Die SPD Wahlschlappe
14. Juni 2004. Am Wahlsonntag hat die SPD ein Debakel erlebt.
Ich sag’s mal ganz deutlich: Wir werden regiert von einem dunkelgetönten Operettenbuffo, im Ausland werden wir vertreten von einem Polizisten-Verprügler, der noch nicht einmal Hauptschulabschluss hat und der bei jedem Statement die Stirne so wichtig runzelt, dass man meint, das Gesicht bricht ihm gleich auseinander, und die Oppositionspartei wird geführt von einem holzgeschnitzten Bajuwaren-Kasperl und einer sich die Falten wegretuschierenden topfenstrudel-ähnlichen Frau, die zudem aussieht, als hätte sie den Bestseller „Tausend lustige Kurzhaarfrisuren“ geschrieben. Und KEINER von denen weiß, wie es weitergehen soll mit Deutschland. Da aber die SPD gerade mal das Sagen hat, kriegt sie das meiste Fett ab in Form des für diese Partei niederschmetternden Wahlergebnisses, wo sogar in Niedersachsen, also im Heimatland von Gerhard Schröder, die Sozialdemokraten gerade mal 27,8 Prozent der Stimmen erzielten.
Die CDU siegte dagegen bei leichten Verlusten von 1,7 Prozentpunkten mit satten 45, 5 Prozent.
Rebecca Harms von den Grünen freut sich über das fast verdoppelte Wahlergebnis. FDP Chef Westerwelle freut sich auch und vor allem darüber, dass er weiter in seiner vollklimatisierten Luxus-Dienstlimousine über die Arbeitslosigkeit in Deutschland nachdenken darf. Kennen Sie schon den neuesten Westerwelle-Witz? Hier ist er: FDP-Chef Westerwelle bekommt tonnenweise Liebesbriefe von Fans, einige dieser Briefe sind auch von Frauen. Ganz nach dem Motto „Ich bin Guido Westerwelle und das ist gut so.“ Aber über andere herziehen in einer ähnlichen Sache, gell Guido??!! Ja, ja Guido! Doch Scherz beiseite, weiter mit Ernst.
Was sagt nun unser aller in den Olymp des Kanzlertums entflohener früherer SPD- Vorsitzender Gerhard – das Abendabitur - Schröder? Er streicht sich sorgenvoll durch das nicht ergrauen wollende Haar, das so aussieht als wäre es mit künstlichem Haarzusatz noch etwas verdichtet und ist ansonsten der Ansicht, dass er trotz dieser Wahlschlappe an seiner Politik und der Agenda 2010 festhalten will. Man müsse diese notwendigen Reformen dem Wähler eben nur verständlicher machen. Mit anderen Worten sagt Schröder: Meine Reformpolitik ist gut, der Wähler ist nur zu blöd sie zu verstehen. Ach Gerhard. Was ist nun aber zu tun? Der SPD-Landeschef von Niedersachsen Gerhard Jüttner brachte die Sache auf den Punkt, indem er DER LANDESREGIERUNG die Schuld an dem schlechten Wahlergebnis gab. Ein „Weiter wie bisher“ sei nicht akzeptabel.
Wie soll es aber weitergehen? Nun, ich habe dem Kanzler Schröder ja bereits den Vorschlag gemacht, das Währungs- bzw. Geldsystem zu ändern. Er schrieb mir freundlich zurück, dass er mein Buch DER RUBEL MUSS ROLLEN mit großer Aufmerksamkeit gelesen hätte. Leider ziehen Sie aber daraus nicht die richtigen Schlüsse, Herr Schröder! Und da sie ja nun nicht mehr Parteivorsitzender sind, sondern Herr Müntefering diesen Posten belegt, werde ich den Brief, den ich an den Parteivorsitzenden Schröder schrieb, nun an den Parteivorsitzenden Müntefering schreiben. Darin schlage ich das Allheilmittel gegen ALLE politischen, sozialen und wirtschaftlichen Krankheiten vor: DAS ZINSFREIE UMLAUFGESICHERTE WÄHRUNGSSYSTEM wie in meinem Buch DER RUBEL MUSS ROLLEN beschrieben. Damit und NUR damit können wir den Karren Deutschland wieder aus dem Dreck ziehen und verhindern, dass ein sich drohend nahender Bürgerkrieg sich wieder entfernt.
So, das war’s wieder mal. Wieder mal habe ich meine Meinung in dieser Sache kundgetan und wieder einmal hört man nicht auf mich. Aber Spaß gemacht hat es trotzdem.
Liebe und Licht, Euere nicht ermatten wollender EINSAMER RUFER IN DER WÜSTE
Christian Anders
JA HÖRT MICH DENN KEINER??? ODER DOCH????HAAAAAAAAAAAAAAALLLLLLLLLLLLLOOOOOOOOOOOOOO!!!!
P.S:
Aber was soll’s, Hauptsache wir gewinnen die Fußball EM. Pane et circensum. Liebe Politiker, haltet das Volk nur schön bei Laune mit Brot und Spielen, dann könnt ihr das Volk (nahezu) gefahrlos nach Strich und Faden belügen und betrügen und bescheißen bis ans Ende eurer mit Diäten wohlbespeckten Tage. Amen.
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