Ach Kerke oder der Reinkarnationsquatsch
Als ich vor Jahren verkündete, dass ich bereits einmal gelebt habe etc. hat mich die Blöd-Zeitung zerrissen. Jetzt bringen die Verwirrten gar fünf Titelseiten in Folge darüber, dass Harpe Kerkeling an Wiedergeburt glaubt und Mönch gewesen ist.
Herr Kerkeling und die Redakteure der Blöd – Zeitung hätten gut daran getan, mein Buch DER SINN DES LEBENS zu lesen. Dann wüssten sie, was Reinkarnation wirklich ist. Darum zitiere ich jetzt aus meinem Buch. SINN DES LEBENS, Band I (ISBN: 3898114295); S. 186-191:
DER VORGANG DER REINKARNATION ODER WIEDERGEBURT
Reinkarnation ist die wiederholte Einkörperung des wiedergeborenen menschlichen Geistkernes (bzw. seines Verlangens nach Leben) in Körper aus menschlichem Fleisch, aber auch in astrale und mentale Körper, je nach Bewusstseinszustand des zu reinkarnierenden Geistkernes. Da der Geistkern nicht dieser oder einer anderen sichtbaren oder unsichtbaren Welt entstammt, sondern jenseits der Welt der Erscheinungen in NIRVANA weilt, ergibt sich die Frage, wie er überhaupt in sie gelangt ist. Die Antwort: Durch Reflexion, erfüllt von Unwissenheit bzw. von Verlangen nach Leben, sendet der Geistkern eine Reflexion seiner selbst von seinem zeitlosen Zustand in die Zeit und das Rad des Lebens beginnt sich zu drehen. Hat sich der Geist lange und oft genug in diese Welt reflektiert bzw. reinkarniert, erlangt er, falls er es so wünscht, NIRVANA.
Der Mensch besteht aus Geist - Seele - Denken - Tierseele, des Weiteren aus Astral-, Äther- und physischem Körper. Der Geist zieht sich wie ein Faden („Fadenseele“) durch alle diese Prinzipien, im Augenblick des Todes jedoch zieht der Geist sich in sich selbst zurück, dabei alle Körper, vom physischen angefangen, abstreifend. Zuvor jedoch oder gewissermaßen zugleich entnimmt der Geist den verschiedenen Körpern als„Ernte“ alle geistigen und nur die geistigen Erfahrungen des Lebens. Währen der Geist sich auf diese Weise von den verschiedenen Körpern löst, nachdem er die durch sie erfahrenen spirituellen Erlebnisse assimiliert hat, zerfallen die Körper, lösen sich auf von unten nach oben (bzw. von außen nach innen), mit dem physischen beginnend, einer nach dem anderen, wobei sie auf der ihnen entsprechenden Ebene jeweils ein „Permanentes Atom“ hinterlassen. Diese permanenten Atome oder Skandhas sind die Essenz des noch nicht ausgelebten oder noch unerfüllten Verlangen nach physischem, astralem oder auch nur mentalem Leben, je nach Bewusstseinsgrad des Menschen Ein solcher Mensch wird dann entweder a) auf Erden, b) auf der Astralebene oder c) im Mentalreich in der entsprechenden Form immer und immer wiedergeboren und kann erst dann Befreiung bzw. NIRVANA erlangen, wenn auch der kleinste Restbestand von „Durst“ nach der Welt, sei es in der Hölle, auf Erden oder gar in der Himmelswelt, ausgebrannt ist. Dann ist NIRNANA erreicht.
Die Konstellation, unter der man stirbt, ist die, unter der man wiedergeboren wird. Wenn dann zwei Menschen Sex haben, die für den Körper oder die neue Wiederverkörperung des Geistes die geeigneten karmischen Voraussetzungen erfüllen und wenn auch die Ruheperiode des Geistes in den Himmelsgewalten oder höher beendet ist, dann „schießt“ der Geist mit Gedanken-schnelle, „gezogen“ von den ebenfalls wieder erwachten Permanenten Atomen in die befruchtete menschliche Eizelle. Auf dem Weg dorthin von oben nach unten bzw. von innen nach außen umgibt sich der Geist wieder mit allen Körpern, deren Form und Beschaffenheit nun von oder um die permanenten Atome geschaffen wird. Dieser Vorgang wird unterstützt von Engeln der verschiedensten Hierarchien.
Der Ätherkörper entscheidet die Form des Embryos im Mutterleib. Etwaige Krankheiten sind karmisch bedingt und oft von Engeln bereits vor oder während, aber auch nach der Schwangerschaft beigegeben. Der ganze Vorgang ist von solch unerhörter Präzision, karmischer Gerechtigkeit und nur scheinbarer Grausamkeit, da eben alles Leid, aber auch Glück selbst verursacht ist. Der Vorgang der Reinkarnation wiederholt sich so oft, bis entweder die Weltenperiode beendet ist oder der Mensch durch Leiden oder Studium der esoterischen Lehre reiner Geist geworden ist, auch diesen überwindet und als Geistkern in NIRVANA ruht. Ehre sei Jahova, dem Herrn der Erde, des Astralreiches und der unteren Ringe. AUM.
Der Vorgang des Zerfalls oder der Auflösung der verschiedenen Körper auf den entsprechenden Ebenen wird als nachtodlicher Zustand empfunden bzw. als „Himmel“ oder „Hölle“, je nach Bewusstseinszustand der Wesenenheit auf Erden bzw. während seiner Inkarnation. Deshalb Vorsicht, Fortsetzung folgt! Oder: Was du auf der Erde fühlst, tust, sagst oder auch nur denkst, hat seine Fortsetzung nach dem Tod, nur ohne physischen Körper. Und dann natürlich im nächsten Leben bzw. in der nächsten Wiederverkörperung. Darum denke, fühle, sage und tu nur Gutes, und du wirst nur Gutes ernten und in einer günstigen Umgebung wiedergeboren werden.
Der radikale Esoteriker sagt, denkt, fühlt und handelt natürlich gar nichts mehr oder so wenig wie möglich und erlangt damit unweigerlich NIRVANA. OM.
„Nur das Wissen von den beständigen Wiedergeburten einer und derselben Individualität durch den ganzen Lebenszyklus... kann uns das geheimnisvolle Problem von Gut und Böse erklären und den Menschen mit der scheinbar schrecklichen Ungerechtigkeit des Lebens aussöhnen.“ (Blavatsky, Geheimlehre II, S. 317, deutsche Version).
Das Wesen des Menschen
Um das Wesen des Menschen erfassen zu können, muss man nicht mit seiner Geburt, sondern nach seinem Tode beginnen.
Damit wir wirklich verstehen, was geschieht nach dem Tode, müssen wir unsere Aufmerksamkeit auf die siebenfältige Natur des Menschen lenken. Jeder Mensch hat sieben Körper, einen physischen und sechs aurische, welche nur dem geübten Seher sichtbar sind oder bei Anwendung einer bestimmten Foto- und neuerdings auch videotechnischen Prozedur. Die sieben Körper sind:
7) Der physische Körper, Behälter und Ausdruck der sechs folgenden Körper,
6) Der ätherische Körper, Behälter der Lebenskraft,
5) Der Astralkörper, Behälter der Emotionen,
4) Der Verlangenskörper, Behälter der tierischen Körper,
3) Der Gedankenkörper, Behälter der Gedanken, hoch und niedrig,
2) Der Seelenkörper, Behälter der mental-spirituellen Energien,
1) Der Geistkörper, Behälter der geistigen Energien.

Nach dem Tode des physischen Körpers erwacht die Wesenheit im ätherischen Körper auf der ätherischen
Ebene, im Astralkörper auf der Astralebene, im Verlangenskörper auf der Verlangensebene, im
Gedankenkörper auf der mentalen Ebene, im Seelenkörper auf der Seelenebene und im Geistkörper auf der Geistebene (die Himmel der Religionen). Auf all diesen Ebenen, von der niedrigsten bis zur höchsten, wird die Wesenheit gereinigt von den Aktivitäten oder Taten, welche begangen wurden während des Erdenlebens. Entsprechend dem Mayer’schen Gesetz von der Erhaltung der Energie geschieht nach dem Tode des physischen Körpers folgendes: Gute Taten auf Erden finden ihre Fortsetzung in den höheren Himmelsebenen, was als„Belohnung“ empfunden wird und schlechte Taten finden ihre Fortsetzung auf entsprechenden niederen nachtodlichen Ebenen, was als „Strafe“ oder gar „Hölle“ empfunden wird.
Ebenfalls ganz entsprechend dem Gesetz von der Erhaltung der Energie verursachen gute Taten eine gute
Reinkarnation und schlechte Taten eine schlechte Reinkarnation. Da die meisten Menschen während ihres
Lebens abwechselnd gut und schlecht waren, erwartet sie in der neuen Reinkarnation Gutes und Schlechtes in allen Variationen. Das ist auch die Erklärung dafür, warum guten Menschen oft Böses geschieht und bösen Menschen Gutes. Alles, was dir geschieht, oh Leser, ist selbst verursacht. Wenn die sieben Körper nach dem Tode zerfallen, warum findet dann eine Neubildung statt, die zur Reinkarnation führt? Der Grund dafür sind, wie bereits erwähnt, permanente Atome oder Skandhas, die Essenz des jeweiligen, während des Erdenlebens erzeugten Verlangens, welches höllisch oder himmlisch oder vielleicht auch nur durchschnittlich war. Die permanenten Atome erwachen nach einer Periode der Latenz, gruppieren sich um einen neuen Befruchtungsvorgang bzw. um eine ihrem Schwingungsgrad entsprechende Ebene (die ebenso gut ein Tierkörper, ein Dämon, Mensch etc. oder aber auch ein, wenn auch hoher, so doch immer vergänglicher Himmel der Geschlechtslosigkeit sein kann) und ziehen die Wesenheit wieder in eine neue Reinkarnation, so dass also auch ein Himmel nach dem Tode nichts anderes als ein wohl sehr verfeinerter Verlangens- und Sinnlichkeitszustand in einem Geistkörper ist.
Der gute sowie der böse Mensch haften beide der Sinnlichkeit an, der eine erlebt die Seligkeit des Himmels und der andere die Qual seiner selbsterschaffenen Hölle. Wahrheit ist nur in NIRVANA, der Aufhebung bzw. Frei heit von aller Wahrnehmung und Empfindung, aber dieses NIRVANA ist eben nur für jene da, die bereit sind, sich von Körper, Gefühl, Denken, Seele und sogar vom Geistkörper zu trennen. Himmel und Hölle werden vergehen, aber NIRVANA bleibt bestehen.
Darum: Wahre Freiheit ist nicht Freiheit im Wollen, sondern Freiheit vom Wollen. Nicht wer tun darf, was er will, ist wirklich frei, sondern nur der, der gar nichts mehr will, hat wahre Freiheit, also NIRVANA, erreicht.
Wichtig ist auch noch folgendes: Eine ätherische Nabelschnur verbindet den physischen Körper zu Lebzeiten mit den anderen sechs aurischen Körpern. Während des Schlafes, wenn der Astralkörper den physischen verlässt, sichert diese esoterische Nabelschnur die Rückkehr des Astralkörpers in den physischen Körper beim Erwachen.
Du stirbst nicht nur einmal, sondern sieben Mal, nämlich (lies von unten nach oben) im
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1) Geisteskörper
2) Seelenkörper
3) Gedankenkörper
4) Verlangenskörper
5) Astlalkörper
6) Ätherkörper
7) Physischen Körper
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Um es noch einmal zu betonen: Die Seligkeit der Geistebenen, die man im Geistkörper nach dem Tode, aber auch jetzt schon bei entsprechendem heiligen Erdenleben im physischen Körper erleben kann, sind die so genannten Himmel der orthodoxen Religionen sowie der verschiedenen indischen Kulte, aber auch der New Age Religionen. Sie alle versprechen ihren Gläubigen „ewigen Frieden“, aber nichts könnte weiter von der Wahrheit entfernt sein, denn auch aus diesen Himmeln muss wieder geschieden werden.
Es ist schon so, wie einst ein großer Weiser feststellte: „Bis hin zur höchsten Götterwelt reibt alle Wesenheit sich auf.“ Nur NIRVANA ist ewig, da es keinen Anfang und konsequenterweise auch kein Ende hat. Die theosophische Bewegung ist außer dem Früh-Buddhismus die einzige Lehre, die NIRVANA als das höchste Prinzip anerkennt und den Buddha als den höchsten Arier, wobei ich bitte, dieses Sanskritwort nicht misszuverstehen. „Arier“ oder „Arya“ bedeutet „heilig“ und nichts weiter.
So, das war’s mal wieder.
Liebe und Licht
Euer Christian Anders
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