Esch-Oppenheimer
oder
DIE HAIE IN AKTION
RIESENSCHWINDEL
WOLLT IHR WISSEN WIE DER HAI ARBEITET??? WOLLT IHR WISSEN WIE HAIE ARBEITEN? HAIE, DIE JETZT ENDLICH SOGAR VOM WDR ENTLARVT WERDEN: HAIE, DIE ICH SCHON LANGE ANGREIFE, ABER DANN WERDE ICH JA ANTISEMIT GENANNT!
So, nun habe ich mich etwas beruhigt. In meinen Schriften weise ich auch auf die kriminellen Machenschaften der Oppenheimer Clique hin. HALLO, HERR BRODER!!!!!!!!!!! Nun hat DER WDR gewagt, den Oppenheimer - Esch - Holzmann Schwindel aufzudecken. ICH WETTE die Redakteure vom WDR werden NICHT von Herrn Broder als ANTISEMITEN hingestellt!!!!
Doch nun zur Sache. MAN LESE UND STAUNE, wie uns die HAIE belügen, betrügen und bescheißen von vorne bis hinten!! UND KEINER TUT WAS DAGEGEN. UND DER KLEINE MANN MUSS BLUTEN für diese Betrügereien auf höchster Ebene! HALLO GERHARD!!! HASTE GESCHLAFEN??? ODER MITGEMACHT! Nun ja.
Hier kommt ORIGINALTON WDR über die Betrügereien derer, die ich in meinen Büchern HAIE nenne. Das ist doch noch nett im Vergleich zum WDR, der diese Leute BETRÜGER UND KRIMINELLE nennt, oder? Herber Beigeschmack: Das Ganze wurde um 23:00 gesendet, wenn der Großteil der Deutschen bereits erschöpft von geistlosen Talkshows und Raab K... endlich in die Kiste sinkt. Aber was soll’s.
Alsdann, es geht los im ORIGINALTON UND TEXT.
Milliarden-Monopoly - Die verschwiegenen Geschäfte der Oppenheim-Esch-Holding
NA, LIEBER LESER? HAT’S SPASS GEMACHT??P Ich hoffe doch ja. Wollen sie sich weiter bescheißen lassen oder ist endlich genug damit? Dann fördern Sie unsere Website und kaufen Sie unsere Bücher. Kopf in Sand stecken gilt nicht, das hat man damals unter Hitler auch gemacht.
Liebe und Licht
Euer sehr einsamer Rufer in der Wüste
Christian Anders
P. S. 1
Und nun sagt mir, dass ich in meinem Lied DER HAI übertrieben habe, wenn ich sage und schreibe:
DER HAI
Ich trage Boss und ein Toupet, hin und wieder schnupf ich Schnee
Ich bin cool und so korrupt, es gibt nichts was mich stoppt auf dem Weg nach oben
Ich bin der Hai
Ich verschiebe Akten hin und her, Lug und Trug fällt mir nicht schwer,
Ich will mehr, mehr, mehr.
Der Dax geht rauf, der Dax geht runter, mich stört’s nicht, ich bleib immer munter,
Ich weiß Bescheid, kenn den Schwindel, ich scher mich nicht um das Gesindel,
meinetwegen soll’n die bluten, ich bleibe cool, reg mich nicht auf,
der kleine Mann zahlt immer drauf
Ich hab die Macht und ihr seid nur das Pöbelpack, ich bin der Hai.
Ihr wolltet mich, habt mich gewählt, doch dabei habt ihr euch verzählt,
denn ich hatte nur eins im Sinn, ist da auch genug für mich drin?
Ich saug euch aus und schmeiß euch weg, wie’s euch dann geht stört mich ´nen Dreck,
ich spekulier mit euren Renten und weiß genau wie das mal endet,
ich hab die Kohle, ihr habt nichts, so macht es Spaß, so plante ich’s.
Ihr seid nur kleine Arbeitsmaden, wo ich nur kann will ich euch schaden,
ich bin der Herr, ihr seid das Pack, ich steck euch alle in den Sack,
ich mach euch fertig, saug euch aus, ihr seid das Blut, ich bin die Laus,
ich fress mich fett und rund und dick, dem kleinen Mann bleibt nur der Strick.
Deutschland ist pleite, wir sind am Ende, der Hai reibt sich vergnügt die Hände,
da kann ich manchmal schon versteh’n, wie Leute auf die Barrikaden gehen,
sie werfen Bomben, rufen „Du Schwein“, doch der Hai, der grinst: „Ich sperr euch ein!“
Ich hab die Macht, ich hab das Geld, ich bin der Herrscher dieser Welt.
Ich schick euch täglich auf die Rolle, ihr kennt sie nicht, „Die Protokolle“.
Ihr seid nur Sklaven, kleine Scheißer, regt euch nur auf, schreit euch schön heiser
Am Ende zahlt ihr doch nur drauf, so ist nun mal der Welten Lauf
Und kommt die Wahl, werd ich’s schon bringen, lass ein paar Schlagerfuzzies singen,
ich bin der Scheißer, du das Klo, dein Zug der fährt nach nirgendwo.
Auf sieben Säulen ruht die Welt, sieben Familien haben das Geld
Ob Rothschild, Cohn oder Donati, man nennt uns auch Illuminati
Mit AIDS verseuchen wir die Welt und machen mit der „Heilung“ Geld
Du zahlst und zahlst und wirst verrecken, so war’s geplant wie mit den Decken,
die mit Pocken wir verseuchten, um die Indianer zu ver-scheuchen,
die einst Amerika allein bewohnt.
Jetzt weißt du, wer ich wirklich bin, und wenn du kannst dann schrei,
doch keiner wird dich hören, du bist zu klein, ein kleiner Fisch,
ich fress dich auf, ich bin der Hai.
Wer wirklich herrscht, erkennst du nicht, du krebst im Dunklen,
ich herrsch im Licht.
Ob Bankencrash oder Französische Revolution, ich hab’s geplant, ich wusste es schon.
Ich habe AIDS erfunden, ich war dabei, ich bin der Hai, ich bin der Hai.
Der kleine Mann ist dumm geboren, hat schon von Anfang an verloren
Ich bin der Hai, ich fress euch alle, denn ihr sitzt alle in der Falle.
Ich druck das Geld, ich bin der Sieger, ich bin der coole Überflieger.
Ihr seid die Deppen, euch kann man neppen, ihr ackert euch den Buckel krumm
Für ein paar Kröten, da bricht der Knochen, da kracht die Schwarte,
ich mach’ am Tag fast `ne Milliarde mit einer einzigen Unterschrift,
ihr seid gefangen, ich bin frei, ich bin der Hai, ich bin der Hai.
Ich manipuliere die Weltgeschichte, ich frisiere die Berichte
Bei Pearl Harbor war ich dabei, ich wusste, dass die Japaner kommen,
ich bin der Hai, ich bin der Hai
Ich bin gut drauf, kann immer lächeln, ihr könnt am Ende nur noch röcheln
Ich wickel euch um den kleinen Hunzingerfinger, ihr seid nur arme kleine Stinker
Ich bin der King, ihr seid das Vieh, ihr kriegt mich nie, ihr kriegt mich nie,
ich bin der Hai
Ich bin die Spitze der Elite, wo ich herkomm, da wart ihr nie
Auf Eaton wurde ich erzogen, da hat man mich zurecht-gebogen
Ihr wisst gar nicht was Eaton ist, ich bin das Gold, ihr seid der Mist.
Vor Sorgen da schlaft ihr kaum ein, so ist es gut, so muss es sein
Und von der Wiege bis zur Bahre, bin ich dabei, ich beut euch aus, ich bin der Hai.
HAHAHAHAHAHA
P.S. 2
Wollt ihr auch noch von ANDERER Seite als der meinen hören bzw. lesen wie Haie wie Oppenheimer agieren, UND DAS ALLES AUF KOSTEN DES STEUERZAHLERS??? Dann lest den mutigen Artikel von Werner Rügemeier, der ebenfalls ein kühner und einsamer Rufer in der Wüste ist.:
KölnArena
Der Bankier und seine Stadt - oder wie die High-Society den Stadthaushalt plündert
* jW-Autor Werner Rügemer hat seine Recherchen über den Kölner Klüngel zu einem Buch geformt, das am 15. Mai erscheint: »Colonia Corrupta«. Der thematische Bogen reicht von bisher unbekannten Insidergeschäften des legendären Kölner Oberbürgermeisters Konrad Adenauer über den »größten Politikkauf der deutschen Geschichte« (IHK-Präsident von Schröder organisierte die Kanzlerschaft Hitlers) bis zur heutigen Kohabitation und Kopulation von SPD und CDU. »Unregelmäßigkeiten«, wie sie heute über die Kölner Müllverbrennungsanlage bekannt werden, veröffentlichte Rügemer schon 1995. Unser Vorabdruck aus dem Kapitel »Der Bankier und seine Stadt« schildert die Finanzierung der Veranstaltungshalle »KölnArena«.
Die Stadt bekomme die modernste Veranstaltungshalle der Welt und ein neues Rathaus dazu, und dafür müsse sie keine einzige Mark investieren - mit solchen Versprechungen umgarnten der damalige Kölner Oberstadtdirektor Lothar Ruschmeier und Mehrheitsfraktionschef Klaus Heugel die Ratsmitglieder. Auch 1995 war wie heute von den »leeren öffentlichen Kassen« und dem »Bankrott der Kommunen« die Rede. Was schien da näherzuliegen, als das großzügige Angebot eines Investors anzunehmen, der das Megaprojekt planen, bauen, finanzieren, am Ende schlüsselfertig übergeben würde? Ein Renommierprojekt der Extraklasse und irgendwie fast ganz umsonst?
Referenzprojekt von Holzmann
Die »KölnArena« ist seit ihrer Eröffnung im Jahre 1998 weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Die 18000 Plätze des »modernsten Sport- und Showpalastes Europas«, wie es in der Selbstdarstellung heißt, füllen sich für Konzerte mit Elton John und Pavarotti, Aida-Inszenierungen und Auftritte des Stargeigers André Rieu ebenso wie für Eishockey-Spiele, die Revue Holiday on Ice und Aktionärsversammlungen der Deutschen Telekom. Das Einzugsgebiet reicht bis nach Belgien, in das Ruhrgebiet und in die Niederlande. Was aber weitgehend unbekannt blieb, ist der Umstand, daß die Halle Teil eines größeren Projekts ist: Das neue Kölner Rathaus wurde als »Mantelbebauung« um die Arena herumgelegt und beherbergt nun Büros der Stadtverwaltung sowie 2900 Parkplätze und gewerbliche Räume. Die Kombination eines Show-Palastes mit einem Rathaus in einem einzigen Immobilienprojekt liegt aber nicht unbedingt auf der Hand.
Anfang der 90er Jahre suchte der Baukonzern Holzmann nach Großprojekten, wozu eine Mehrzweckhalle nach US-Vorbild gehören sollte. Mit solchen Hallen wollte Holzmann den europäischen Markt aufrollen und benötigte ein Referenzprojekt. Verhandlungen am Konzernsitz Frankfurt kamen nicht zu einem Ergebnis. In Köln aber fand sich mit Oberstadtdirektor Ruschmeier ein Befürworter, der die niedergehende Industriestadt in einen Medien-, Sport- und Showstandort umwandeln wollte.
Ein Architektenteam entwickelte zunächst das Konzept einer Mehrzweckhalle unter dem Namen »Europalast«. Dabei wurde klar: Eine solche technisch aufwendige Halle trägt sich nicht selbst. Nur ein die Halle umgebendes Profitcenter etwa mit Einkaufspassagen, Hotels und Restaurants könnte das Projekt profitabel machen. Aber das schien in diesem rechtsrheinischen Viertel außerhalb der City nicht möglich. Da heckte Ruschmeier mit der Kölner Privatbank Oppenheim eine »geniale Lösung« aus: Anstelle eines unsicheren privaten Profitcenters sollte das städtische Rathaus gebaut werden, das von der Stadt langfristig zu Festpreisen angemietet wurde. Die Bank würde einen geschlossenen Immobilienfonds einrichten und das Mischprojekt Arena/Rathaus finanzieren.
Die Kölner Traditionsbank Oppenheim hatte sich schon seit einiger Zeit in Immobiliengroßprojekten engagiert. Für den Kölner Raum tat man sich mit dem Troisdorfer Bauunternehmer Josef Esch in einer Immobilienholding zusammen. Für das Kölner Erstprojekt Arena/Rathaus wurde der »Immobilienfonds Köln-Deutz Arena und Mantelbebauung GbR« gegründet. Am 27.9.95 beschloß der Rat mehrheitlich, dem Fonds die Finanzierung und Vermietung von Arena und »Mantelbebauung« zu überlassen. Ruschmeier jubelte, ähnlich wie drei Jahre zuvor beim Beschluß über die Müllverbrennungsanlage: »Die bedeutendste Entscheidung meiner Amtszeit«. Das sollte sich später auf ganz andere Weise bewahrheiten.
Der Oppenheim/Esch-Fonds brachte die Bausumme von 900 Millionen Mark auf: 300 Millionen für die Arena, der größere Teil mit 600 Millionen für das Rathaus. 77 Personen zahlten im Durchschnitt 15 Millionen Mark ein und wurden Kommanditisten des geschlossenen Immobilienfonds. Sie erhalten dafür bis zum Jahre 2028 eine jährliche Gewinnausschüttung von 4,6 Prozent und steuersparende Verlustzuweisungen. Als Generalunternehmer für den Bau des Komplexes bot sich der Holzmann-Konzern an, hatte der sich doch bereits bei der Müllverbrennungsanlage bewährt.
Dauersubventionierung
Das Projekt erwies sich für den Investor nur durch verschiedene verdeckte Subventionen als profitabel. Sie summieren sich im dreistelligen Millionenbereich und werden der Öffentlichkeit nur nach und nach bekannt. Niemand weiß, was da noch unter der Decke steckt. Da ist zunächst der Grundstückspreis. Der Fonds bekam das städtische Grundstück mit 72 500 Quadratmetern für 18 Millionen Euro, obwohl sich die Taxierung durch das Liegenschaftsamt auf 42 Millionen Euro belief. Die Kosten für die Verkehrsanbindung - entscheidende Voraussetzung für die Arena, das Rathaus mit 3500 Arbeitsplätzen und Tausenden Parkplätzen - übernahm ebenfalls die Stadt. Das kostete 26 Millionen Euro.
Als Knackpunkt für versteckte öffentliche Dauersubventionierung erwies sich der 30-Jahres-Mietvertrag für das Rathaus. Die Mieten summieren sich für die gesamte Laufzeit auf 500 Millionen Euro. Die Mietberechnung geriet für die Stadt ungewöhnlich ungünstig. So mag zwar die festgelegte Staffelmiete theoretisch dem üblichen Quadratmeterpreis entsprechen, doch durch zusätzliche Vereinbarungen klaffen der Quadratmeterpreis und die tatsächlich bezahlte Miete weit auseinander.
Das besonders Nachteilige findet sich im Kleingedruckten. Die Stadt ist für alle Reparaturen verantwortlich. Die Stadt zahlt dem Vermieter Oppenheim/Esch die Mieten für die Parkplätze und gewerblichen Räume, auch wenn diese nicht vermietet sind. Die 2 900 Parkplätze übersteigen den Bedarf bei weitem. Im Jahr 2000 etwa nahm die Stadt 450000 Mark aus der Parkplatzvermietung ein, zahlte aber an Oppenheim/Esch 3,2 Millionen. Da frühere Mietverträge weiterlaufen, mußte die Stadt wegen des Umzugs ins neue Rathaus allein in den Jahren 1998 bis 2000 zusätzlich 14,7 Millionen Mark an »Leerstandskosten« bezahlen.
Das Gebäude erwies sich beim Einzug als nur halbfertig. Die Stadt mußte 25 Millionen Euro investieren, um standardmäßige Kommunikationsleitungen zu verlegen. Weil es nicht genug Raum für Aktenarchivierung gibt, muß für 0,8 Millionen Euro Archivraum außerhalb angemietet werden. So erwies sich der öffentlich verkündete Mietpreis als illusionär, und so wurde das technische Rathaus unter der Hand für Oppenheim/Esch zu dem notwendigen »Profitcenter«.
Ruschmeiers Seitenwechsel
Das Bankhaus Sal. Oppenheim jr. & Cie. gab am 23. April 1998 bekannt: »Der Kölner Oberstadtdirektor Lothar Ruschmeier, der mit Ablauf des 22. April 1998 wegen des Endes seiner Amtszeit aus seinem Amt ausscheidet, tritt in die Geschäftsleitung der Oppenheim-Esch- Holding ein. Ruschmeier wird gleichberechtigter Geschäftsführer neben Matthias Graf von Krockow und Josef Esch. Die Oppenheim-Esch-Holding ist geschäftsleitende Holding für verschiedene Tochterunternehmen, in deren Geschäftsführung Ruschmeier ebenfalls eintritt.«
So wechselte der Oberstadtdirektor von einem Tag auf den anderen zu dem Unternehmen, mit dem er vorher den Mietvertrag für das Arena/Rathaus-Projekt ausgehandelt hatte. So bekam die Bank den obersten Geheimnisträger der Kölner Stadtverwaltung ohne einschränkende Bedingungen frei Haus geliefert. Vor seinem Abgang wurde entschieden, daß seine frühere Büroleiterin ab Mai 1998 zur Chefin des Liegenschaftsamtes bestellt wurde, einer Schaltstelle für Grundstücksverkäufe, Bebauungspläne und Straßenführungen. Für des Oberstadtdirektors neuen Arbeitgeber mag es nicht uninteressant sein, was in diesem Amt passiert. Denn das Projekt Arena/Rathaus war nur der Einstieg für weitere Immobilienfonds der Oppenheim-Esch-Holding in der Domstadt, zum Beispiel das Bezirksrathaus Nippes, das Dumont-Carré, das Coloneum und so weiter.
Ruschmeier wurde Geschäftsführer in folgenden Unternehmen der Oppenheim-Gruppe: Josef Esch Fonds-Projekt GmbH, Josef Esch Vermögensverwaltungs GmbH, Gebr. Esch Wohnbau GmbH, Josef Esch Allfinanzdienstleistungen GmbH, Josef Esch Finanzierungsvermittlungs GmbH, Christian Esch Bauunternehmung GmbH. Ruschmeier bekommt für seinen »fliegenden Wechsel« seitdem laut Bild das Vierfache seiner bisherigen B-10-Bezüge, also 400000 Euro, laut Express ist es sogar eine Million. Aber der engagierte Befürworter des schlanken Staates legt Wert darauf, aus der von ihm selbst geplünderten Stadtkasse gleichzeitig 6500 Euro monatliche Pension zu beziehen. Zur Vervollständigung sei folgendes angemerkt: Ruschmeier war als Mitglied der Verhandlungskommission für die Tarifabschlüsse im öffentlichen Dienst der Bundesrepublik für eine Stillhaltepolitik eingetreten, Arbeitsplatzgarantien dürfe es nicht geben, der verschuldete Staat müsse eisern sparen.
Am anrüchigen Seitenwechsel seines Genossen fand der Kölner Kommunalaufseher, Regierungspräsident Franz-Josef Antwerpes, ebensowenig zu beanstanden wie Ruschmeier-Freund Wolfgang Clement und der Landesinnenminister Fritz Behrens. Der Kölner CDU-Chef Richard Blömer rang sich zu Ruschmeiers Aufstieg auf das oberste Kölner Klüngeltreppchen zwar kurzzeitig die Standardfloskel ab: »Das ist ja fast wie in einer Bananenrepublik.« Doch auch die zaghaften Proteste der CDU im Landtag versiegten schnell, gibt es doch so manchen CDU-Oberbürgermeister, der übergangslos zu RWE oder zu einem anderen Unternehmen wechselt. Die Grünen protestierten etwas heftiger, aber an eine Neufassung des auch in dieser Frage völlig überholten Beamtengesetzes wollten auch sie nicht heran. Wer sich nur auf die geltende Rechtslage stützt, kann gegen diese Form der legalisierten Korruption nichts unternehmen.
Der Holzmann-Konzern trat beim Arena/Rathaus-Projekt nicht nur als Generalunternehmer auf, sondern auch als Betreiber. Die Tochterfirma Arena Management GmbH mietete nach der Fertigstellung die KölnArena für 23 Millionen Mark an, für 20 Jahre. Das ergab eine Verpflichtung von 460 Millionen DM. Wie sich im Zusammenhang des Beinahekonkurses von Holzmann im Dezember 1999 herausstellte, verursachte das Betreiben der Halle einen jährlichen Verlust zwischen fünf und 15 Millionen Euro.
Zur Sanierung wollte der neue Holzmann-Vorstand aus dem Betreibervertrag heraus. Graf Krockow vom Bankhaus Oppenheim, der selbst und mit Verwandtschaft zu den Kommanditisten des Investors gehört, gründete eine neue Betreibergesellschaft. Er verlangte von der Stadt Köln, die mit der Halle wirtschaftlich nichts zu tun hat, einen einmaligen Betriebskostenzuschuß von zwölf Millionen Mark und einen jährlichen Betriebskostenzuschuß von fünf Millionen, und zwar für 20 Jahre. Man kann’s ja mal versuchen! Diesmal klappte es nicht, der damals gewählte CDU-Oberbürgermeister »Harry« Blum, selbst Immobilienmakler, lehnte ab. »Unsere Aufgabe ist es nicht, Gewinne zu privatisieren und Verluste auf die Allgemeinheit abzuwälzen.« Aber etwas anderes klappte: Der Fonds erhielt aus dem Topf, den Bundeskanzler Gerhard Schröder für die Rettung von Holzmann-Arbeitsplätzen zusammengeschoben hatte, 55 Millionen Euro. Damit kaufte sich Holzmann aus dem Betreibervertrag heraus.
Vorteilsnahme, Untreue ...
Aber da ist ja noch der Mietvertrag der Stadt für das Rathaus. Diesen Vertrag bezeichnete Blum als »vermieterfreundlichsten Vertrag in ganz Köln«. Es wurde die Neuverhandlung und Änderung des Vertrags gefordert, war er doch, wie der »fliegende Wechsel« von Ruschmeier zum Investor zeigte, auf sittenwidrige Weise zustande gekommen. Doch die Meinung Blums, der zudem nach halbjähriger Amtszeit verstarb, setzte sich nicht durch.
Das mag damit zusammenhängen, daß sich die Gruppe der 77 Kommanditisten aus der wirtschaftlichen Crème der Domstadt zusammensetzt. Zu den Fonds-Kommanditisten zählen die Häupter des Kölner Klüngels: Verleger Alfred Neven Dumont, IHK-Präsident und Bankchef Alfred Freiherr von Oppenheim nebst weiteren Familienangehörigen und Teilhabern, der Industrielle Otto Wolff von Amerongen, der ehemalige Arbeitgeberpräsident Dieter Murmann, die mit dem Adenauer-Clan verbundene Familie Werhahn; auch ein gewisser Walther Leisler Kiep gehört dazu und soll dafür auf der Durchreise von Zürich einen seiner berühmten Koffer bei Oppenheims deponiert haben.
Die Frankfurter Staatsanwaltschaft hat Anfang 2000 die Arena-Betreibergesellschaft und die Privaträume Ruschmeiers durchsucht. Die Staatsanwälte ermitteln gegen den ehemaligen Oberstadtdirektor wegen Vorteilsnahme. Er soll von Holzmann im Zusammenhang des Arena/Rathaus-Projekts bestochen worden sein, nicht nur durch eine komfortable Reise in die Vereinigten Staaten, ermittelt wird auch wegen Untreue. Gegenwärtig richtet sich das Interesse der Öffentlichkeit auf das andere Milliardenprojekt Ruschmeiers, die Müllverbrennungsanlage. Aber danach, vielleicht ...
Die Beteiligungsgesellschaft:
Die 15 Gesellschafter der »KölnArena Beteiligungsgesellschaft mbH« gehören zum Umfeld des Oppenheim-Esch-Fonds. Sie sind je mit einer Einlage von 320000 Euro vertreten und teilen sich den Gewinn: Alfred Freiherr von Oppenheim, Christopher Freiherr von Oppenheim, Matthias Graf von Krockow, Ilona Gräfin von Krockow, Baron Huberto - genannt Hubertus - Maria Gustavo Rukavina de Vidograd, Georg Freiherr von Ullmann (London), Karin Freifrau von Ullmann, Ralf Bernd Assenmacher (Arena-Geschäftsführer), Holger Lampatz, Hans-Detlef Bösel, Dieter Pfundt, Detlef Bierbaum, Irma Esch (Troisdorf), Johannes Maret, Vera Conle-Kalinowski (LTU).
Sie haben außer auf die Oppenheims auch Vollmachten »über den Tod hinaus« auf Josef Esch ausgestellt, den »kleinen Bauunternehmer aus Troisdorf« und Parteifreund Lothar Ruschmeiers. Der Notar vermerkte, daß die Vollmachtsverhandlungen ungewöhnlicherweise nicht in der Notarkanzlei, sondern im Bankhaus Oppenheim, Unter Sachsenhausen 4, stattgefunden haben, »wohin sich der Notar auf Ersuchen begeben hatte«.
Die Kommanditisten:
Zu den 77 Kommanditisten des geschlossenen Immobilienfonds KölnArena/Rathaus gehören: Joachim Aymanns (Gerling), Bernd und Helmut Breuer (MMC), Vera Conle-Kalinowski (LTU), Irma Esch, Josef Esch, Joachim Gerhard (Strabag), Beate Hüttner (LTU), Christoph Kirsch (Südzucker/Schöller-Eis/eurofrost), Adolf Kracht (Deutsche Bank, Gerling, Babcock), Ilona von Krockow (Oppenheim), Matthias von Krockow (Oppenheim), Henry Maske, Dieter Murmann, Alfred Neven Dumont, Christian Schütte-Dumont, Dieter Schütte (alle Kölner Stadt-Anzeiger), Alfred von Oppenheim, Christopher von Oppenheim, Nicolaus von Oppenheim, Karl-Otto Pöhl (ehemals Bundesbank, Oppenheim), Georg von Ullmann (Oppenheim), Karin von Ullmann (Oppenheim), Anton, Johanna und Maria Werhahn, Otto Wolff von Amerongen, Hans Zanders, Jürgen Zech (Gerling, Deutsche Bank).
* Werner Rügemer: Colonia Corrupta. Globalisierung, Privatisierung und Korruption im Schatten des Kölner Klüngels. Verlag Westfälisches Dampfboot, Münster 2002, 160 Seiten, 15 Euro, ISBN 3-89691-525-8
P.S. 3
Als Nachschlag gibt’s noch die kriminellen Machenschaften unserer so genannten „Markenfirmen“! (Ausgewählt von unserem Leser Alexander Pott aus Minden).
Wohl bekomm’s!!
http://www.markenfirmen.com/
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