Stefanie Witzl
Hallo Herr Anders,
ich hab Ihren offenen Brief an Herrn Schröder gelesen und finde
ihn inhaltlich wirklich überzeugend, aber „der Ton macht die
Musik“. Ich finde den Umgangston anmaßend! Damit kann ich
mich nicht identifizieren, und deswegen hadere ich schwer mit mir, die
e-Mail an Herrn Schröder zu schicken oder nicht….
Ihre unhöflichen Formulierungen werden zwar nicht der Grund sein,
warum Ihr Anliegen kein Gehör finden wird - gewisse Hintergrundmänner
werden solch einen Schritt zu verhindern wissen - aber einen Namen
machen Sie sich damit leider auch nicht.
Nichts desto trotz werd ich Ihr Buch lesen, da ich von dem Inhalt beeindruckt
bin. Ich habe kürzlich schon bei www.das-gibts-doch-nicht.de
etwas darüber gelesen, es gibt ja auch schon diverse „Tauschbörsen“
- Leistung gegen Leistung usw. Hoffen wir, dass endlich genügend
Leute aufwachen und nicht weiter brav ihre Rolle als „Melkkühe
der Reichen“ spielen!
Viele Grüße,
Stefanie Witzl
Antwort der Verlegerin:
Hallo Frau Witzel,
danke für Ihre email. Der Ton ist von Herrn Anders nicht bewusst
unhöflich gewählt; er ist der Brisanz des Inhalts und der Gleichgültigkeit
der verantwortlichen Politiker geschuldet, wenn man in Anbetracht
der Beschlüsse der letzten Wochen, wie man uns finanziell noch das
Fell über die Ohren ziehen kann, überhaupt noch von Gleichgültigkeit
sprechen kann. Es vergeht doch kaum eine Woche, in der es nicht neue Beschlüsse
gibt, was man für Otto Normalverbraucher streichen und kürzen
kann. Kommt Ihnen da nicht "die Galle hoch"?
Es wäre meine Aufgabe als Verlegerin gewesen, Herrn
Anders zu einer Änderung zu veranlassen. Ich habe, als ich den Text
zum ersten Mal las, flüchtig daran gedacht, habe es dann aber bewusst
gelassen - aus o. g. Grund. Mit uns hat doch auch keiner Mitleid. Und
mit Herrn Anders geht man übrigens auch nicht zimperlich um.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Elke Straube
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