Robin Klöppel
Man muss nicht immer der Meinung von Christian Anders sein. Wenn aber im "Spiegel", der von sich den Anspruch erhebt, ein seriöses und führendes Politmagazin zu sein, versucht wird, ihn wegen seiner Kritik an US-Präsident George W. Bush und Bundeskanzler Gerhard Schröder in eine rechte Ecke zu stellen und ihm bewusst beruflichen Schaden zuzufügen, ist das Journalismus der allerletzten Schublade. Ein Sohn eines italienischen Vaters und einer österreichischen Mutter ist mit Sicherheit kein Nazi. Als Mitglied der Partei mit dem "C" vorne war ich vor Bushs Amtsantritt auch für dessen Wahl. Nach der ersten Legislaturperiode dieses "Mr.President" muss man aber sagen, dass er eine echte Gefahr für den Weltfrieden darstellt und man Christian Anders nur bewundern kann, wenn er das als langjähriger Bewohner der Vereinigten Staaten deutlich öffentlich klarstellt. Und zu Schröder: Hat er nicht selbst gesagt, dass er es nicht länger verdient hätte, Kanzler zu sein, wenn er nicht eine Halbierung der Arbeitslosenzahlen schafft?
Die Perspetivlosigkeit treibt doch die Menschen zu den Rechten und nicht ein Christian Anders.
Robin Klöppel, 65604 Elz (Hessen)
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