscheue) eine Vorstufe eines solchen weltweiten Volkaufbegehrens?
nach oben zurück Startseite
|