Offener Brief an die SZ Freitaloder Weil nicht sein kann, was nicht sein darf?Sehr geehrte Frau Chefredakteurin Klameth! Bis heute, dem 15. April 2002, ist uns keine Antwort auf unseren Widerspruch
vom 28.03.02 bezüglich des unverschämten Artikels
über den Auftritt von Christian Anders im Musikhaus Schubert am 23.03.02
zugegangen. Mit dem Abdruck von Lesermeinungen ist das Problem für
uns nicht geklärt. Schon im Interesse unserer Gäste und Fans,
aber natürlich erst recht im Interesse von Herrn Anders, der nach
einem anstrengenden Tag auf der Leipziger Buchmesse alles gegeben
hat, werden wir die Angelegenheit nicht im Sande verlaufen lassen. Elke Straube
Einspruch
Alle Gäste waren begeistert und beglückwünschten uns zu diesem gelungenen Abend. Wiederholt wurden wir gefragt, wie wir es geschafft hätten, einen so hochkarätigen Künstler wie Christian Anders nach Freital zu holen. Unsere Fragen an die Redaktion: 1. Wer ist der Verfasser des Artikels? 2. Woher nimmt er seine Kenntnisse, um diesen Artikel zu verfassen? Es war kein Redakteur in unserem Hause, sondern nur ein Fotograf, welcher erst zu Ende der Veranstaltung hereinplatzte mit der Bemerkung, er müsse ein Bild machen. Er hielt sich nur kurze Zeit auf, nahm vom Tisch der Gäste ohne zu fragen Werbematerial von der Buchmesse Leipzig und verschwand, ohne sich zu verabschieden. Unsere Schlussfolgerung ist, dass der Verfasser des Artikels seine Information diesen Blättern entnommen hat, ohne Stimmung und Inhalt des Abends überhaupt einfangen zu wollen. Anstatt den Auftritt von Christian Anders, der übrigens auch im Treff-Hotel Freital übernachtet hat, zu würdigen, bringt die SZ einen Artikel, der das Gefühl des Hohns auslöst und einen schlechten Beigeschmack hinterlässt. Ist die SZ nicht an kulturellen Höhepunkten in der Stadt interessiert? Man könnte sogar annehmen, dass der Verfasser des Artikels ganz bewusst seine persönliche Abneigung gegen Christian Anders und seinen Glauben einbringen will. Mit dieser Haltung hat der Verfasser nicht nur Herrn Anders beleidigt, sondern auch das Musikhaus Schubert und den Verlag Elke Straube, was wir als im höchsten Maße geschäftsschädigend betrachten. Unsere Forderung an Sie: Wir fordern die Herausgabe eines neuen Artikels, welcher die tatsächliche Atmosphäre des Abends widerspiegelt und den Ruf von Herrn Anders, dem Musikhaus Schubert und Verlag Elke Straube rehabilitiert. Gleichzeitig fordern wir die Veröffentlichung von wenigstens 2 emails, die uns nach diesem Abend spontan von unseren Gästen zugesandt wurden. Des Weiteren verlangen wir eine persönliche Entschuldigung des Verfassers beim Veranstalter. Wir verlangen einen Termin zur persönlichen Stellungnahme des Verfassers unter Einbeziehung des Chefredakteurs. Sollte dies abgelehnt werden, behalten wir uns weitere Schritte wegen Geschäftsschädigung vor.
Dieser Artikel erschien in der Sächsischen Zeitung Freital am 26.03.02:"Schlagersänger im Nirvana" Christian Anders, Messias aus den Siebzigern und Buchautor, versuchte am Sonnabend im Freitaler Musikhaus Schubert sein Publikum zu verzücken. Der auch als Lanoo auftretende Östereicher mit Wohnsitz in Kalifornien war erschienen, um sein neu aufgelegtes Buch "Der Brief" vorzustellen und seine alten Gassenhauer "Geh nicht vorbei" oder "Zug nach nirgendwo" zu singen. Die Reaktion des Publikums war geteilt. Die einen waren begeistert, die anderen enttäuschte der Sänger, dem sich in Kalifornien das Nirvana offenbart haben soll.
Hier nun einige Lesermeinung zu diesem Artikel:(Elke und Dieter Geißler am 29.03.02 an die SZ Freital) Ein wunderschöner Abend im Freitaler Musikhaus Schubert Durch Zufall sahen wir - leider erst sehr spät - in der Freitaler SZ vom 26.03.02 ein Foto von Christian Anders und lasen den dazugehörogen Text. Wir trauten unseren Augen nicht. An diesem Sonnabend, dem 23.03.02 waren wir zu der Veranstaltung mit Christian Anders zu Gast im Musikhaus Schubert. Wir kannten den Sänger lediglich von einem Auftritt im Kulturpalast Dresden. Aber was an diesem Abend von diesem Star in Freital geboten wurde, war einmalig. Alle Anwesenden waren begeistert von seinem Programm und seinen Liedern. Er braucht keine Technik um mit seinem musikalischen Können zu überzeugen, er braucht seine Gitarre und seine Stimme, die überwältigend ist. Es waren keine Gassenhauer, die da zu hören waren. Man konnte den Künstler hautnah erleben und auch einiges aus seinem Leben und Büchern erfahren. Es war eine fantastische Stimmung. Außerdem haben wir uns im Musikhaus Schubert pudelwohl gefühlt, es war eine gemütliche Atmosphäre, es gab sehr schmackhaftes Essen und wir wurden vorzüglich bewirtet. Wir werden dieses Restaurant bei weiteren Gelegenheiten aufsuchen, so gut hat es uns gefallen. Nun fragen wir uns, wie kann es möglich sein, dass ein Mitarbeiter Ihrer Redaktion einen so inhaltlich völlig falschen Artikel schreiben kann? Das alles hat nichts mit dem von uns erlebten Abend zu tun. Ist nicht das Leben vieler Prominenter durch die Medien ganz falsch dargestellt worden? Beweise dafür gibt es genug. Man kann doch einem Menschen wegen seiner Anschauung nicht seine Erfolge absprechen! Wir sind seit 25 Jahren Leser der SZ, aber so enttäuscht über eine Veröffentlichung waren wir noch nie.
(Frau Brigitte Hoffmann an die SZ Freital) Sehr geehrte Damen und Herren, Es kann ja wohl nicht sein, was Sie (welcher Redakteur es auch war) solchen
Schund über Christian Anders schreiben. Ich habe zufällig gehört,
dass Herr Anders in Freital einen musikalischen Literaturabend durchführt.
Da habe ich alle Hebel in Bewegung gesetzt, um an diesem Abend Herrn Anders
live zu erleben. Da ich sowieso in Leipzig war, konnte ich es gut zusammenbringen.
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