Vereintes Europa
Lieber Leser, nun sind wir also alle glücklich vereint, ein glücklich vereintes Europa. Ist das nicht schön? Aber Zynismus beiseite. Wenn schon vereint, dann richtig, und zwar mit einer NEUEN GEMEINSAMEN ZINSFREIEN WÄHRUNG, wie ich sie in meinem Buch DER RUBEL MUSS ROLLEN beschreibe. Nun werden Sie einwenden: Wir haben doch bereits eine neue gemeinsame Währung, den EURO. Die ist aber nicht zinsfrei UND im Wert abnehmend wie ich es fordere. Außerdem sage ich den Euro-Crash für spätestens das Jahr 2008 voraus. Ich zitiere aus meinem Buch „DER RUB€L MUSS ROLLEN“, S. 100-101:
„Das war dann so geplant. Der Euro wird wirtschaftlich und politisch in einer Katastrophe enden, deren Folgen kaum absehbar sind. Diese Kinder - Monopoly - Geldwährung ist zugleich auch eine Beleidigung für die Intelligenz in diesem Lande. Eine auf dem Euro basierende Währungsreform ist zum Scheitern verurteilt, weil sowieso nur halb Europa den Euro einführt. Die Einführung des Euro ist der Preis für die deutsche Wiedervereinigung, ein Preis, den man allerdings nicht hätte zahlen müssen, obwohl bei der Wiedervereinigung Deutschlands der internationale Druck auf die Bundesregierung so massiv war, dass anscheinend die Zusammenführung der beiden deutschen Staaten nur um den Preis der Aufgabe der D-Mark zu erlangen war.
Der Euro ist ein Unglück für das deutsche Volk. Der Euro, diese Gleichmacherwährung, ist der erste Schritt in eine falsche Richtung. Der Euro nützt nur einigen wenigen, nämlich dem Großkapital. Man bedenke: Großkonzerne bezahlen im Schnitt 28–30 % Ertragssteuern, während der Mittelstand mit durchschnittlich 66 % vom Fiskus zur Kasse gebeten wird. Von ALLIANZ bis BAYERNBANK verfügen die Versicherungs-Giganten über mehrere hundert Milliarden DM (jetzt Euro) UNVERSTEUERTE stille Reserven (Geldhortungen), während an die über 6 Millionen Arbeitslose (und nicht 4 Millionen, wie man uns weismachen will) um ihre Existenz kämpfen müssen. Die Arbeitslosenzahlen steigen in dem Maße, wie sich die Profite der Konzerne erhöhen.“
Ein Vereintes Europa wäre noch vereinter, wenn es sich für ein NEUES Geldsystem entscheiden könnte. Damit meine ich das Z.U.G., also das Zinsfreie Umlaufgesicherte Geldsystem. Das Z.U.G. System würde auch den größten Feind besiegen, den Europa bald haben wird, nämlich den TERRORISMUS. Denn es ist ja das ZINSBELASTETE WELTWEITE WÄHRUNGSSYSTEM, welches verantwortlich ist für die immer größer werdende Kluft zwischen Arm und Reich in der Welt. Diese Kluft wiederum ist der ideale Brutplatz für den Terrorismus, welcher auch in Europa seine Wurzeln hat. Wir brauchen ein Z.U.G., ein Zinsfreies Umlaufgesichertes Geldsystem. Was dieses System ist und wie es funktioniert, beschreibe ich in meinem Buch DER RUBEL MUSS ROLLEN.
Hier einige Auszüge: (S. 99-100)
„Also, mein zentrales Anliegen ist folgendes: Ich möchte die Menschen aus der Übermacht des Kapitals befreien, und der Weg dazu ist die Gleichstellung des Geldes zur Arbeit und den Früchten der Arbeit. Diese Gleichstellung sehe ich darin, dass ich Geld durch eine direkt auf Geld wirkende Gebühr demselben Angebotszwang aussetze, unter dem Arbeit und Ware naturgemäß stehen.
Ich möchte nicht die Früchte der Arbeit und die Waren dem Geld überlegen machen durch Inflationierung des Geldes oder durch überhöhte Steuern (wie es zum Beispiel Irving Fisher vorschlug), denn ich weiß genau, dass dann das Geld seinen Dienst als Tauschmittel genau so wenig erfüllen kann wie bei Deflation. Ich fordere eine Gebühr in genau dem Ausmaß, als notwendig ist, um das wirtschaftliche und monetäre Gleichgewicht herzustellen.
Ich sage, dass diese Geldgebühr oder Steuer aber eine unbedingte Notwendigkeit ist. Eine leichte Inflation (wie manchmal vorgeschlagen) kann die Vormacht des Geldes nicht brechen. Man bedenke: Ist die Inflation bei etwa 3%, verlangt das Geld einen Ausgleich, nämlich die Inflationsprämie auf den Zins. Zu hohe Inflation versagt überhaupt als Tauschmittel. Deflation tut dasselbe mit ihren sinkenden Preisen, Arbeitslosigkeit und Absatz-schwierigkeiten. Ohne eben diese von mir vorgeschlagene Gebühr, welche den Geld-Vorteil oder Vorsprung aus-gleichen soll, kann das Geld gar nicht stetig umlaufen. Die Folge: Immer wieder Arbeitslosigkeit, Krisen und Kriege. Die Geldgebühr ist eine unabdingbare Notwendigkeit und der zentrale Punkt meiner Reformvorschläge. Natürlich gibt es auch die anderen Maßnahmen wie Indexsteuerung, Bodenreform, Staatsabbau, Freihandel usw., doch im Vergleich zur Geldgebühr sind sie von untergeordneter Bedeutung. Wir brauchen ein ebenes Feld zwischen Kapital und Arbeit, wenn man solche Reformen überhaupt durch-führen will. Die Reform, wie ich sie vorschlage, kann nicht auf einmal durchgeführt werden. Einige Reformen sind davon abhängig, dass andere schon durchgeführt worden sind, und einige andere bedingen sich wiederum gegenseitig. Man sollte zunächst solche Reformen beiseite lassen, die kaum Hoffnung auf Durchführung ohne eine absolute Mehrheit im Staat haben. Ich meine damit die von mir hier vorgetragene und vorgeschlagene Bodenreform. Ich schlage vor, mit der Reform des Geldes zu beginnen, wie in diesem Buch beschrieben.“
Was meinen Sie, lieber Leser, sollten wir die Chance nicht ergreifen und die Gunst der Stunde nutzen und das Z.U.G. Geldsystem einführen, damit der europäische Zug nicht nach nirgend-wo fährt, sondern ein Beispiel von Frieden und Wohlstand für die ganze Welt wird?
Ihr Christian Anders (Lanoo), der ganz einsame Rufer in der Wüste.
HAAAAAAAAALLLLLOOOOO! IST DA JEMAND? HÖRT MICH DENN KEINER??!!!!!!! JA HERRGOTT NOCHMAL WANN WACHT IHR ENDLICH AUF??? HAAAALLOO!!!
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