Bernd Dechant
Hallo Herr Anders,
ich lese seit geraumer Zeit mit Interesse Ihre Kolumnen. Habe auch Ihr Buch "Der Rubel muss rollen" gelesen. Voraus muss ich Ihnen sagen, dass ich absolut für ein Europa bin. Für das friedliche Zusammenleben aller Nationen und nicht nur auf Europa beschränkt. Der Euro-Schwindel ist mir und wie fast allen anderen (außer den Nutzniessern dieser Aktion) Euro-Geld gebeutelten Europäer klar. Was hat eigentlich das Geld mit einem Zusammenwachsen in Europa zu tun? Antwort: Gar nichts. Wir wachsen doch nicht im Geldbeutel zusammen, oder? Ein Schritt in Richtung "Vereinigtes Europa" wäre aus meiner Sicht nur gewesen, eine europäische Sprache einzuführen, neben der jeweiligen Landessprache natürlich. Damit meine ich, dass ein Europäer zweisprachig sein müsste. Nur so kann sich ein Pole mit einem Portugiesen oder der Franzose mit dem Tschechen verständigen, nur so kann sich kulturell was bewegen wenn die Leute miteinander reden können. Das wäre für mich der Anfang für ein echtes "europäisches Zusammenwachsen". Alles andere läuft doch dann eines Tages wie von selbst. Bis jetzt sieht es so aus, als wollte man das gar nicht, denn sonst flöge der Europa-Schwindel wohl noch schneller auf als jetzt. Ich weiß wovon ich rede. Meine Frau kommt aus Polen. Hätte sie nicht "deutsch" gesprochen, wären wir wohl nie verheiratet. Der Schwachsinn der uns suggiert wird, dass wir eine Europäische Verfassung brauchen und eine Euro-Währung, nützt uns wirklich nicht die Bohne. Es fülllt die Taschen der Politiker, Bänker, Subventionsbetrüger und sonstiger Gauner und Lügner. Es ist schier aus der Haut zu fahren, denkt man an diesen Massenbetrug. Unsere Nachfahren werden dieses Desaster mal so behandeln wie man heutzutage mit dem 3.Reich umzugehen pflegt.
Mit freundlichen Grüßen
Bernd Dechant, Lichtenfels
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