DIE ANDERE REALITÄT, 1 - 2005

Christian Anders: „Ich bin vor allem ein Warner!“

Dieter Wiergowski interviewt den bekannten Schlagerstar, der nicht nur als solcher verstanden werden möchte

 

1) Wie sind Sie dazu gekommen, sich mit Spiritualität zu beschäftigen?

Ich war unzufrieden mit den von mir erreichten weltlichen Dingen. Das Glück, welches ich mir von ihnen versprach, trat nicht ein. Was mich auch immer sehr frustrierte war der Gedanke, dass der Mensch eigentlich nur flankierende Maßnahmen ergreifen kann. Dies betrifft sämtliche Naturereignisse bzw. deren Abläufe. Was machen wir denn schon? Jeden Tag stehen wir mit offenem Mund da und sehen uns die Wettervorhersage an etc. Wir können es nur kommentieren, richtig Einfluss können wir auf diese Abläufe nicht nehmen. Dies betrifft auch Naturkatastrophen. Der Mensch ist so dumm, dass, wenn er die Wesenheit finden würde, die für Naturkatastrophen bis hinunter zum schlechten Wetter verantwortlich ist, er die auch noch zur Rechenschaft ziehen und ihr den Prozess machen würde. So beugt er sich zähneknirschend nicht nur dem Alter oder dem Älter werden, sondern auch allen vor ihm ablaufenden Naturereignissen.

Durch das Studium der Geheimlehre erkannte ich, dass die Natur nichts weiter ist als hohe Wesenheiten in Kommunikation bzw. Interaktion. Also: Die Erde ist ein lebendiges Wesen, dessen Körper eben die Erde ist. Wind, Feuer und die Elemente sind nichts anderes als die Gewänder von hohen Wesenheiten in Aktion. Stört man deren Kreise, dann reagieren sie halt so wie wir, wenn wir eine lästige Fliege vom Tisch fegen. Im BUCH DES LICHTS, aber auch in meinen andern esoterischen Büchern beschreibe und BENENNE ich diese Element- und Planetenengel und ihre Funktionen. Dann versteht man mehr, warum alles so ist wie es ist : Eine - wenn auch ständig vergängliche - gigantische kosmische Lebensgemeinschaft in Interaktion und Bewegung. Perpetuum mobile. Alles lebt und alles stirbt, ständig gecheckt durch Karma und Wiedergeburt. Diesem Gesetz kann NIEMAND entrinnen, nicht einmal der höchste Gott in Manifestation, ganz zu schweigen von den ELOHIM. Nur wer diesen Kreislauf DURCHBROCHEN hat, ist sicher. Er hat den Bereich JENSEITS von Leben und Tod erlangt, eben DAS TODLOSE. Doch jetzt gehe ich wohl etwas zu tief...

2) Sie werden am 15. Januar im kommenden Jahr 60 Jahre alt. Wenn Sie zurück blicken - welches war Ihr wichtigstes Erlebnis?

Im nachhinein betrachtet ist oder war es JEDES Erlebnis, weil es mich zur Erkenntnis der wahren Natur der Dinge führte. BEATRICE FLEMMING, meine Lehrerin, nahm mich bei der Hand und ich sah Welten des Grauens. Dies ist die astrale Hölle, so missverstanden von den Religionen. Ich VERSTAND dann, dass es immer weitergeht, auch nach dem Tode, und da eben OHNE den physischen Körper. Da ist man dann auf den entsprechenden Ebenen all das, was man im Körper NOCH NICHT kontrollieren konnte  Leben nach dem Tode ist "Fortsetzung folgt", nur minus dem physischen Körper. Wenn man das weiß, verhält man sich entsprechend, obwohl sogar ich das nicht immer tue. So kann ich dann sagen: Die ERKENNTNIS dieser Zusammenhänge war das wichtigste Ereignis in meinem Leben.

3) Wie geht es Ihnen gesundheitlich? Hier gab es ja unterschiedliche Darstellungen in der Presse?

Man muss nicht alles glauben, was in der Presse über mich steht. Manches erfinde ich auch selbst. Es ging mir allerdings gesundheitlich mal nicht gut. Das ist jetzt vorbei. Ich mache jeden Tag Sport und bereite mich auch körperlich auf die neuen Herausforderungen in meinem Leben vor. Was überhaupt nicht stimmte, sondern eine Zeitungsente war, war natürlich "Die verkaufte Braut" Story. Ich wollte die Leute nur mal wieder richtig schocken. Ist mir auch gelungen, und da habe ich dann wieder mal gesehen wer WIRKLICH meine Freunde sind.

4) Welche Bedeutung haben wir Sie Ihre Hits "Geh nicht vorbei" und "Es fährt ein Zug nach Nirgendwo"?

Das waren natürlich zwei Superhits, die mein Leben und Image geprägt haben, das Image des romantischen Christian Anders. Aber ich bin mehr als das, und ich will auch mehr als das. Ich will nicht nur unterhalten, sondern auch informieren. Dies wird mir ermöglicht durch meine liebe geduldige Verlegerin Elke Straube, die sich die Zeit nimmt und sich auch TRAUT, meine Bücher zu verlegen und zu veröffentlichen. Nur Sänger und Komponist und Texter zu sein genügt mir eben nicht. Elke Straube gibt mir die Gelegenheit, meine andere Seite zu Wort kommen zu lassen.

Ohne das wäre ich nur ein halber Mensch.

5) Was möchten Sie in den nächsten Jahren für sich und für andere erreichen?

Ich bin nicht nur ein Unterhalter und Informierer, ich bin auch und vor allem EIN WARNER. Viele meiner Voraussagen sind eingetreten. Ich möchte, dass mehr und mehr Menschen meine Bücher lesen und diese auch und vor allem als WARNUNGEN verstehen, welche sie davor bewahren sollen, irreparable Fehler zu machen, das persönliche aber auch das nationale und planetarisch-kosmische Leben betreffend. Es ist kurz vor zwölf. Wer nicht aufpasst und nicht auf meine Warnungen hört, der wird fortgerissen vom sich anbahnenden Chaos AUF ALLEN EBENEN. Was ich vor allem auch erreichen möchte ist, dass so viele Menschen wie möglich mein Buch DER RUBEL MUSS ROLLEN lesen und dann VERSTEHEN, dass ein NEUES ZINSFREIES UMLAUFGESICHERTES GELDSYSTEM die physisch-materielle Grundlage für eine positive Weiterentwicklung der Menschheit  ist, sowie sozial als auch spirituell. Wenn wir das bestehende Währungssystem beibehalten, werden wir bald in einen, dann  von der Herrschaften "da oben" so geplanten 3. Weltkrieg schlittern.

Und übrigens: DARWIN IRRT. Der Mensch stammt NICHT vom Affen ab, sondern der Affe vom Menschen. Lesen Sie bitte mein Buch DARWIN IRRT. Dankel

Liebe und Licht,

Euer Christian Anders (LANOO)

 

DIE ANDERE REALITÄT, 22. Jahrgang, Nr. 5 / 6 - 2004

Der Frieden in Dir

NIEMALS wird man den Frieden finden wenn man ihn sucht IN DER WELT. Die Welt ist per se ein Ort des Unfriedens, oder wie Meister Eckehart so richtig sagt: „Im Menschen ist inwendig Bitterkeit.“
Dies ist so, weil der Mensch sich seiner UNSTERBLICHKEIT bewusst ist und nicht sterben will. Der große Buddha erkannte bereits ganz richtig, dass alles Vergängliche LEIDVOLL ist. Dann zählt er auf, was alles vergänglich ist. Alles, was wir als entstehend und vergehend wahrnehmen, das ist vergänglich. Ein Klammern daran erzeugt das Leiden und damit den Unfrieden. So sage ich: Es gibt keinen Frieden in der Welt, es gibt nur einen Frieden IN UNS. Wenn wir diesen Frieden erlangt haben, sind wir eine wirksame Gegenkraft zum Unfrieden der Welt. Dann kann der Unfrieden der Welt uns nicht mehr beeinflussen. Dann ist Frieden IN UNS. DANN haben wir FRIEDEN.
Wo ist nun dieser Frieden? Er ist genau dort, wo wir ihn verlassen haben, aus Unwissenheit über die wahre Natur der Dinge, welche FRIEDVOLL ist. Der Frieden ist im URGRUND, welchen wir wiederum IN UNS suchen müssen, den wir einst verlassen haben, und mit dem wir uns wieder vereinen müssen. DIESER URGRUND - NIRVANA genannt - ist REINER FRIEDEN und Verlangenslosigkeit. Beide ergänzen sich. WO ist nun dieser Urgrund, den der Buddha NIRVANA nennt? Wer zum Zentrum des Universums gelangen will, zum Urgrund, der darf nicht nach draußen sehen, sondern nach INNEN. Dort ist auch wahre Unsterblichkeit, denn unser WAHRES SELBST ist unerschaffen und zeitlos ewig und friedvoll. Wie können wir nun eine Verbindung zu diesem Urgrund herstellen, zu diesem absoluten Ort des Friedens? Wir müssen uns von allem lösen, was dieser Urgrund in Essenz NICHT ist. Und was ist der Urgrund nicht? Alles als vergänglich Erkennbare. WIE lösen wir uns nun von allem als vergänglich Erkennbaren? IN DER MEDITATION bzw. indem wir das Vergängliche in uns LOSLASSEN. Indem wir das Vergängliche loslassen, nähern wir uns und vereinen uns mit dem ZEITLOS UNVERGÄNGLICHEN, dem FRIEDVOLLEN, eben diesem Urgrund NIRVANA, von dem der große Buddha sagt: „Es gibt ihr Mönche etc...“
In meinem Buch SEELENATEM-MEDITATION beschreibe ich Schritt für Schritt den Weg zum Friedvollen in uns, zum FRIEDEN in uns. Er findet statt in der schrittweisen Loslösung vom Vergänglichen während der täglichen Meditation. Man liegt oder sitzt einfach nur da und BEOBACHTET alles Vergängliche, auch alle Gedanken, Gefühle und alle Körperfunktionen, den eigenen Atmen eingeschossen. MAN LÄSST es atmen. Irgendwann einmal, nachdem alle Störungen überwunden sind, findet dann die Vereinigung mit dem TODLOSEN, UNSTERBLICHEN und FRIEDVOLLEN statt. Dies kann während einer Meditation stattfinden oder auch erst nach vielen Meditationen. Es hängt von dem individuell gestörten Zustand des Meditierenden ab und wie sehr er bereits von der Welt der Erscheinungen gestört und beeinflusst ist. Hat man dann das Friedvolle in sich erlangt, geht man in die Welt des Unfriedens hinaus und bildet einen wirkungsvollen Gegenpol in ihr. So steht es geschrieben, so soll es geschehen.

Liebe und Licht

LANOO (Christian Anders)

siehe auch Termin: 03.12.04

 

Wochenkurier Hoher Westerwald Nr. 41 v. 8. Oktober 2004

„Zug nach nirgendwo“ kam aus den 70ern nach Irmtraut
Rund 300 Schlagerfans begrüßten „ihren“ Star Christian Anders anlässlich der SWR 4 – Schlager-Party in Irmtraut

Von Elke Hufnagl

Dem VdK Ortsverband gelang es dank der guten Kontakte des 1. Vorsitzenden Manfred Bautz zum SWR 4 ein Event der besonderen Spitzenklasse nach Irmtraut in die Carl-Lefknecht-Halle zu holen. Der SWR 4 tourt mit einer „Schlager-Party“ in sechs Gemeinden des Westerwald-Kreises. Im „Gepäck“ ist jeweils immer eine Größe des deutschen Schlagers dabei. In Irmtraut war es Christian Anders. Christian Anders, Sänger, Komponist und Autor hält Lesungen und gibt esoterische Lebensberatung. In Irmtraut allerdings tat er das, wodurch er in den 70er Jahren berühmt und beliebt wurde: Er sang seine unvergessenen Hits und stellte Lieder aus seinem neuen Album vor.
Der gebürtige Österreicher, Jahrgang 1945, kam im Alter von 10 Jahren nach Deutschland und begann seine Karriere als Schlagersänger 1969. „Geh nicht vorbei“ war ein Millionenhit, für den er den Silbernen Löwen von Radio Luxemburg und die Goldenen Europa erhielt. Ein Jahr später folgte der bis heute unvergessene und immer wieder beliebte Megahit „Es fährt ein Zug nach nirgendwo“, die erste Eigenkomposition von über 900 Liedern. In diesem Zeitraum zierte Anders die Titelblätter aller Jugendzeitschriften und viele Teenager waren in ihn verliebt. Anders verkaufte über 20 Millionen Schallplatten, schrieb 13 Bücher, 5 Drehbücher, 2 Musicals, ein Theaterstück (Der Mann der Aids erschuf), eine Sinfonie (Malibu-Sinfonie) und führte in 9 Filmen Regie. Lange lebte der ehemalige Klosterschüler in den USA. Anders moderierte wöchentlich die Fernsehshow „Lanoo on the book of light“, in der er Größen aus Show, Politik, Wissenschaft und Medizin interviewte. Als Autor bei Libri-Books on Demand gibt Christian Anders die buddhistische Lehre „im Sinne Buddhas“ weiter. Anders nennt sich auch Lanoo, was Schüler bedeutet. Während in der Carl-Lefknecht-Halle bei Schlagermusik „die Post abgeht“, habe ich die Möglichkeit, Christian Anders persönlich zu sprechen. Eigentlich hatte ich die Vorstellung, auf einen total abgehobenen Star zu treffen. Dem ist nicht so. Gemeinsam mit Manfred Bautz treffe ich im nahe gelegenen Gasthof, in dem Anders auf seinen Auftritt wartet, ein und werde freundlich empfangen. „Setzt euch, wir spielen gerade aus Langeweile Stadt, Land, Fluss“, scherzt er lächelnd. Gänzlich ohne Starallüren plaudert Anders mit ruhiger angenehmer Stimme über einige Stationen seines bewegten Lebens: Die 70er Jahre, sein Aufenthalt in Los Angeles, sein Hund, seine Bücher und Auftritte als Sänger. „Zeitweise habe ich an den Wochenenden sieben Auftritte, das muss ich aber einschränken, manchmal wird es ein bisschen zuviel“, erklärt er und fügt etwas schüchtern , als wolle er sich dafür entschuldigen, dass er ein „dickes“ Auto fährt, hinzu: „Ich habe mir jetzt einen bequemen schnellen BMW gekauft, damit ich die Termine auch in der vorgegebenen Zeit einhalten kann und meine Fans nicht warten müssen“. Auch in der heutigen zeit habe er noch Fans zwischen vier und vierundneunzig Jahren, freut er sich. Aber Christian Anders singt und komponiert nicht nur, er ist auch ein erfolgreicher Autor. Ich frage ihn nach seinen Büchern und seine blauen Augen strahlen. „Ja, Schreiben ist ein Teil seines Lebens“, betont er. Schon als Halbwüchsiger schrieb Anders seine Gedanken nieder, wenn niemand zuhören wollte. Eines seiner 13 Werke liebt er besonders: Der Rubel muss rollen. „Mit „Rubel“ meine ich aber keine bestimmte Währung“, erklärt er schmunzelnd. (Lese- und Hörproben: http://www.christiananders.net
Nach seinen Zukunftsplänen gefragt erzählt der sympathische Sänger bereitwillig: „Ich habe mit der Firma Koch Universal einen Vertrag unterschrieben. Ende Januar kommt das neue Album heraus.“ Ebenfalls im nächsten Jahr, zur Buchmesse, erscheint seine Biografie. Pünktlich zum Oktoberfest schrieb er für „Anton aus Tirol“ den Hit „Im Himmel gibt’s kein Bier“. Jungenhaft lachend fragt er: „Soll ich mal singen?“ Klar soll er.

Hört sich wirklich „hitverdächtig“ an. Danach wird es Zeit für seinen Auftritt in der Carl-Lefknecht-Halle. Anders hält ein kleines Schwätzchen mit den Männern von der Wehr, die an diesem Abend als Sanitäter und Parkplatzeinweiser Dienst schieben und für den Brandschutz und die Sicherheit zuständig sind. Dann endlich steht Christian Anders auf der Bühne. Da ist immer noch diese charismatische Ausstrahlung; die Stimme ist hell und klar wie man sie von den CDs kennt, aber auch kraftvoller und ausdrucksstärker als früher. Er singt von Liebe und Herzschmerz und scheint die Gefühle in dem Moment zu leben. Das Publikum ist aus dem Häuschen; singt lautstark mit, klatscht und tanzt. Ein Haarband hält Christian Anders langes blondes Haar zusammen. Als er das Haarband löst umspielt ein leichtes Lächeln seine Lippen. Er ist sich seiner Wirkung bewusst. Die langen Haare fließen über seine Schultern und auf der Tanzfläche fließen bei einigen Mädels die Tränen. Christian Anders singt einen Hit nach dem anderen: „In den Augen der andern“, „Einsamkeit hat viele Namen“, „Melissa“, „Verliebt in den Lehrer“, „Es fährt ein Zug nach Nirgendwo“ und viele mehr. Eine tolle Stimmung herrscht in der Halle. Blumen werden überreicht und Wunderkerzen glühen. Drei Generationen treuer Fans feiern ihren Star; den von damals und den von heute: Christian Anders.

 

 

SUPER SONNTAG v. 19. September 2004

Es fährt ein Zug nach nirgendwo

Von Sonja Richter


 

Zum Frühstück bei Sänger, Komponist und Buchautor Christian Anders

Frühstück muss nicht immer früh am Morgen sein. Zumindest nicht bei Christian Anders. Das beschränke sich meist – schon fast am Mittag – auf einen Cappuccino für einen einzelnen Herrn und einen Spaziergang. Und wenn gar keine Zeit bleibt, fällt zuerst der Cappuccino weg. Eigentlich untypisch, ist der am 15. Januar 1945 in Österreich Geborene doch in Sardinien groß geworden und erst mit zehn Jahren mit seinen Eltern nach Deutschland gezogen. Das prägt. Und macht ihn zu einem unruhigen Geist. Denn es war als Kind nicht einfach, als besser italienisch als deutsch Sprechender hierzulande Fuß zu fassen. Das Gymnasium in Garmisch-Partenkirchen ließ er sausen und machte lieber Musik. Den Eltern zuliebe lernte er Elektroinstallateur, arbeitete dann aber doch lieber als Karatelehrer mit eigener Schule in München. Und dann kam der musikalische Durchbruch.
Mit dem Titel „Geh nicht vorbei“ startete 1969 seine Karriere als Schlagersänger. Das Debüt-Album wurde ein Millionenhit. Dann ging es Schlag auf Schlag. Als er 1972 sein selbst komponiertes Lied „Es fährt ein Zug nach Nirgendwo“ veröffentlichte, war er längst kein Unbekannter mehr. Christian Anders’ Portrait zierte die Titelseiten sämtlicher Jugendzeitschriften, er wurde in den 70-er Jahren zum Teenie-Schwarm und verkaufte mehr als 20 Millionen Schallplatten. Und er hatte keine Zeit mehr, auch nicht fürs Frühstück. 15 Nummer 1-Hits, mehr als 900 geschriebene Lieder (auch für Kollegen) und fast alle Auszeichnungen, die ein Schlagersänger bekommen kann, forderten ihren Tribut, machten ihn nicht glücklich. „Ich spürte, dass ich dem wahren Sinn des Lebens noch hinterher lief. Ich hatte den ganzen Rummel satt. Wollte nur noch irgendwo hin, wo mich niemand kennt“, begründetet er seine Flucht zuerst nach Spanien und dann nach Los Angeles. Das war 1980.

Hier machte er das weiter, was er vorher schon angefangen hatte – er schrieb Bücher. „Der Mann der Aids erschuf“ (2000) war das Ergebnis seiner tiefen Auseinandersetzung mit Problemen, die uns alle angehen. „Ein brisantes Thema, mit dem man auch anecken kann“, meint er dazu. Und mal ein ganz anderes. Hatte er sich doch bisher vor allem mit dem Ursprung von Mensch und Universum beschäftigt und auch esoterische Songs dazu produziert.

Vor drei Jahren ist Christian Anders nach Deutschland zurückgekehrt. „Ich habe die Zeit in Amerika gebraucht“, so sieht er es heute, „um zu entscheiden, dass ich nicht mehr nur Sänger und Komponist sein möchte, sondern dass ich auch andere Botschaften habe.“ Dabei sieht er sich aber nicht als Guru, als den ihn die Medien gern hinstellen. „Ich verfolge das aktuelle Tagesgeschehen und spreche sehr viel mit den Menschen drüber.“ Deshalb sei ihm eine Zeitung am Morgen auch wichtiger als ein Frühstück. „Ich möchte die Menschen warnen und aufklären.“ Nicht umsonst hat er Bücher über Bankenschwindel und Betrug geschrieben. „Ich möchte, dass sich die Menschen Gedanken machen und sich wehren gegen solche Unverschämtheiten wie Hartz IV oder auch Recht- und Schlechtschreibschwindel.“

 

Christian Anders am 26.September 2004 im Saurierpark Kleinwelka

Exklusivinterview mit Christian Anders: „Affe stammt aus Verbindung Mensch und Tier”

Samstag, 18.September 2004
Nr. 38 / 15. Jahrgang

Von Katrin Noatsch

Lanoo: Schulbücher müssen umgeschrieben werden!

Bautzen / Kleinwelka: Der Autor und Musiker Christian Anders wird am Sonntag, 26. September, um 11:00 Uhr sein Buch „Darwin irrt!“ im Saurierpark Kleinwelka präsentieren. OLK-Redakteurin Katrin Noatsch sprach mit dem Autor über seine ungewöhnliche Theorie und ihre Folgen.

„Darwin irrt!“ heißt der ziemlich provokante Titel Ihres Buches. Erklären Sie unseren Lesern bitte kurz, worum es darin geht.

Christian Anders: In einem Satz zusammengefasst: Darwin sagt: Der Mensch stammt vom Affen ab. Ich sage: Der Affe stammt vom Menschen ab.

Wie sind Sie zu dieser Erkenntnis gelangt?

Christian Anders: Nun, ich habe recherchiert und festgestellt, dass die muskuläre und skelettale Struktur des Menschen bereits im Embryo so angelegt ist, dass er immer aufrecht ging. Der Mensch ging nie krumm. Und zweitens, ist es nicht möglich – schon nach Darwinscher Berechnung und Theorie – dass sich der Mensch vom Affen zum Menschen entwickelt haben kann. Dazu hätte man eine fünf- oder sechsmal längere Zeit gebraucht.

Wie lange haben Sie sich mit Darwins Abstammungslehre und der wissenschaftlichen Literatur zu dem Thema auseinender gesetzt?

Christian Anders: Nun, ich bin Blavatsky-Schüler. Blavatsky ist eine russische Theosophin, die im 19. Jahrhundert lebte. Sie hat als Erste gesagt, dass das Atom spaltbar ist und dass der Affe ein Produkt von Sex zwischen Mensch und Tier ist. Nach dieser Theorie wurde der Affe vor etwa neun Millionen Jahren erzeugt, als der Mensch Geschlechtsverkehr mit Tieren hatte. Damals entstand der Urahn des Affen von heute. Und darum müssen alle Schulbücher, soweit es die Herkunft des Menschen betrifft, umgeschrieben werden.

Welche Reaktionen gab es auf das Buch, hat jemand schon begonnen, die Schulbücher umzuschreiben?

Christian Anders: Das ist dann doch ein bisschen kurzfristig, aber ein Steinmetz, ein Künstler, hat sich gemeldet. Er möchte auf neun Meter Größe diesen Akt der Zeugung in Stein formen. Daneben soll das Kind von Mensch und Tier, eben der Affe, zu sehen sein. Eine Miniatur dieser Skulptur werde ich mitbringen. Ich nenne sie der Stein des Anstoßes.

Gab es auch Ablehnung gegenüber Ihrer Theorie?

Christian Anders: Ja, die gab es, und zwar beim Lesetheater auf der Buchmesse Leipzig. Dort habe ich unter anderem vor Studenten der Anthropologie und Archäologie aus meinem Buch „Darwin irrt!“ vorgelesen. Die haben es natürlich mit Gelächter quittiert. Aber je länger der Abend wurde, um so stiller wurden die Herrschaften. Ganz am Schluss hat mich eine Studentin der Biologie gefragt: „Wenn das Resultat zwischen Mensch und Tier der Affe ist, warum funktioniert das heute nicht mehr?“ Eine berechtigte Frage, oder?

Was haben Sie darauf geantwortet?

Christian Anders: das ist ganz einfach. Damals waren in der Evolution Mensch und Tier viel näher beieinander. Sie haben sich so weit voneinander entfernt, dass heute eine derartige Verbindung meistens unfruchtbar ist.

Zurück zum kommenden Wochenende: Für die Autogrammstunde haben Sie sich den Saurierpark Kleinwelka ausgesucht. Warum?

Christian Anders: Das war meine Verlegerin Elke Straube, der ich an dieser Stelle noch einmal danken möchte, dass sie den Mut besitzt, derart revolutionäre und spektakuläre Theorien zu veröffentlichen. Sie hat Kontakt mit dem Saurierpark aufgenommen. Ich bin auf jeden Fall stolz und glücklich. Das ist eine ganz wunderbare Sache. In meinem Buch sage ich auch, Mensch und Dinosaurier waren koexistent.

Waren Sie schon einmal im Saurierpark?

Christian Anders: Nein, noch nie. Aber es sah im Internet sehr interessant aus.

Werden Sie am Sonntag auch aus dem Buch „Darwin irrt!“ vorlesen?

Christian Anders: Absolut. Ich werde einige Passagen, die etwas provokant sind, vorlesen. Darunter auch diese, wo der Akt beschrieben wird, der vor neun Millionen Jahren den Affen hervorbrachte.

Was möchten Sie mit Ihren – für manchen recht unbequemen – Büchern bezwecken? Aufklären, provozieren oder zum nachdenken anregen?

Christian Anders: Ich schreibe alle meine Bücher zunächst einmal für mich selbst. Wenn ich das Buch zu Ende geschrieben habe, weiß ich schließlich, wie es funktioniert, vorher nicht. Und wenn sich dann auch noch zwei, drei oder vier Leute finden, die meiner Meinung sind, dann bin ich glücklich darüber. Ich weiß, dass das, was in meinen Büchern steht, stimmt. Meine Lehrerin hat aber auch gesagt: ,Du bist deiner Zeit, lieber Lanoo, wie immer weit voraus und musst dich damit abfinden, dass es nicht viele gibt, die deine Meinung teilen. Die meisten werden drüber lachen, aber die, die deine Bücher lesen, werden sie verstehen. Du bist eben ein Vorreiter. In vielen hundert Jahren wird das Allgemeinwissen sein und wir werden auf unsere heutige Technologie zurückblicken wie wir heute auf die Steinzeit.’

Sie tragen als Autor den Namen Lanoo, was bedeutet er?

Christian Anders: Das heißt Schüler der esoterischen Wissenschaften. Dabei muss man Esoterik und esoterische Wissenschaften ganz genau trennen. Mit dem Unsinn – Handlesen und Zukunft voraussagen – der heute in Deutschland als Esoterik verkauft wird, habe ich nichts zu tun. Meine Sachen basieren auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und ich bin gern bereit, mich mit jedem Wissenschaftler auseinander zu setzen.

Mit welchem Thema beschäftigen Sie sich zur Zeit?

Christian Anders: Ich plane allen Ernstes eine Währungspartei zu gründen, eine ZUG-Partei – Zinsfreies Umlaufgesichertes Geld. Ich sage damit: Wir müssen uns zunächst die Schulden selbst erlassen, wie wir es bei anderen Nationen und Völkern mit Vorliebe tun. Und dann müssen wir mit einem neuen Geldsystem völlig neu anfangen. Weg mit dem Zins, das Geld muss so im Wert abnehmen und wird in den Umlauf gezwungen. Wenn wir das nicht tun, dann wird die Vorhersage von unserem Herrn Köhler eintreffen, der sagt, wir müssen uns auf die bestehenden Lebensverhältnisse einstellen.

Vielen Menschen sind Sie als Musiker, Texter und Sänger bekannt. Werden wir Sie auch wieder auf der Bühne erleben können?

Christian Anders: Ich bin nun aus Amerika zurückgekommen und fang wieder mit Auftritten an. Mit Freude habe ich festgestellt, dass auch die junge Generation sich noch für meine Lieder interessiert. Ich werde auch einige esoterische Konzerte mit Sitar geben. Die Krönung der ganzen Sache wird mein Musical „Die Mauer“ sein. Eine Polit-Love-Story zwischen Ost und West, als die Mauer noch stand. Da bin ich schon mit lieben Menschen zusammen., dieses gigantische Projekt vorzubereiten.

 

 

Kornpresse

Sport- und Kulturzeitschrift Kornwestheims
Ausgabe 11 / August 2004

Die Bücher von Christian Anders

Von Ralf Preusker

Christian Anders – Schlagerstar? Guru? Viele kenne ihn als Schlagerstar aus den Sechzigern und Siebzigern – mit Zigarillo posierend vor seinem Rolls auf einem bleichen, 30 Jahre alten Bild. Anderen stößt er sauer auf: Medienrummel, Buddhismus, Amerika und Querdenkerei. Doch die meisten Leute kennen Anders nicht als Schriftsteller und als Menschen. Und genau das ist er nämlich auch: Ein Mensch gebliebener Künstler – ein Multitalent ohne Gleichen. Aber gehen wir mal weg vom Schlagerrummel. Beschäftigen wir uns mal mit einem, der Schreiben kann und wirklich fundiertes Wissen besitzt. 12 Bücher hat er mittlerweile veröffentlicht. Manche zunächst in den USA, andere gleich nach seiner Rückkehr hier in Deutschland. Wie wäre es mit Esoterik und Buddhismus? Da sind Sie mit seinen Werken zum Thema bestens bedient. Aber darüber schreibe ich jetzt mal gar nichts, das würde diesen Rahmen sprengen. Ich schreibe viel lieber über eins seiner kritischen Werke, die ich in der letzten Zeit in die Finger bekommen habe.

1. DER RUB€L MUSS ROLLEN

Auf dem mit Heilslehren und Belehrtexten überschwemmten Buchmarkt ist es immer wieder ein gutes und erlösendes Gefühl, wenn eine seltene Ausnahme ins Auge sticht: Ein radikales, informatives und dabei nicht zwanghaft belehrendes Buch. Eine dieser wenigen Ausnahmen ist sicherlich dieses Werk. Kein anderer Autor hat sich bislang mit dem Geld und der dahinter stehenden Politik ihn solcher Weise beschäftigt. Wir schleppen die Scheine und Münzen in unseren Taschen umher, ohne überhaupt zu wissen, was hinter Papier und Metall so alles steckt. Wir spüren lediglich, wenn es uns ausgeht. Christian Anders – ein sehr gut informierter Autor, der weiß, von was er schreibt – zeigt uns neben der Geschichte der Geldpolitik auch die vielen Haken dieses Systems auf. Anders hat akribisch recherchiert. Er kritisiert die Zinspolitik aufs Schärfste; er analysiert den aufgezwungenen „Heilsbringer“ Euro und zeigt uns die gnadenlosen Machenschaften der Banken auf, die ja eigentlich von uns leben und nicht wir von ihnen. Die Idee vom zinsfreien, umlaufgesicherten Währungssystem ist keine Utopie: Die meisten Probleme haben einfache Lösungen. Sicherlich ist das Buch keine einfache Kost für den Leseabend im trauten Bettchen. Dennoch sollte es gelesen werden, denn auch ein Buch auf „Raten“ kann das Bewusstsein erweitern. Trotz der Wut über den Inhalt des Stoffes macht dieses Werk Mut und Hoffnung, denn es gibt Wege aus der Misere. Vielleicht wird es dereinst einer der hohen Herren verstehen und umsetzen. Keine seiner Thesen bleibt ohne Beweisführung und ohne einleuchtende Beispiele aus Politik und dem sogenannten „wahren“ Leben. Dennoch ist der Autor kein (be-)Lehrer; stattdessen ist er ein Aufklärer, ein Deuter und ein ideenreicher Autor. Seine niedergeschriebene Philosophie zeigt neue Wege auf, die nicht in irgendwelchen utopischen Gefilden zu Hause sind. Seine Ideen sind einfach zu verstehen, ja, so leicht, dass es sicherlich auch die Machthaber und Besserwisser und Gleichgültigkeitsfanatiker verstehen und sogar auch umsetzten können. Wunderbar ist das im Appendix abgedruckte Gedicht „Der Hai“ – ein genialer tucholskyesker Text – schräg, witzig, skurril.

 

 

DIE ANDERE REALITÄT, 22. Jahrgang, Nr. 4 / 2004

Wissenschaftliche Zeitung für Parapsychologie, bodenständige Esoterik und spirituelle Ökologie

Forschung: Christian Anders: „Darwin irrt!“

Dieter Wiergowski interviewt den Schlagerstar

Immer mehr Wissenschaftler sehen Lücken in der Darwin’schen Evolutionstheorie und widersprechen vehement. Um nur einige Namen von Wissenschaftlern zu nennen: Portmann, Dobzhansky, Gehlen, Lorenz, Westenhöfer, Overhage, Thorpe, Berril, Schinderwolf, Wood, Sülbeck, Hübner, Woodger, Kurth, Heberer, Nilsson, Dacque, Schirmbeck, Zimmermann, Beurlen, Rostand, Romer, Westenhöfer, Thompson, Fleischmann, A. Meyer, Fangauf, Troll, Gray, Simpson, Overhage, Illies, Hoyle, Sir Arthur Keit, Shute, Henning, Weißermehl, von Hüne, Broom, Aberhalden und andere. Der Schlagerstar Christian Anders („Es fährt ein Zug nach nirgendwo“, „Geh nicht vorbei“ und aktuell „Tief in dir“ fasst in seinem neuen Buch „Darwin irrt“ sämtliche Argumente zusammen. Wenn nur ein Zehntel des Gesagten stimmt, müssten die Schulbücher komplett geändert werden.

Dieter Wiergowski: In ihrem neusten Buch behaupten Sie im Gegensatz zu Darwin, dass der Affe vom Menschen abstammt und nicht umgekehrt. Wie lautet diesbezüglich ihr bestes Argument?

Christian Anders: Der Affe ist das Resultat von Sex zwischen Mensch und Tier vor 9 Millionen Jahren. Die entsprechende Illustration sehen Sie im Buch auf Seite 26. Außerdem spricht das Gesetz der embryonalen Entwicklung gegen Darwins Behauptung.

Wenden wir dieses Gesetz auf die frühe embryonale Entwicklung im Menschen (die Präma-xilla betreffend) an, dann sind wir gezwungen zu folgern, dass auch in der menschlichen Entwicklung vor vielen Millionen von Jahren bereits eine solche feststehende Prämaxilla oder Zahnknochenanordnung bestanden haben muss, denn: Nach dem Gesetz der embryonalen Re-kapitulation geht das Embryo durch die verschiedenen Stadien, durch die DIE ART SELBST hindurchging, während der vorhergegangenen oder vergangenen biologischen Epochen seiner Entwicklung. Man könnte dies eine Wiederholung im Zeitraffertempo von 9 Monaten im menschlichen Uterus nennen; Millionen von Jahren zusammengerafft in 9 Monaten, eine Art essentielle Wiederholung all dessen, was der Mensch in Millionen von Jahren seiner Entwick-lung erlebt hat. Dieses Gesetz gilt natürlich auch für ALLE Tiere. Wenn nun der menschliche Embryo eine frühe Entwicklung des dem Menschen so speziellen Zahnknochens bereits früh in Utero zeigt, dann kann man daraus schließen, dass auch DER MENSCH SELBT in seiner frühesten Entwicklung über eine derartige, von den Affen so verschiedene Zahnknochen-struktur verfügt hat und dass der Affe mit seiner so verschiedenen Zahnstruktur lange NACH dem Menschen auf Erden erschienen sein muss. Also: Je früher ein spezifischer Charakter im Embryo auftritt, desto WEITER ZURÜCK in der Geschichte DER ENTSPRECHENDEN ART, zu der das Embryo gehört, müssen wir suchen. Erscheinen solche Charakteristika SPÄTER in der embryonalen Entwicklung, dann erschienen sie auch später in der Evolution eben dieser ART. Wenn also der Mensch schon GANZ FRÜH in seiner Entwicklung einen NICHT separaten Zahnknochen hatte, dann kann er gar nicht vom Affen abstammen, da die-ser ja eine BEWEGLICHE bzw. SEPARATE Zahnknochenstruktur hat. Eines kann sich aus dem anderen nicht entwickeln, wenn der Mensch im embryonalen Status eine solche „affen-artige“ Entwicklung gar nicht zeigt.

Der Affe zeigt aber in SEINER embryonalen Entwicklung in utero sehr wohl eine zunächst MENSCHLICHE Entwicklung und entwickelt sich erst später im zunehmenden Alter zum Tier-Teil seiner Eltern, welche, als letzter Schritt, eozäner Mensch und Tier waren. Ein ande-res Indiz für das hohe Alter des Menschen ist DER MENSCHLICHE FUSS. Der menschliche Fuß, so behaupte ich, ist sehr primitiv und sehr alt und darum sehr hoch entwickelt FÜR DEN MENSCHEN. Diese Art von Fuß ist SPEZIELL MENSCHLICH. Man sehe sich doch mal den Fuß eines anthropoiden Affen oder eines Monkey an. Ist dem Leser eigentlich bewusst, dass eines Affen Fuß eigentlich mehr einer MENSCHLICHEN Hand gleicht als seiner eige-nen, des Affen, Hand?

Des Affen Fuß ist eigentlich eine Hand in seiner Funktion, denn des Affen Fuß arbeitet mit großer Unterstützung des großen Zehs, welcher zu fast 90 Grad vom Rest der Zehen absteht. Schauen wir uns doch mal die Hand eines GORILLA an. Da ist der Daumen nur ein Stumpf, verglichen mit dem menschlichen Daumen. Schauen sie doch mal ihre Hand an. Da ist der dritte Finger der längste von fünf. So ist das auch mit der Hand UND DEM FUSS des Affen und des Monkey. Darum würde ich die Affen und Monkeys eher Quadrumana nennen, also Vierhänder, statt Quadrupeds (Vierfüßler), denn die Füße dieser Tiere können eher als Hand benutzt werden als die Hände dieser Tiere.

Die Hand des Affen funktioniert mehr wie ein Haken als eine greifende Hand. Der typische menschliche FUSS dagegen ist so arrangiert, dass DER GROSSE ZEH der längste der fünf Zehen ist. Nun gibt es einige ganz Schlaue, die meinen, das wäre so, weil der Mensch Schuhe trägt, doch scheint mir dies nur ein verzweifelter Versuch zu sein abzulenken von der Tat-sache, dass der menschliche Fuß von dem des Affen SEHR VERSCHIEDEN ist.

Der menschliche Fuß ist von Anfang an ein menschlicher Fuß und geht durch keinerlei Affen-entwicklung in utero. Darum muss der menschliche Fuß auch nach dem Gesetz der Analogie schon früh in der Menschheitsgeschichte bzw. von Anfang an entwickelt sein. Daher kann der Mensch nicht vom Affen abstammen. Die Darwinisten selber widersprechen sich da, vor allem, wenn sie auf das Gesetz der biologischen Rekapitulation verweisen.

Dieter Wiergowski: Sie sagen weiterhin, der Mensch ging immer aufrecht – wie kommen Sie auf diese Behauptung?

Christian Anders: Der aufrechte Gang war IMMER dem Menschen vorbehalten. Der Mensch lief NIEMALS krumm oder auf allen Vieren. Das beweise ich mit dem Folgenden:

Der Peroneus Tertius Muskel bzw. der dritte peroneale Muskel des Beines führt hinunter in den fünften Metatarsus des Fußes, wo die Achillessehne (Tendon) ansetzt. Dieser Muskel ist einer der wichtigen Muskeln, der es dem Menschen ermöglicht, aufrecht zu stehen und zu gehen. Dieser Muskel ist rein MENSCHLICH und ist in keinem anderen Säugetier zu finden, auch nicht im Affen. Es ist ein MENSCHLICHER Muskel. Im menschlichen Embryo ent-wickelt dieser Muskel sich schon SEHR FRÜH, darum entwickelte sich dieser Muskel SCHON SEHR FRÜH in der menschlichen Evolution (nach dem biologischen Gesetz der Rekapitulation). Darum ging der Mensch von Anfang an aufrecht. Es gibt überhaupt keine wissenschaftlichen Beweise dafür, dass der Mensch vom Affen abstammt oder eine Ver-besserung des Affen ist. Weder kann dies durch entsprechende Skelettfunde bewiesen werden, noch in der embryonischen Entwicklung des Menschen. Man hat auch niemals ein Geschöpf zwischen Mensch und Affen in den geologischen Schichten gefunden und wird es auch nie-mals finden. Darwin und die Darwinisten irren. Der Mensch kann NICHT von einem Anthro-poiden abstammen. Es ist gerade umgekehrt.

Und ich wiederhole: Wenn wir den menschlichen Fuß und diesen spezifischen Muskel des menschlichen Beines in Betracht ziehen und bedenken, dass BEIDE sehr alt in ihrer evolutio-nären Entwicklung sind und dass beide MENSCHLICHER Natur sind, dann müssen wir einfach zu der richtigen Ansicht kommen, dass der Mensch VON ANFANG AN AUF-RECHT GING.

Dieter Wiergowski: Was würde sich ändern, wenn viele Menschen erkennen, dass Darwin sich wirklich geirrt hat?

Christian Anders: Man würde endlich den Menschen als das sehen, was er wirklich ist, nämlich ein geistiges Wesen, welches sich in der materiellen Welt bewährt und entwickelt und NICHT, wie Darwin lehrt, ein aus dem Urschleim gekrochener besserer Affe.

Dieter Wiergowski:
Vielen Dank für das Interview.

Link zur Webeite von "Die Andere Realität"
weitere Informationen zum Buch "Darwin irrt!"

 

Fränkische Nachrichten

22.Juni.04

Eichels Etat 2005 wird gescholten

Es ist doch merkwürdig, dass fast alle Menschen die Zinsbelastung des Bundes von bald 41.3 Milliarden als zweithöchsten Einzeletat widerspruchslos hinnehmen. Eigenartig ist auch, dass in der Wirtschaftszeitung „Handelsblatt“ die Zinsen nicht einmal erwähnt werden! Ja, die Großkapitaleigner regieren die Welt und werden durch Zinseszins und Währungsspekulation und sonstige Tricks immer vermögender und dem Normalbürger geht das Geld aus, weshalb der Rubel und damit die Wirtschaftskraft auch nicht mehr rollen kann (Christian Anders: Der Rubel muss rollen). Wie viel Bücher wurden darüber schon geschrieben, an Abgeordnete und die Kirchenvertreter verteilt, z.B. auch das von Hermann Benjes: Wer hat Angst vor Silvio Gesell). Diese reagierten aber nicht. So haben die Wähler die SPD zu den Sozialreformen der Agenda 2010 bei der Europawahl abgestraft und leider mehrheitlich die Partei mit dem großen "C" gewählt, als ob die es besser machen würde oder könnte.

Wir alle müssen das soziale Problem nicht über die Parteien, die für Fensterreden in den Parlamenten gutes Geld verdienen, sondern über eigenen Aktivitäten lösen. Wir brauchen ein Geld, das altert wie jede Ware auch. Geld ist ein Gegenwert zur Ware und nicht mehr und Arbeit ist keine Ware, sondern ein Recht! Spekulation mit den Währungen ohne Bezug auf die Realwirtschaft darf es in Zukunft nicht mehr geben. Geld ist ein Tauschmittel für Waren, entstanden aus der Rationalisierung in der Landwirtschaft, im Handwerk bis zur heutigen Informatik. Grund und Boden gehört allen, mit diesem kann und darf nicht spekuliert werden.

Das kapitalistische Finanzsystem braucht eine grundlegende Neubewertung, sonst bricht in wenigen Jahren, Christian Anders spricht vom Jahre 2008, der Euro zusammen. Wir müssen das Geld neu denken und die Globalisierung in der Region selbst bestimmen, das Regionalgeld wie im Chiemgau und in Schwäb. Hall als Zweitwährung neben dem Euro einführen. In einem zweiten Schritt ist ein buchhalterisches Geld ohne die Möglichkeit der Spekulation einzuführen. Zins, nicht Zinseszins, gibt es nur auf freiwilliger Basis, wenn das Kapital knapp wird. Was beim Sparer liegt, kann jedoch berücksichtigt werden. Grundlage hierfür bildet die Arbeit von A. Casper, der leitenden Funktionen in einer Züricher Privatbank hatte.

Das Geldkapital muss nach Rudolf Steiner an der Abnützung, wie die der Waren, Immobilien etc. teilhaben. Es darf sich nicht nach 14-15 Jahren verdoppeln. Wir müssen den Mut haben uns zu großen Abrechnungen zu bekennen, sonst wird die soziale Unordnung, das soziale Chaos über uns nochmals hereinbrechen. Wir brauche keine weiteren Kultur- und Terroristenkriege, wenn wir die Geld- und Währungsfragen angehen.

Norbert Schenkel, Dipl.- Ing.

 

Christian Anders - Spinner oder Schlagerprinz?

Um keinen anderen Sänger gibt es so viele Legenden wie um ihn.

Von Frieder Reusch

Am 15. Januar 1945 wurde Christian Anders in Österreich geboren. Sein Jungenname war Antonio - und seine Kindheitsidylle schon bald zerstört. Nach dem Krieg kam die Auswanderung seiner Familie nach Deutschland. Anders war anders als die anderen Kinder, er war Ausländer - und wurde entsprechend gemobbt. Noch heute handeln seine Lieder oft Einsamkeit, die er sicherlich oft in dieser Zeit erlebt hat.

Musikalisch begann seine Karriere 1969 mit dem Millionentitel „Geh nicht vorbei“ - dann folgte Hit auf Hit: „Der Brief“, „Nie mehr allein“, „Das Schiff der großen Illusionen“ und natürlich „Es fährt ein Zug nach Nirgendwo“. Seine Liebesromane hatten rasende Absätze - doch dieser Ruhm wurde ihm zuviel.

Er ging nach Amerika, auch weil er den Tod seiner Managerin nicht verkraften konnte. Bald wurde Anders, der längere Zeit als Penner unter einer Brücke gelebt hatte, von einer amerikanischen Abgeordneten „aufgelesen“. Sie veranlasste ihn zu weiteren Nachforschungen über das Thema, ob Aids im Laboratorium erschaffen wurde. Zum selbigen Thema hatte Christian Anders (dort bekannt als Lanoo) auch längere Zeit eine Talkshow im amerikanischen Fernsehen.

Doch Anders kehrte wieder nach Europa zurück. Ist es um den deutschen Schlager auch nicht gut bestellt - Christian Anders überragt bis heute mit seiner hohen Knabenstimme und seinen Kompositionen, die eben den typischen „Anders-Stil“ haben. Seit seinen großen Erfolgen „Der Tag an dem die Erde stillstand“ (ein Lied zum 11. September) und „Melissa“ (in den Single-Charts 2003 auf Platz 14) ist er wieder voll im Schlagertrend.

Und auch sein schriftstellerischer Tatendrang hat nicht nachgelassen. Derzeit versucht er mit seinem neuen Buch „Darwin irrt“ zu beweisen, dass der Mensch nicht vom Affen abstammt.

Als nächste Projekte sind eine Fernsehaufzeichnung im SWR für die „Aktion Herzenssache“ und die Aufführung des Theaterstücks „Der Mann, der aids erschuf“ geplant.

 

Blick von Chemnitz

Sonntag, 28. März 2004

Schlagertreff bei Möbel Walther

Schlagersänger Christian Anders ("Es fährt ein Zug nach nirgendwo") war gestern zu Gast im Einrichtungshaus Möbel Walther an der Annaberger Straße. Den zahlreichen Fans stellte Christian Anders sein aktuelles Buch vor und gab Autogramme.

 

G’MÜNDER TAGESPOST

Montag, 26.April 2004; Seite 21

Buchvorstellung: Vom Schlagersänger zum Buchautor - Christian Anders kämpft gegen Zinsen

Ein Albtraum für alle „Bänker“

Nichts weniger als die Lösung aller wirtschaftlichen, politischen und sozialen Probleme bietet der einstige Schlagersänger Christian Anders in seinem Buch „Der Rubel muss rollen“ an. Im Landgasthof Hölzle in Weilerstoffel weihte er sein Publikum durch eine Buchvorstellung in seine finanziellen Vorstellungen ein.

VON ANJA JANTSCHIK

Waldstetten-Weilerstoffel
Aus dem blonden Sänger, der mit „Es fährt ein Zug nach nirgendwo“ und „Geh nicht vorbei“ ein Millionenpublikum in den 80-ern begeisterte, ist ein kritischer Schriftsteller geworden. Christian Anders machte bei seiner Buchvorstellung deutlich: „Es genügt nicht mehr, nur Schlagersänger zu sein.“ Die blonden Haare trägt er mittlerweile lang, der Zopf wird vom Gummiband gehalten. Als bekennender Buddhist hat Anders seine Weltanschauung komplett umgekrempelt - und betrachtet das Leben nunmehr als kritischer Zeitgenosse.

Sein Publikum im Saal des Hölzle forderte er überzeugend, charmant und auch so manches mal spitzbübisch auf, sich aktiv in das Zeitgeschehen einzumischen. „Die Zeit ist reif“. In seinem Buch „Der Rubel muss rollen“ bezeichnet er Zinsen für einen aufgenommenen Betrag als Krebsgeschwür der Wirtschaft. Zinsen seien verantwortlich für Arm und Reich - und für die unsichere wirtschaftlich Lage. Denn anstatt das Geld auszugeben werde es von den Reichen gehortet. Geld müsse aber im Kreislauf bleiben.

„Wenn unser Körper die Nahrung nicht gleich wieder verdaut, bekommen wir Verstopfung und werden krank.“, beschreibt er seine Geldtheorie. Daher spricht sich Anders für ein Ablaufdatum für Geld aus. „Das Geld muss ausgegeben werden, sonst verliert es täglich an Wert.“ In Kanada gebe es bereits den „Gogo-Dollar“, von Kaufleuten eingeführt. So bleibe das Geld im Umlauf. Und auch eine Gemeinde in Tirol habe sich 1932 durch eigenes Geld mit Verfallsdatum aus der finanziellen Misere gerettet. Ganz zu schweigen von einer Bank in Leipzig, die den Zinsen mittlerweile entsagt habe.

Der einstige Schlagersänger entführte auch ins Mittelalter, erinnerte daran, dass die Zinsen erst ab dem 14. Jahrhundert durch die Juden eingeführt wurden. Antisemitismus wies er hierbei von sich: „Mein Vater ist jüdischer Abstammung“. Fakt sei es jedoch, dass die Juden keinem Handwerk nachgehen durften und sich so als Geldverleiher ihren Lebensunterhalt verdienten. Anders forderte, dass die Bundesbank unter Aufsucht der Bürger gestellt werden muss - „wir schulden uns mittlerweile unser eigenes Geld.

Verfallsdatum für Geld - wie auch für Ware, die Abschaffung von Zinsen auf der ganzen Welt - so das Buchthema. Doch ließ er auch sein Publikum musikalisch nicht darben, griff zur Gitarre und setzte sich anhand von Noten in den „Zug nach nirgendwo...“

Bergische Morgenpost vom 5. April 2004 - Nr. 81

Schlagersänger Christian Anders stellte in der Denkerschmette sein Buch vor und gab ein Konzert

„Lanoo“, der Zug und das liebe Geld

Von Gerhard Pick

„Haben Sie eine Schere mitgebracht?“ Manfred Liebenow mag keine langen Haare. Und überhaupt, die äußere Erscheinung von Schlagersänger Christian Anders gefällt ihm nicht mehr. Nein, als „Guru“ wollen Manfred Liebenow und seine Frau Petra Christian Anders eigentlich nicht sehen. Als Sänger dagegen fanden sie ihn gut.
Am Freitagabend sitzen die beiden nun in der Denkerschmette und sind gespannt drauf, wie sich „Lanoo“ - so nennt sich der Autor Christian Anders - präsentieren wird. Über sein neustes Buch „Der Rubel muss rollen“ wird er sprechen.

Scheine mit Verfallsdatum
„Guru?“ Renate Küppers winkt ab. Das sei ein falsches Bild, sagt sie. Seit 30 Jahren verfolgt sie Christian Anders’ Karriere, und so abgehoben, wie er dargestellt werde, sei er gar nicht. Stimmt irgendwie. Der Schlagersänger geht zügig zu seinem Tisch, wirkt unkompliziert. Er begrüßt die Gäste und singt erst einmal seinen Erkennungs-Hit: „Es fährt ein Zug nach Nirgendwo“. Man ist begeistert, singt mit. Gleich danach beginnt die Lesung, die Anders schnell zu einer Vorlesung macht. Von „Z.U.G.“, einem von ihm erdachten „zinsfreien umlaufgesicherten Geldsystem“ spricht er, und davon, dass jeder Geldschein mit einem Ablaufdatum versehen werden soll, damit die Leute das Geld nicht horten, sondern ausgeben.

Christian Anders spannt seine Gäste ein, stellt Fragen, findet einen bei einer Bank Beschäftigten, dem er - dennoch - die Hand reicht. Denn zuvor hat er den Bankern vorgeworfen, dass sie ihren Kunden falsche Versprechungen machen.

„Lanoo“ spricht vom Altertum, den Fuggern und der Gotik, unterfüttert seine unkonventionellen Behauptungen mit Zahlen. Die Gäste lauschen gespannt, nicken ab und zu mit dem Kopf. Irgendwann stoppt Christian Anders seine Ausführungen, greift spontan zur Gitarre und singt „La Bamba“. - „Das ist sein Temperament“, erklärt Managerin Elke Straube, die auch seine Schriften verlegt. Das Temperament sorgt wohl auch dafür, dass Anders immer wieder das Lesen unterbricht und den Kontakt mit den Gästen sucht: Was man denn davon halte?

Am Ende wird die Lesung zur Diskussionsrunde, wobei sich die Gäste über alle möglichen Fragen des Umgangs mit dem Geld beschäftigen und dabei auch die Politiker nicht schonen.

Fans zurückerobert
Doch schließlich hat der 59-Jährige seine Fans überzeugt - und manche wieder zurückerobert, wie Petra und Manfred Liebenow. Die sind auch am Samstagabend im Vaßbender-Saal dabei, als Christian Anders ein Konzert gibt. Applaus empfängt ihn, als er „Geh nicht vorbei“ anstimmt. Das Publikum singt mit, ist begeistert von seinem Auftritt. Bereits beim nächsten Hit werden Feuerzeuge geschwenkt - wie früher.

 

SÜDWESTRUNDFUNK SWR 4, Rheinland-Pfalz Internet-Redaktion

Christian Anders zu Gast beim SWR4

"Geh nicht vorbei" ist einer seiner größten Hits - und vorbeigegangen ist er tatsächlich nicht, sondern rechtzeitig abgebogen ins fastnachtlich geschmückte SWR4-Studio, um Moderator Rainer Pleyer einen Besuch abzustatten. Im Gepäck: Das neue Album "Tief in Dir", ein Buch und jede Menge Autogramme. Der Fastnacht ist auch Christian Anders neuerdings zugetan, denn seit kurzem ist er stolzer Träger des Ordens der Närrischen Luftfahrt! Und damit befindet er sich in prominenter Gesellschaft: Heinz Rühmann, Gert Fröbe und auch Patrick Lindner durften bzw. dürfen diesen bereits tragen.

"Tief in Dir"
Ist das jetzt ein ganz anderer Christian Anders, so wie er auf dem neuen Album "Tief in dir" zu hören ist? Nicht ganz: Der frühere Christian Anders ist nicht verlorengegangen, klingt aber jetzt moderner. Und nicht nur das: Statt seine Fans "nur" mit romantischen Liebesliedern zu erfreuen, packt Christian Anders richtig heiße Eisen an wie z.B. Kinderprostitution und religionenübergreifende Liebe - und wird damit deutlich gesellschaftskritischer als früher. Auch wenn das nicht jedem gefallen dürfte, denn schließlich haben ihn seine Fans gerade für die Schlager mit Überlänge, mit großen Melodienbögen und edelkitschigen Texten lieben gelernt, und genau das hat ihn auch zum Kultstar werden lassen.
Trifft er nun mit dem neuen Album die ewig treuen Fans oder will er sich eine völlig neue Zielgruppe erschließen? Das hat er wohl gar nicht so bedacht, als er den Erfolgstitel "Melissa" unter der Dusche schrieb. Christian Anders: "Solche Lieder fallen mir einfach ein. Ich bin fast ein bisschen hilflos dabei, weil ich nicht viel dafür mache - ich schreibe das einfach auf." Doch nicht alles fällt ihm einfach nur zwischendurch ein. Beim Titel "Das Mädchen vom Bahnhof Zoo" lässt er auch eigene Erlebnisse mit einfließen, als jemand, der lange Zeit in Berlin gelebt hat und dabei auch vor dem Problem der Kinderprostitution die Augen nicht verschließen konnte.

Kultfigur Christian Anders
Das hat Christian Anders selbst nicht erwartet, dass er irgendwann mal sogar als Legende bezeichnet wird. Denn schließlich gaben ihm damals einige Leute zu verstehen, dass Titel wie "Geh nicht vorbei" im Moment zwar große Hits seien - aber eben nicht von Dauer. Und was passierte? 30 Jahre später sind seine ehemaligen Hits immer noch solche und der Künstler selbst eine Kultfigur. Als Musiker steckt man eben nicht drin. Christian Anders: "Man kann kaum jemand als Kultstar bezeichnen, der gerade mal einen Hit hatte. Eigentlich müsste man nach einem erfolgreichen Titel 20 Jahre abwarten, um zu wissen, ob es wirklich ein Hit war." Christian Anders musste allerdings nicht so lange warten: Im Laufe seiner Karriere gelangen ihm 14 Nummer eins-Titel, und weitere 6 Lieder schafften den Sprung unter die ersten zehn.

Hörer fragen - Christian Anders antwortet
Worum geht es in Christian Anders' neuem Buch "Darwin irrt!"? Erscheint erst in ein paar Wochen, ein Buch, in dem Christian Anders eine kühne Behauptung wagt: Der Mensch stammt nicht vom Affen ab, sondern umgekehrt: Der Affe stammt vom Menschen ab. Der Affe als Produkt aus dem Sex zwischen Mensch und Tier vor neuen Millionen Jahren. Kontrovers und doch sehr gewagt...

Was hat Christian Anders nach Deutschland zurückgebracht? Das sei wie mit einer Beziehung, sagt er, die man beendet. Als er nach Amerika ging, sei seine Beziehung mit Deutschland beendet gewesen. Eine Weile lebte er in Amerika sogar unter der Brücke - bis ihn Sandra Maischberger dort aufgabelte und es schließlich bergauf ging. Jetzt ist eben seine Beziehung mit Amerika beendet - und daher wärmt er die alte Liebschaft mit Deutschland wieder auf. So einfach ist das...

Wo und wann tritt Christian Anders wieder auf? Schon am Rosenmontag, 23. Februar, ist er auf einer Schlager- und Oldieparty in der Erlebniskneipe "Bistro 108" im hessischen Niederbrechen zu sehen und zu hören.

Ein Bericht des SÜDWESTRUNDFUNK SWR 4, RP Internet-Redaktion
internet: http://www.swr.de/swr4/rp/

 

Ludwigsburger Kreiszeitung (03.09.2003)

Vom Schlagerbarde zum Weltverbesserer: Anders will vieles anders machen

Schlagersänger und Buchautor Christian Anders singt und rezitiert im Neckarweihinger Lädle von "Beautiful Freak Arts"

Profilneurotiker oder Weltverbesserer? An dem Schlagersänger und Buchautor Christian Anders scheiden sich die Geister. Bei seiner Lesung am Freitag im Lädle "Beautiful Freak Arts" jedenfalls hat Anders durchaus den Anschein erweckt, dass er es ernst meint mit seiner Mission. Dabei soll es den Reichen und Mächtigen an den Kragen gehen.

Die wirtschaftliche Misere in Deutschland glaubt Anders mit einem einfachen Mittel beseitigen zu können: Dem Zinsfreien Umlaufgesicherten Geld (Z.U.G.).
Entsprechend nennt sich sein Programm auch "Vom Zug nach Nirgendwo zum Z.U.G.". Die Idee: Jeder Geldschein wird mit einem Ablaufdatum versehen, der die Bevölkerung zum Ausgeben statt zum Horten motiviert. Zinsen werden abgeschafft, weil der Staat und die Bürger unverhältnismäßig hohe Beträge allein für die Zinstilgung aufwenden müssen - trübe Aussichten für Kreditinstitute. Anders nennt das momentane System "pervers" und schrieb deshalb einen Offenen Brief an den Bundeskanzler. Und ein Buch.
Um die Idee unter das Volk zu bringen, tingelt er nun durch die Republik. Dabei wirkt Anders mit seinen langen, blond gebliebenen Haaren wie ein Prophet, der sich voller Eifer auf seine Mission stürzt.
Aus seinem Buch liest er bei seiner Lesung jedoch auffallend selten. Stattdessen doziert er aus dem Stegreif und lockert das schwere Thema mit Anekdoten aus seiner bewegten Zeit im Jetset auf.

Er wirkt wie ein Prophet
Dazwischen tut er das, was ihn berühmt und reich gemacht hat: er singt. Vom "Zug nach nirgendwo" über "Sierra Madre". Die Zuschauer im proppevollen Lädle hängen begeistert an seinen Lippen.
Besonders, als er das Gedicht "Der Hai" rezitiert. Da zieht Anders richtig vom Leder über die Reichen und Mächtigen unseres Planeten. "Ich bin der Scheißer, ihr das Klo", formuliert er da provokativ aus der Perspektive des Hais. Abschließend stellt sich Anders den Fragen seines Publikums.

Zinsen abschaffen
Wie er vom Schlagerfuzzi zum Weltverbesserer geworden sei, möchte ein Gast von ihm wissen. Mit 15 Millionen Mark auf dem Konto habe er eine "gewisse Leere" verspürt und fast nur "Zynismus bei den Reichen" festgestellt. Für Verschwörungstheorien habe er sich schon immer interessiert und dann "einfach weitergedacht".
Im anschließenden Gespräch erzählt Anders, dass er gerne nach Ludwigsburg gekommen sei. Er fühlte sich hier "wie in einer großen Familie".
Schließlich verrät er auch, was er denn als Bundeskanzler umgehend in die Wege leiten würde: "Sofort würde ich ein neues Währungssystem einführen, noch bevor ich auf's Klo ginge. Wie war das noch mal mit dem Hai und dem Klo?

Christian Kempf

 

Neue Welt (Nr.39 vom 17.9.2003)

Frage der Woche: Soll eine Frau Bundespräsident werden?

Sänger und Buchautor Christian Anders (58): "Ja, weil Frauen viel diplomatischer, kämpferischer und auch verantwortungsvoller sind als Männer. Meiner Meinung nach sollte eine Bundespräsidentin oder ein -präsident ohnehin mit mehr Macht ausgestattet werden"

 

Dresdner Morgenpost (Montag, 22. September)

Nach zwei Stunden war er wieder frei

Rums! Krachend flog das Tor der Dresdner JVA hinter Schmusesänger Christian Anders (58, "Es fährt ein Zug nach nirgndwo") ins Schloss. Der Schlagerbarde im Knast - ein Promo-Gag für seinen Roman "Der Freigänger". Anders las und sang sich in die harten Herzen von verknackten Mördern, Dealern und Räubern - die Morgenpost saß mit im Knast.

Sonnabendmittag: Eine Limousine bringt den Sänger zur JVA am Hammerweg. Wachmänner filzen Christian Anders, begleiten ihn durch die Katakomben in den Freizeitraum. Frenetisch jubelnd wird der Schlagersänger im legeren Jogginganzug dort von 80 harten Jungs begrüßt. Ein ungewöhnliches Publikum. Anders. "Normalerweise sind 70 Prozent meiner Fans Frauen."
Sei`s drum: Der Barde greift zu seinem Roman "Der Freigänger" (geschrieben in den 70ern, jetzt neu aufgelegt) - die Liebesstory eines Strafgefangenen mit, wie sollte es anders sein, Happyend. Die Knackis grölen, fordern: "Sing uns eins!" Bitte schön: Die noch immer hohe Knabenstimme des Schlagerdinos schmalzt "Einsamkeit" durch die Knastanlage - ein Song, der dem Publikum auf den Leib geschrieben ist. Drogendealer Frank (35, bis 2006 im Gefängnis) schmilzt dahin: "Ein Supertyp, der Christian, ich bin wirklich gerührt."
Als der Schlagerguru den Hit "Es fährt ein Zug nach nirgendwo" anstimmt, hält`s den zu fünf Jahren verurteilten Räuber Marco (24) nicht mehr auf dem Holzstuhl: "Ich hör diese Musik auch in der Zelle", gesteht er - und singt mit. Christian Anders und der Gefangenenchor - "Der schönste Gig seit Jahren", schwört Anders nach dem Knastauftritt, verspricht: "Ich schenke der Gefangenenbibliothek alle meine 13 Bücher."
Eine Stunde lang schreibt Anders für Marco, Frank und Co. Autogramme - dann hat ihn die Freiheit wieder. Fast: Beim Gang über den Gefängnishof schüttelt er noch Fan Holger durch die Gitterstäbe die Hand. Holger traurig: "Ich hatte keine Erlaubnis, beim Auftritt dabei zu sein." zum Gefängnisbericht mit weiteren Fotos


www.beautiful-freak-arts.com

Ein Bericht von Ralf Preusker über den Auftritt von Christian Anders im Lädle

Die Arbeit ist getan, die wochenlangen Vorbereitungen sind abgeschlossen: Plakatieren, Pressearbeit, Kartenvorverkauf, Lädle herrichten, Bestuhlung und der Aufbau des Bierzeltes drüben im Hof der Kneipe. Nun gibt es nur noch grünes Licht für das Highlight des Jahres: Christian Anders liest und singt bei uns im Lädle!!!! Ich bin klatschnass geschwitzt. Eigentlich bin ich schon um 18:00 fertig und meine Batterie völlig entladen. Doch die Vorfreude auf den Abend und das Erwarten der Ankunft von Christian Anders lädt die Akkus langsam wieder auf. zum kompletten Artikel


Bietigheimer Zeitung online

Wenn ein Schlagersänger zum Finanzexperten wird

Alte Schlager und eine Lesung aus "Der Rubel muss rollen"

Wer etwas zur Lösung wirtschaftlicher, politischer und sozialer Probleme erfahren wollte, der konnte am Freitagabend im "Lädle" in Ludwigsburg-Neckarweihingen seinen Horizont erweitern. Im schnuckelig-kleinen Lädle mit Jugendhausatmosphäre für Erwachsene erklärte Christian Anders seine Theorie des zinsfreien umlaufgesicherten Geldsystems. Dazwischen sang Anders beliebte Schlager wie "Es fährt ein Zug nach nirgendwo" oder "In den Augen der andern". Da die beiden Ludwigsburger, Nicole und Ralf Preusker, in ihren eigenen Wänden eines Tages zu wenig Platz für ihre Bilder und Photografien hatten, suchten sie nach einer räumlichen Erweiterung.

Christian Anders bedankt sich für den ausführlichen und engagierten Artikel, muss jedoch etwas korrigieren: Der Autorin ist - bei der Fülle der Informationen verständlich - ein kleiner Fehler passiert. Christian Anders fordert, dass das Geld 0,5 % im Monat abnehmen soll, nicht 5% im Monat. zum kompletten Artikel

 

Leserbrief zum Thema: Globale Finanzdiktatur

Zu „Ich fordere ein neues Währungssystem“ (Fränkische Nachrichten16. Dezember)

Das FN-Interview vom 16.12.02 mit Christian Anders (LANOO) über ein neues Zins- bzw. Währungssystem hat mich angeregt, mich erneut mit der Geldfrage zu beschäftigen. Beeindruckt hat mich der Titel seines Buches: „Der wahre Bankenschwindel - und was man dagegen tun kann - das neue zinsfreie Geldsystem“. Als Buddhist, so LANOO, hat man die Pflicht, die Ursachen des Leidens auf der Welt auszuräumen. Er kam dabei auf das Zinseszinssystem. Zinsbedingt unterliegt die Wirtschaft dem Wachstumsdruck und Hauptzweck der unternehmerischen Anstrengungen ist zunächst, neben dem Gewinn, die Erreichung der Kapitalrentabilität. Je niedriger die Wachstumsrate ist, desto schwieriger wird es für den Unternehmer, die Zinslast dem Gläubiger zu begleichen. Firmenzusammenbrüche steigen bei null Wachstum an, gleichzeitig fallen Gewerbe- und Lohnsteuer weg, die Arbeitslosen steigen an. Der Staat, egal welche Partei gerade regiert, muss sich neu verschulden. Deutschland ist höher verschuldet als alle südamerikanischen Staaten zusammen.
Ein Beispiel soll die immer höhere Verschuldung durch Zinseszins erläutern: Berühmt ist ja die Rechnung mit einem „Pfennig“ zur Zeit von Christi Geburt zum Zinseszinssatz von 4% angelegt. Im Jahre 2000 würde diese Anlage einem Geldvermögen von 270 Erdkugeln aus purem Gold zu 20 Mark pro Gramm entsprechen. Mit dem Zinseszins verselbständigt sich das Gelddenken von der sozialen Realität zu einem selbständigen Wert, einer Ware an sich. Geld kann aber nicht mehr sein als das, wofür es steht in der Warenzirkulation, im Leihgeld und im Schenkungsgeld. Bereits seit Jahrzehnten muss ein Zinssystem in schwerste Krisen geraten und schließlich zusammenbrechen. Braucht nicht die amerikanische Administration Kriege, um den Zusammenbruch der US-Wirtschaft zu verhindern? Japan ist bereits außer Kontrolle und findet trutz Nullzinsen nicht zum Wachstum zurück. Aber gegen wen soll Japan Krieg führen, provokativ gefragt? „Wir leben in der schwersten Wirtschaftskrise in der modernen Geschichte“ so M Chossudovsky im Buch „Global Brutal“.
Rudolf Steiner (1861 bis 1925) brachte den Begriff des alternativen Geldes als Kaufgeld, Leihgeld und Schenkungsgeld. Silvio Gesell (1862 bis 1930) wollte das zinslose umlaufgesicherte Geld, auf welchem das Buch von C. Anders aufbaut. Das Freigeld, auch Arbeitswertschein bezeichnet, brachte 1932 bis 1933 in Wörgl/Österreich einen solchen Erfolg, dass nach einem Jahr die Zahl der Arbeitslosen um 25% sank. Als weitere Gemeinden das Freigeld einführen wollten, wurde es am 15. September 1933 verboten (Verwaltungsgerichtshof Wien 18. September 1933). (Siehe auch Fritz Schwarz: „Das Experiment von Wörgl“) - Was kann heute im so genannten „alten Europa“, so Verteidigungsminister Rumsfeld, gegen die sich immer weiter ausbreitende Angst vor Krieg und Arbeitsplatzverlust getan werden? Wir haben zwei Pioniere (siehe oben) in Mitteleuropa gehabt, die als Vordenker gelten können.
Jeder von uns ist heute aufgefordert im Zeitgeschehen zu leben, den Kopf nicht in den Sand zu stecken und auf Hoffnung von oben zu warten. Wir haben gegenüber unseren Kindern und Enkeln die Pflicht, diese Erde gegen eine zerstörerische, globale Finanzdiktatur zu bewahren, uns selbst zu befreien vom Gedanken, dass die Zeit Geld sei (time is money). Beginnen wir noch heute, indem jeder, der die soziale Frage ernst nimmt, sich sachkundig macht. Wenn viele ihre Sicht über Geld- und Bodenrecht erweitern, steht uns auf der Erde eine lebenswerte Zukunft, frei von Angst und Hektik bevor. Es lebe das „Neue Europa“!
Norbert Schenkel, Königshofen

Anmerkung:
Wir haben uns sehr über den Lesebrief von Herrn Schenkel gefreut und freuen uns noch mehr unseren Lesern mitteilen zu können, dass Herr Schenkel auch das Vorwort zum neuen Buch von Christian Anders „Der Rub€l muss rollen“ geschrieben hat.

 

"BoD Aktuell", Ausgabe 3, Mai/Juni 2002
Der Brief - schönstes Cover

Ein Buch über Liebe und Romantik junger Menschen, wie schon das Cover verrät. Geschrieben hat es das wahre Multitalent Christian Anders -Sänger und Autor- der auch als TV-Priester in Amerika täglich "On Air" war.

Nicht nur als millionenschwerer Sänger ("Es fährt ein Zug nach nirgendwo") hat er Karriere gemacht, auch als Buchautor (bisher 10 BOD-Titel) ist er erfolgreich in Erscheinung getreten. Eines seiner ersten Bücher hat er jetzt wegen der nicht enden wollenden Nachfrage bei BOD wieder aufgelegt: "Der Brief". Diesen Roman hatte er 1976 auf Initiative der BRAVO zu seinem gleichnamigen Hit geschrieben, wo er auch prompt zum BRAVO-Roman des Jahres mit entsprechender Sogwirkung avancierte.

Es geht darin um die Liebe zweier Jugendlicher mit all ihren Schwierigkeiten, Hürden und Problemen. Ein Titel also, der sicherlich bei einigen nostalgische Erinnerung an damals auslösen wird und auch heute noch eine Entdeckung darstellt. Denn wie schreibt Christian Anders: "Die Wege der Liebe sind wunderbar" - die Wege mancher Bücher sicherlich auch. Das Buch ist erschienen. Sein bisher schönstes Liebeslied "Heather and I" noch nicht.

Christian Anders: Der Brief (ISBN: 3-8311-3178-3), EUR 17,-


Wir hatten schon lange das Gefühl! Das Cover ist das Werk unseres Webmasters Tom Seifert, 23 Jahre, Informatikstudent aus Altenberg. Tom hat tolle Arbeit geleistet. Christian Anders hat das schon lange erkannt und ihm am 23. März 2002 zur Buchpräsentation herzlich gedankt. Wir freuen uns schon auf`s nächste Cover !


Buch "Der Brief" von Christian Anders