Christian Anders - Filmographie

FILME – Christian Anders als Schauspieler, Regisseur, Drehbuchautor, Komponist und Produzent

Filme reizten mich schon immer. Ich konnte natürlich meine Hits singen, aber noch vieles ausprobieren. Und so entwickelte ich mich vom Darsteller über den Drehbuchautor bis hin zum Regisseur und Produzenten. Auch eine Möglichkeit Geld auszugeben, aber es hat Spaß gemacht. Übrigens konnte ich mich auch karatemäßig „austoben“. Ich denke nur an die Trainings- und Kampfszenen in meinem Film „Die Brut des Bösen“, die heute noch Aufsehen erregen.

Ich war also Darsteller (Die Brut des Bösen, Das haut den stärksten Zwilling um, Der Stein des Todes, Die Todesgöttin des Liebescamps, Wir hau’n den Hauswirt in die Pfanne), schrieb die Musik (Die Brut des Bösen, Die Todesgöttin des Liebescamps, Warum läuft Herr R. Amok?), das Drehbuch (Die Brut des Bösen, Die Todesgöttin des Liebescamps), führte Regie (Die Brut des Bösen, Die Todesgöttin des Liebescamps) oder war Produzent (Die Todesgöttin des Liebescamps).

1969: Warum läuft Herr R. Amok?

Enthält meinen großen Hit GEH NICHT VORBEI. Rainer Werner Fassbinder fühlte sich dadurch so inspiriert, dass er drum herum eine Geschichte schrieb. Frustrierter Mann erschlägt seine ganze Familie und erhängt sich schließlich auf der Toilette. Na prima.

Produktionsjahr 1969; Produktionsfirma: Antiteater/Maran (für SDR); Länge: 88 Minuten; Drama; FSK: ab 16; Erstaufführung: 28.06.1970/28.12.1971 SDR; Produzent: Michael Fengler, Rainer Werner Fassbinder; Regie: Michael Fengler, Rainer Werner Fassbinder; Drehbuch: Improvisationsvorlage von Rainer Werner Fassbinder und Michael Fengler; Kamera: Dietrich Lohmann; Musik: Christian Anders, Peer Raben; Schnitt: Michael Fengler, Rainer Werner Fassbinder; Darsteller: Eva Pampuch, Jochen Pinkert, Eva Madelung, Hannes Gomball, Doris Mattes, Franz Maron, Lilo Pempeit, Hanna Axmann-Rezzori, Carla Egerer, Lilith Ungerer, Amadeus Fengler, Günther Kaufmann, Irm Hermann, Hanna Schygulla, Katrin Schaake, Ingrid Caven, Peter Hamm, Peter Moland, Peer Raben u.a.

1971: Das haut den stärksten Zwilling um

Ein anderer lustiger Film. Inhalt: Ich reiße Ilja Richter die Kleider vom Leibe und er reißt mir die Kleider vom Leibe. Am Schluss liegen wir beide als Babys im Kinderwagen. DAS ist deutscher Humor. JAWOLL!

„Die Zwillinge Gaby und Ulli König spielen zwei junge Mädchen, die Dank der Tatsache, dass es sie „doppelt“ gibt, bei ihren Lehrern und Freunden, aber auch bei ihrem leidgeprüften Vater, der seinerseits ebenfalls ein Zwilling ist, allerlei turbulente Verwirrung stiften. Peter Weck spielt diesen, von immer neuen Überraschungen heimgesuchten Zwillingspapa. Seine charmante „Geschiedene“, die auf Umwegen wieder zu ihm zurückfindet, ist Gerlinde Locker. In weiteren Hauptrollen sind Christian Anders und Peggy March zu sehen (und natürlich mit neuen Liedern auch zu hören), sowie Ilja Richter, Ralf Wolter, Christiane Schuberth, Beppo Brem und Gunther Phillip. Als musikalische Gäste treten Miguel Rios („A song of joy“), Marianne Mendt („A Glock’n...“) und Peter Maffay („Lazy Daisy“) auf. Die Regie führte F.J. Gottlieb.“ (Quelle: Pressematerial von LISA FILM GmbH, München; Constantin-Film)

Produktionsjahr: 1971; Produktionsfirma: LISA, Länge: 97 Minuten; FSK: ab 6; Erstaufführung: 5.3.1971; Produzent: Laci von Ronay; Regie: Franz Josef Gottlieb; Drehbuch: Erich Tomek; Kamera: Klaus Wagner; Musik: Gerhard Heinz; Schnitt: Traude Krappl; Darsteller: Ulli König, Gaby König, Peter Weck, Christian Anders, Gerlinde Locker u.a.

1971: Wir hau’n den Hauswirt in die Pfanne

Das war ein Spaß. Musik ist von mir. Ich spiele in dem Film den Jurastudenten Wolfgang. Am Schluss darf ich sogar Uschi Glas küssen. Ich singe „Dich will ich lieben“ und „Du hast sie verloren“.

Ein Mietshaus – normal und gewöhnlich wie andere Mietshäuser auch. Es gibt nur einen Unterschied: Der alte Hauswirt ist gegangen, und Hugo Zwicknagel und seine Frau Mathilde, die Neuen, verlangen einen anderen Ton. Geräusche, Kinderspiele, Bälle, eigentlich alles ist verboten. Die Atmosphäre hat sich geändert. Alle Hausbewohner sind unglücklich über den Wechsel.

Amadeus Kleinschmidt, Musiker des Stadtorchesters, darf zum Beispiel nicht mehr Tuba üben. Die Waschmaschine im Keller wird von Frau Zwicknagel privatisiert. Hugo sammelt eifrig die Spielsachen ein, vor allem von Frank und Franzi, den beiden Kindern von Amadeus und Lenchen Kleinschmidt.

Und eigentlich sind Frank und Franzi, angespornt von Wolfgang, dem studierenden Untermieter der Kleinschmidts, die einzigen, die sich wehren. Sie verursachen eine Explosion,... Sie bocken Zwicknagels Auto auf, so dass sie nicht abfahren können, um ihre Tochter Moni vom Bahnhof abzuholen...

Pech ist eigentlich nur, dass sich Wolfgang in Moni Zwicknagel verliebt hat. Er weiß, dass den Kleinschmidts die Wohnung gekündigt werden soll, weil die Hauswirtsleute sich den Kinderterror nicht länger gefallen lassen wollen. Und er weiß, dass seine kleine Affäre sicherlich in dem Augenblick beendet ist, in dem Moni ihn als einen der Kleinschmidts identifiziert.

Alles hätte wahrscheinlich ein böses Ende genommen, wäre nicht Opa Neubauer aufgetaucht, der Großvater von Frank und Franzi. Er ist Erfinder. Und seine Erfindungen, die auch mit einigen Geräuschen verbunden sind, geben eigentlich den Rest.

Eines Tages steht ein Möbelwagen vor der Tür: Zwangsräumung der Wohnung von Kleinschmidts. Lenchen ist wie von Sinnen. Es hilft gar nichts, dass Opa und Wolfgang als letzten Rachefeldzug eines von Hugo Zwicknagels Beinen in Gips gelegt haben, als der einen Rausch ausschlief. Keine der Attacken kann ihre Trauer um die schöne Wohnung mildern. Vor der Tür stehen bereits die neuen Mieter. Aber als gerade Zwicknagels vor Stolz über ihre gelungene Aktion strahlen, zieht Opa seine Trumpfkarte. Er teilt mit, dass er längst Besitzer des Mietshauses ist, dass es über eine Bank gekauft hatte. Kleinschmidts und alle anderen Mieter dürfen ab jetzt wieder leben, wie sie es wollen. Zwicknagels müssen gehen – und aus dem Mietshaus ist wieder ein ganz normales Haus geworden, in dem sich die Leute wohlfühlen. Und dass Wolfgang dennoch seine Moni bekommt, ist klar. (Quelle: „Neues Filmprogramm“, Juli-Folge 1971. Herausgeber: Verlag „Neues Filmprogramm“ (Leminger, Spalding & Weiss).)

Eine Farbfilm-Gemeinschaftsproduktion der ALLIANZ-FILMPRODUKTION GMBH und der TERRA FILMKUNST GMBH, Berlin. Im Verleih der Constantin-Film. Filmmusik: Eine Chranders-Musik-Produktion (Christian Anders); Buch: Barbara Anders (unter Mitarbeit von Michael Haller); Kamera: Ernst Wild; Bauten: Peter Rothe; Schnitt: Renate Willeg; Aufnahmeleitung: Hans Joachim Bracht, Frank Guarente, Lutz Winter; Gesamtleitung: Heinz Willeg; Regie: F.J. GOTTLIEB; Darsteller: Uschi Glas, Fritz Tillmann, Hannelore Schroth, Christian Anders, Ralf Wolter, Margot Trooger, Anita Kupsch, Rudolf Schündler, Loni Heuser, Dirk Reichert, Irina v. Bentheim, Brigitte Mira, Olivia Molina u.a.

Werbetext von Constantin Film: Dies ist der Film für alle, die gern herzlich lachen! Nur Haustyrann Frtiz Tillmann und sein „Drachen“ Hannelore Schroth haben zur Schadenfreude ihrer Mieter (und der Zuschauer) nichts zu lachen, bis die jungen Leute (Uschi Glas, Christian Anders) den Hausfrieden wieder herstellen. – Turbulent und handfest.

1971: Wenn die tollen Tanten kommen

Hier spiele ich neben Ilja Richter und Rudi Carell einen geheimen Hotelbesitzer. Hubert von Meyerinck spielt auch mit.

Drehbuch: Kurt Nachmann und August Rieger; Kamera: Heinz Hölscher; Musik: Gerhard Heinrich; Aufnahmeleitung: Thomas J. Frank, Werner Egger-Poetschke; Produktionsleitung: Laci von Ronay; Regie: F. J. GOTTLIEB.

Darsteller: Rudi Carrell; Ilja Richter, Christian Anders, Chris Roberts, Andrea Rau, Katja Weigmann, Ulli und Gaby König, Doris Kirchner, Ingrid Back, Rainer Basedow, Jochen Busse, Raoul Retzer, Alexander Grill, Hubert von Meyerinck, Gunther Phillipp sowie als Gäste Graham Bonney, Kurt Stadel, Druid Chase - Eine LISA/DIVINA Farbproduktion im Verleih der GLORIA-FILM.

Inhalt: „Lauter verrückte Leute!“ pflegt der flotte Rudi (Rudi Carrell) im Umgang mit seinen Mitmenschen regelmäßig festzustellen. Dabei gehört er zweifelsohne selbst dazu.

Mit seinem jungen, fast ebenso unbekümmert fröhlichen Freund Paul Förster (Ilja Richter), der im Münchner Reisebüro „Exclusiv“ angestellt ist, wollte er eigentlich nach Spanien in Urlaub fahren. Doch beide Freund sind plötzlich auf dem Weg nach Velden am Wörthersee. Paul hat nämlich verbummelt, den Reisebürovertrag mit dem „Schlosshotel“ in Velden verlängern zu lassen. Wenn er nicht sofort hinfährt und sich an Ort und Stelle um die Sache kümmert, fliegt er – raus natürlich, droht ihm sein zackiger Chef, Herr Storz (Hubert von Meyerinck).

Dass Paul und Rudi jedoch erstens nicht planmäßig in Velden ankommen und zweitens nicht als die, die sie wirklich sind, sondern als „tolle Tanten“, liegt an allerlei komischen Missverständnissen und verzwickten Situationen.

In Velden zerbricht man sich inzwischen die Köpfe darüber, wer der neue Hotelbesitzer sein mag, der täglich telefonisch Anordnungen gibt, sich aber noch nie persönlich sehen ließ – nicht nur zum Leidwesen des temperamentvollen Portiers Poldi (Gunther Philipp), sondern auch des charmanten Empfangschefs Andrè (Chris Roberts) und des freundlichen Oberkellners Graham (Graham Bonney), der verwundert registriert, was um ihn herum vorgeht. Schließlich trägt auch der verwirrte Hausdiener Beppo (Raoul Retzer) zum allgemeinen Durcheinander bei, denn Beppo glaubt, er sei bereits im delirium tremens, weil er die neue Telefonistin Uschi (Ulli König) doppelt sieht. Dass Uschi ihre Zwillingsschwester Muschi (Gaby König) im Schrank der Telefonzentrale versteckt, weil im Hotel nur ein Job frei war, es sich also in Wirklichkeit um ein Zwillingspärchen handelt, ahnt er natürlich genauso wenig wie der in Uschi verliebte Andrè. Nimmt es da Wunder, dass alle versuche Pauls, seinen Auftrag nicht aus den Augen zu verlieren, schon an den Damenkleidern scheitern, die er nicht ausziehen kann, weil Rudi ihn daran hindert.

Inzwischen hat sich auch Pauls Reisebüro-Kollegin Eva (Katja Weigmann), die sein telefonischer Hilferuf nach Anzug, Paß und Geld erreichte, auf den Weg nach Velden gemacht. Sie reist im Wagen eine jungen Mannes namens Christian (Christian Anders), dessen Schüchternheit gelegentlich einer erstaunlichen Bestimmtheit weicht, vor allem dann, wenn er telefoniert...

Während „Tante“ Rudi in keine allzu damenhafte Situation gerät, versucht Paul verzweifelt, zu einem Anzug zu kommen...

Ein allgemeines wildes Tohuwabohu bahnt sich an. Eine Haarspray-Schlacht um die Klamotten beginnt und endet erst happy, als Rudi – nun wieder ganz charmantes Mannsbild wie zu Anfang – endlich an der gedeckten Tafel auf der Hotelterrasse feststellt: „Lauter verrückte Leute!“, aber auf ihre Art ganz glücklich, denn letzten Endes geht alles gut aus... (Quelle: Werbetext GLORIA-FILM)

1979: Brut des Bösen

Nach so viel Klamauk habe ich mir gesagt: DAS KANNST DU BESSER! Das Ergebnis: DIE BRUT DES BÖSEN. Buch, Regie, Musik und Hauptrolle: Christian Anders. Habe mich in diesem Karatestreifen ein bisschen wie Bruce Lee gefühlt. Meine damalige Lebensgefährtin Dunja Rajter hat auch mitgespielt. Sie wird am Ende erstochen von einem 1.20 großen Zwerg.

Das Problem bei diesem Film waren die Kampfszenen. Da haben die Statisten – alles richtige Karatemeister – auch oft wirklich zugeschlagen, um besser in der Szene auszusehen...

Der größenwahnsinnige Zwerg van Bullock will der mächtigste Heroin-Händler der Welt werden und sich damit an seinem Schicksal rächen. Sein ihm sklavisch ergebener Zwei-Meter-Leibwächter Komo macht für ihn die Schmutzarbeit. Der Karatemeister Frank kommt ihm ins Gehege... Hervorragende Kampfszenen in diesem brillanten Film von Christian Anders.

Produktionsjahr 1979; Produktionsfirma: Leo Kempkes; Länge: 85 Minuten; FSK: ab 16; Erstaufführung: 16.08.1979; Produzent: Leo Kempkes; Regie: Christian Anders; Drehbuch: Christian Anders; Kamera: Hans Burmann Sanchez; Musik: Christian Anders; Schnitt: Eduardo Biurrun; Darsteller: Fred Harris; Ria Remp; Maribel Martin, Christian Anders; Deep Roy, Dunja Rajter.

1981: Todesgöttin des Liebescamps

Dies war mein zweiter Streich in Eigenregie. Spiele dort einen Sektenguru, der sich aber zum Schluss wandelt. Wahrscheinlich habe ich daher dieses Guru-Image.

“Christian Anders meets Jim Jones

Es war das Jahr 1978, als Reverend Jim Jones die gut 900 Jünger seines People`s Temple im Dschungel von Guyana in den Tod führte. Seine Utopie einer klassenlosen Gesellschaft in völliger Freiheit war damit endgültig zum Unort geworden. Die letzte, wahnwitzige Konse-quenz einer despotischen Parabel, entlang derer Jim Jones die Mühseligen und Beladenen be-nutzt und beschmutzt hatte wie jeder andere gute Führer in der Geschichte vor ihm. Diese Tragödie tropfte offenbar auch in die Gehirnwindungen eines Schlagersängers namens Christian Anders. Und da sein Schlagerstern langsam unterging, verfasste er flugs ein Dreh-buch, das seine Allmachtsphantasien weiter blühen ließ. Buch, Regie, Musik und Hauptrolle: Christian Anders. Lediglich die weibliche Hauptrolle ließ er „Black Emanuelle“ Laura Gemser übernehmen – die Weisheit eines echten Sehers. Das Reproducts-Fernsehmuseum Hamburg zeigte im Jahre 2004 den Film „Die „Todesgöttin des Liebescamps“.

(Text: HEINZ KLETT; Reproducts – Fernsehmuseum Hamburg)

„…Christian Anders ist Dorian, der Lieblingsjünger der „Göttlichen“ (natürlich Laura Gemser), der in ihrem Auftrag neue Anhänger für ihr Liebescamp rekrutiert. Die „GÖTTLICHE“ verlangt von ihren Jüngern absoluten Gehorsam und wer das Camp verlassen will, wird von ihrem monströsen Leibwächter Tanga (Sascha Borysenko) ins Jenseits befördert. Als sich Dorian in die Senatorentochter Patricia (Simone Brahmann) verliebt, steuert die Liebeskomune auf die Katastrophe zu.

DIE TODESGÖTTIN DES LIEBESCAMPS ist einer der Filme, deren Qualitäten durch eine Nacherzählung des Inhalts nicht zu vermitteln sind. Es sind vielmehr einige unglaubliche Musical-Nummern und Kabinettstückchen wie eine derbe Entjungferungsszene, die den Film unvergesslich machen. Anders schauspielerische Leistung, seine Blicke, die Frisur, ... – dies alles brennt sich unauslöschlich ins Hirn des Betrachters.

Und über allem thront die wundervolle Laura Gemser. Sie ist die Idealbesetzung, die Göttliche, und wirklich die einzige Schauspielerin im ganzen Film. Wenn Laura fast nackt ein weißes Pferd besteigt und unter dem Jubel ihrer Anhänger ins Camp reitet, dann möchte man selbst ihrem Zauber erliegen und sich in die Reihen der Verblendeten einreihen. (von Heinz Klett, Filmclub Buio Omega)

Produktionsjahr 1980; Thriller, Produktionsfirma Christian Anders Filmproduk-tion; Länge: 79 Minuten; FSK: ab 18; Erstaufführung: 10.04.1981; Produzent: Christian Anders; Drehbuch: Christian Anders; Kamera: Vassilis Christomoglou; Schnitt: Renate Engelmann; Darsteller: Laura Gemser, Christian Anders, Sascha Borysenko, Gabriele Tinti, Simone Brahmann, Maximilian Wolters u.a. Verleih: Avis/Film-Allianz; Video: Carina/Heimfilm.

1987: Stein des Todes

In diesem Film spiele ich den Zuhälter von Katja Flint. Hat Spaß gemacht. Hier in der Dschungelhölle von Sri Lanka habe ich auch Heather Thomas kennen gelernt, die schöne Jodie von „Ein Colt für alle Fälle“. Bin dann zu ihr nach Hollywood gezogen. Hat aber nicht lange gedauert.

... manchmal ist Rache Gerechtigkeit. Film mit Christian Anders, Albert Fortell, Heather Tho-mas, Tony Kendall, Brad Harris, Elke Sommer u.a. Während des prunkvollen, alljährlich in Sri Lanka stattfindenden Elefantenzuges verliert der junge Kumar Cunningham seine Verlobte Jane. Rasend vor Schmerz tötet Kumar die Dealer und wird wegen Mordes verhaftet. Er kann jedoch fliehen und schließt sich den beiden Ex-Söldnern Brian und Hemingway an, die allerlei illegalen Geschäften nachgehen.

Mit einem Banküberfall verschaffen sie sich das Geld, um gegen die Drogenmafia in Sri Lanka zu kämpfen. Zusammen mit der New Yorker Journalistin Merryl Davis starten sie einen Großangriff auf das im Urwald versteckte Hauptquartier der Drogendealer.

Produktionsjahr: 1986; Actionfilm; Produktionsfirma: Neue Reginafilm/CCC-Filmkunst/BR/Taprobane; Video-Anbieter: Starlight; Länge: 97 Minuten; FSK: ab 16; Erstaufführung: 2.7.1987/Dezember 1987: Video; Produzent: Theo Maria Werner, Artur Brauner, Chandran Rutnam; Regie: Franz Josef Gottlieb; Drehbuch: Heinz Werner John, Werner Hauff; Kamera: Klaus Werner; Musik: Luigi Ceccarelli; Schnitt: Renate Engelmann; Darsteller; Heather Thomas, Siegfried Rauch, Birte berg, Christian Anders, Elke Sommer, Albert Fortell u.a.

1987: In den Klauen des C.I.A.

Da tue ich einem Freund John Liu einen Gefallen und spiele in einem Karatefilm einen amerikanischen Geheimagenten, zusammen mit meiner damaligen Freundin Yolanda.

EINE JOHN LIU PRODUKTION – MUSIK VON CHRISTIAN ANDERS

Durch einen Topoffizier des KGB erfahren CIA-Agenten, dass die Agenten des russischen Geheimdienstes eine bestimmte Karatetechnik unter Hypnose gelehrt bekommen. Diese Karatekämpfer sind unschlagbar. Bevor er weitere Informationen geben kann, wird der KGB-Offizier erschossen. In den USA gibt es nur einen Mann, der Karatetechniken unter Hypnose lehrt, JOHN LIU! Dieser will jedoch nicht mit dem CIA zusammenarbeiten. Mit vielen schmutzigen Tricks wird er überredet, das Angebot anzunehmen. In einem Camp entwickelt er eine Tötungsmethode für die CIA-Agenten, die keine Spuren hinterlässt. Endlich gelingt es ihm, mit Hilfe einer Freundin über Frankreich nach Spanien zu entkommen. Immer mit feindlichen Agenten auf der Spur. In einer Anzahl von fürchterlichen Kämpfen bleibt John Liu Sieger. Wann wird er endlich den Klauen des CIA entkommen?

Quelle: "Über Nacht ein Star", (dort mit vielen Abbildungen, alten Filmprogrammen und Covern) Verlag Elke Straube, ISBN: 393769902 3

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