Die andere Realität, 22. Jahrgang, Nr. 5/6 - 2004

Der Frieden in Dir

NIEMALS wird man den Frieden finden wenn man ihn sucht IN DER WELT. Die Welt ist per se ein Ort des Unfriedens, oder wie Meister Eckehart so richtig sagt: „Im Menschen ist inwendig Bitterkeit.“

Dies ist so, weil der Mensch sich seiner UNSTERBLICHKEIT bewusst ist und nicht sterben will. Der große Buddha erkannte bereits ganz richtig, dass alles Vergängliche LEIDVOLL ist. Dann zählt er auf, was alles vergänglich ist. Alles, was wir als entstehend und vergehend wahrnehmen, das ist vergänglich. Ein Klammern daran erzeugt das Leiden und damit den Unfrieden. So sage ich: Es gibt keinen Frieden in der Welt, es gibt nur einen Frieden IN UNS. Wenn wir diesen Frieden erlangt haben, sind wir eine wirksame Gegenkraft zum Unfrieden der Welt. Dann kann der Unfrieden der Welt uns nicht mehr beeinflussen. Dann ist Frieden IN UNS. DANN haben wir FRIEDEN.

Wo ist nun dieser Frieden? Er ist genau dort, wo wir ihn verlassen haben, aus Unwissenheit über die wahre Natur der Dinge, welche FRIEDVOLL ist. Der Frieden ist im URGRUND, welchen wir wiederum IN UNS suchen müssen, den wir einst verlassen haben, und mit dem wir uns wieder vereinen müssen. DIESER URGRUND - NIRVANA genannt - ist REINER FRIEDEN und Verlangenslosigkeit. Beide ergänzen sich. WO ist nun dieser Urgrund, den der Buddha NIRVANA nennt? Wer zum Zentrum des Universums gelangen will, zum Urgrund, der darf nicht nach draußen sehen, sondern nach INNEN. Dort ist auch wahre Unsterblichkeit, denn unser WAHRES SELBST ist unerschaffen und zeitlos ewig und friedvoll. Wie können wir nun eine Verbindung zu diesem Urgrund herstellen, zu diesem absoluten Ort des Friedens? Wir müssen uns von allem lösen, was dieser Urgrund in Essenz NICHT ist. Und was ist der Urgrund nicht? Alles als vergänglich Erkennbare. WIE lösen wir uns nun von allem als vergänglich Erkennbaren? IN DER MEDITATION bzw. indem wir das Vergängliche in uns LOSLASSEN. Indem wir das Vergängliche loslassen, nähern wir uns und vereinen uns mit dem ZEITLOS UNVERGÄNGLICHEN, dem FRIEDVOLLEN, eben diesem Urgrund NIRVANA, von dem der große Buddha sagt: „Es gibt ihr Mönche etc...“

In meinem Buch SEELENATEM-MEDITATION beschreibe ich Schritt für Schritt den Weg zum Friedvollen in uns, zum FRIEDEN in uns. Er findet statt in der schrittweisen Loslösung vom Vergänglichen während der täglichen Meditation. Man liegt oder sitzt einfach nur da und BEOBACHTET alles Vergängliche, auch alle Gedanken, Gefühle und alle Körperfunktionen, den eigenen Atmen eingeschossen. MAN LÄSST es atmen. Irgendwann einmal, nachdem alle Störungen überwunden sind, findet dann die Vereinigung mit dem TODLOSEN, UNSTERBLICHEN und FRIEDVOLLEN statt. Dies kann während einer Meditation stattfinden oder auch erst nach vielen Meditationen. Es hängt von dem individuell gestörten Zustand des Meditierenden ab und wie sehr er bereits von der Welt der Erscheinungen gestört und beeinflusst ist. Hat man dann das Friedvolle in sich erlangt, geht man in die Welt des Unfriedens hinaus und bildet einen wirkungsvollen Gegenpol in ihr. So steht es geschrieben, so soll es geschehen.

Liebe und Licht

LANOO (Christian Anders)

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